Wir helfen Ihnen, betrügerische Bestellungen zu vermeiden

Wir bemühen uns sehr, Betrug zu verhindern, aber Online-Transaktionen bergen immer noch ein gewisses Risiko. Daher empfehlen wir allen Händlern ein proaktives Risikomanagement.

Achten Sie auf die folgenden potenziellen Warnzeichen

Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es wahrscheinlich auch so. Obwohl die folgenden Warnhinweise nicht zwangsläufig bedeuten, dass es sich bei einer Bestellung um Betrug handelt, ist es dennoch wichtig, auf Folgendes zu achten:

Es gibt Regionen, die bekannt für betrügerische Aktivitäten sind. Online finden Sie eine Liste dieser Risikoländer.

Überprüfen Sie die Bestellinformationen des Kunden, bevor Sie die Ware versenden

Wieviel Zeit Sie zur Betrugsvorbeugung und -bekämpfung aufwenden, hängt von der angebotenen Ware, von Ihren Kunden und vom Risiko ab, das Sie bereit sind einzugehen. Wenn Sie teure, stark nachgefragte Produkte verkaufen, ist es umso wichtiger, dass Sie aktiv daran arbeiten, Betrugsfälle zu vermeiden und zu erkennen.

Lieferadresse
Überprüfen Sie die Lieferadresse des Kunden
Betrüger lassen die Ware häufig an Adressen liefern, die nicht mit ihnen in Verbindung gebracht werden können. Achten Sie auf Hinweise wie beispielsweise die Lieferung an einen Spediteur, ein Versandunternehmen, ein Postfach, ein Hotel oder ein unbewohntes Gebäude. Suchen Sie online nach der Lieferadresse.
Nach diesen Dingen können Sie suchen:
  • Spediteure
    Versanddienstleister liefern Ware gegen eine Gebühr an eine andere Adresse (häufig im Ausland). Wenn Sie sehen wollen, wohin Ihr Paket gesendet wird, geben Sie einfach die Lieferadresse in eine Suchmaschine ein. Sollte bei Ihren Suchergebnissen der Name eines Versandunternehmens angezeigt werden, raten wir zu äußerster Vorsicht.
  • Versandunternehmen oder Postfächer
    Betrüger mögen die Anonymität, die ihnen Versandunternehmen und Postfächer bieten. Es gibt jedoch auch viele legitime Gründe für die Verwendung eines Versandunternehmens oder eines Postfachs. Sie müssen einfach nur vorsichtiger sein, da der Versand an Postfächer und Versandunternehmen riskanter als die Lieferung an eine Privatadresse ist.
  • Lieferadressen von Dritten
    Betrüger geben anderen Personen manchmal Geld dafür, dass Bestellungen an deren Adresse gehen. Ein solcher Mittelsmann erhält das Paket und sendet es dann an die Adresse des Betrügers. Seien Sie vorsichtig, wenn bei mehreren Bestellungen von verschiedenen Kunden dieselbe Lieferadresse angegeben wurde.
  • Unbewohnte Gebäude
    Um unbewohnte Gebäude zu erkennen, sollten Sie die Lieferadresse in eine Suchmaschine eingeben. Wenn das Gebäude aktuell zum Verkauf oder zur Miete angeboten wird, ist es wahrscheinlich, dass es nicht bewohnt ist.
Telefonnummer
Telefonnummer überprüfen
Verwenden Sie die Rückwärtssuche für Telefonnummern oder nehmen Sie die Dienste eines Datenanbieters in Anspruch, um den Namen und die Adresse des Kunden zu überprüfen. Sie können auch den Kunden unter der angegebenen Telefonnummer anrufen. Verlassen Sie sich nicht auf die Anruferkennung, da Kunden Spoofing-Dienste nutzen könnten, um ihre echte Telefonnummer zu verschleiern. Telefonbücher mit Rückwärtssuche stehen auch im Internet zur Verfügung.
Bestellungen mit hohem Risiko
Lieferung von risikoreichen Bestellungen verzögern
Kontoinhaber erkennen betrügerische Transaktionen oft schnell und melden das Problem dann meistens umgehend. Wenn möglich, verzögern Sie den Versand um 24–48 Stunden bei Kunden, die ungewöhnlich große Bestellungen aufgeben oder teure und stark nachgefragte Artikel kaufen. Dies gilt besonders bei Bestellungen aus dem Ausland. Versenden Sie nur über Nacht, wenn Sie sicher sind, dass es sich um eine seriöse Bestellung handelt, oder Sie bereit sind, das Risiko einzugehen.
Kunden kontaktieren
Kontaktieren Sie den Kunden, um die Bestellangaben zu bestätigen
Wenn eine Bestellung verdächtig erscheint, sollten Sie den Kunden telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Stellen Sie dem Kunden ein paar Fragen, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Wenn die Telefonnummer nicht erreichbar ist oder Ihre E-Mail zurückkommt, sollten Sie vorsichtig sein.

Nicht vergessen:

Sie haften selbst für Verluste durch Betrugsfälle, die nicht durch den Verkäuferschutz abgedeckt sind. Betrüger nutzen Unternehmen aus, die sich der Betrugsrisiken nicht bewusst sind. Niemand kennt Ihr Unternehmen besser als Sie. Sie kennen Ihre größten Kunden und deren Kaufverhalten. Kein Zahlungsanbieter kann darüber je so gut Bescheid wissen wie Sie selbst. Deshalb ist Ihr Beitrag zum Risikomanagement unverzichtbar.

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