PayPal – Nutzungs-Regeln

 

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PayPal – Nutzungs-Regeln

Diese Nutzungs-Regeln sind vom 31. August 2018.

Im folgenden Text geht es um PayPal als Anbieter von Leistungen.
Wir schreiben im Text von wir oder uns.
Damit ist immer PayPal gemeint.
Das steht auch im Teil 16.24.
Manchmal schreiben wir auch von unseren Services.
Oder von unseren Dienst-Leistungen.
Oder von PayPal-Diensten.
Auch dann ist immer PayPal gemeint.
Und es geht natürlich um Sie.
Deshalb sprechen wir Sie im Text immer direkt an.
Oder wir nennen Sie allgemein Nutzer.
Das steht auch im Teil 16.23.
 

Sie nutzen PayPal

Dann gelten unsere Nutzungs-Bedingungen.
Wir nennen sie einfach Nutzungs-Regeln.
Sie müssen den Nutzungs-Regeln zustimmen.
Dann können Sie ein PayPal-Konto eröffnen.
Und Sie können andere PayPal-Dienste nutzen.
Diese Nutzungs-Regeln gelten auch für Online-Verkäufer.
Zum Beispiel wenn Sie die Bezahl-Möglichkeit Kauf auf Rechnung anbieten.
Zu diesen Nutzungs-Regeln gehören 4 Zusatz-Regeln.
Die 4 Zusatz-Regeln haben folgende Namen:

  • PayPal-Nutzungsrichtlinie
  • PayPal-Käuferschutzrichtlinie
  • PayPal-Verkäuferschutzrichtlinie
  • Vereinbarung zu Händler-Geschenkgutscheinen

Diese 4 Zusatz-Regeln sind keine Verträge nach:

  • der Zahlungsdienste-Richtlinie der Europäischen Union,
  • oder der 2ten Zahlungsdienste-Richtlinie

Auch PSD2-Richtlinie genannt.
PSD ist die Kurzform für Payment Service Directive.
Das ist Englisch.
Man spricht es so aus: Päjment Sörwiss Deirektiff.
Das heißt auf Deutsch: Zahlungs-Dienstleister-Richtlinie.
Oder halt PSD2-Richtlinie.

Diese 4 Zusatz-Regeln sind auch keine Verträge nach:

  • einer Umsetzung dieser Zahlungsdienste-Richtlinien in nationales Recht
    • eines Mitglied-Staates aus der Europäischen Union,
    • oder aus dem Europäischen Wirtschafts-Raum.

Die 4 Zusatz-Regeln stehen in unseren AGB im Internet.
AGB spricht man so: Ah-Ge-Be.
Es ist die Kurzform für Allgemeine Geschäfts-Bedingungen.
Sie finden sie unter dem Link AGB auf www.paypal.de/agb.
Die AGB können Sie auch per Post oder E-Mail bekommen.
Wir schicken sie Ihnen gerne.

Manchmal gibt es Änderungen in den Nutzungs-Regeln.
Dann sagen wir Ihnen Bescheid.
Zum Beispiel mit den aktualisierten PayPal-Richtlinien.
Diese finden Sie auf www.paypal.com/de
In dem Dokument steht auch, wann die Änderungen gelten.
Auch diese Nutzungs-Regeln können für Sie gelten.
Sie müssen Sie lesen.

Manche Worte in diesen Nutzungs-Regeln sind besonders wichtig.
Dann erklären wir die Bedeutung von dem Wort.
Einige Worte erklären wir auch zusätzlich am Ende von diesem Text.
Lesen Sie dazu den Teil 16.

Insgesamt haben diese Nutzungs-Regeln 16 Teile.
Jeder Teil hat eine Nummer.
Diese sehen dann zum Beispiel so aus:
1. Allgemeine Informationen
Die Nummern stehen vor den Überschriften.
Manche Teile haben noch Unterteile.
Das können Sie auch an den Nummern erkennen.
Diese sehen dann zum Beispiel so aus:
1.2 Ihre persönlichen Daten

Manche Worte in diesen Nutzungs-Regeln haben unten eine Linie.
Die sehen dann zum Beispiel so aus:
www.paypal.com/de
Das sind Links.
Links können Sie klicken.
Die Links führen zu weiteren Informationen.

 

Die 16 Teile der Nutzungs-Regeln

1. Allgemeine Informationen
2. Guthaben und PayPal-Konto
3. Zahlungs-Quellen  
4. Zahlungen senden
5. Eingang von Zahlungen
6. Abbuchungen und Guthaben einlösen
6a. Kauf auf Rechnung
6b. PayPal Plus
6c. Bezahlung nach 14 Tagen
7. Vertrags-Dauer und Schließung von Ihrem Konto
8. Gebühren und Umrechnung von Währungen
9. Verbote
10. Ihre Haftung – Unsere Maßnahmen
11. PayPal Verkäufer-Schutz
12. Bearbeitungs-Fehler und unberechtigte Zahlungen
13. PayPal Käufer-Schutz
14. Konflikte mit PayPal
15. Allgemeine Bestimmungen
16. Erklärung von Worten

Anhang 1: Gebühren-Aufstellung

1. Allgemeine Informationen

1.1. Mit PayPal können Sie Geld senden oder bekommen.

Mit Hilfe von PayPal können Sie Geld senden.
So können Sie zum Beispiel einen Einkauf bezahlen.
Mit PayPal kann Ihnen aber auch ein anderer Mensch Geld senden.
Zum Beispiel wenn Sie etwas verkauft haben.

Was Sie kaufen oder verkaufen kontrollieren wir nicht.
Wir haben auch keinen Einfluss auf Ihren Erfolg.
Zum Beispiel ob ein Verkauf klappt. Oder ein Kauf.
Sie haben die Verantwortung für Ihre Verkäufe und Käufe.
Manchmal klappen Verkäufe oder Käufe nicht.
Zum Beispiel wenn jemand minderjährig ist.
Oder wenn jemand einen falschen Namen benutzt.
PayPal übernimmt dafür keine Garantie und keine Verantwortung.

Die folgende Information ist wichtig:

PayPal hat eine Bank-Lizenz vom Staat Luxemburg. Eine Lizenz ist eine Erlaubnis.
Die Luxemburger Banken-Aufsicht kontrolliert PayPal.
Die Banken-Aufsicht heißt CSSF.
CSSF ist die Kurzform für Commission de Surveillance du Secteur Financier.
Das heißt auf Deutsch: Kommission zur Überwachung vom Finanzbereich.

Die Adresse von PayPal in Luxemburg lautet:
PayPal (Europa) S.à r.l. et Cie, S.C.A.
22-24 Boulevard Royal
2449 Luxemburg

PayPal vergibt hauptsächlich E-Geld und damit verbundene Leistungen.
Was E-Geld genau ist beschreiben wir weiter unten im Text.
Lesen Sie dazu Teil 2.1. Guthaben.
PayPal ist keine Spar-Bank. Und auch keine Geldanlage-Bank.
Mit PayPal können Sie nur ganz einfach Geld senden oder empfangen.

Ein PayPal-Konto hat keinen besonderen Schutz.
Zum Beispiel durch eine Einlagen-Sicherung.
Geld auf einem Bank-Konto nennt man auch Einlage.
Eine Einlagen-Sicherung soll Bank-Kunden schützen.
Zum Beispiel, wenn eine Bank selbst kein Geld mehr hat.
Dann ist Ihr gespartes Geld durch die Einlagen-Sicherung geschützt.
PayPal bietet diesen Schutz nicht. Denn PayPal ist keine Spar-Bank.
Mit PayPal können Sie nur ganz einfach Geld senden oder empfangen.

Lesen Sie auch die folgenden Informationen im Internet:
Wesentliche Hinweise zu unserem Service

1.2. Ihre persönlichen Daten

Ihre persönlichen Daten sind uns wichtig. Deshalb schützen wir sie.
Persönliche Daten sind zum Beispiel Ihr Name und Ihr Geburtsdatum.
Wie wir Ihre Daten schützen steht in von unseren Datenschutz-Erklärung.
Dort steht auch was wir mit Ihren Daten tun.

1.3. Abtretung oder Übertragung

Durch Ihr PayPal-Konto entsteht ein Vertrag zwischen Ihnen und uns.
Dann haben Sie Rechte und Pflichten.
Diese ergeben sich aus den Nutzungs-Regeln.
Sie dürfen diese Rechte und Pflichten an niemanden abgeben.
Das ist eine Abtretung oder eine Übertragung. Das dürfen Sie nicht.
Oder wir erlauben Ihnen das schriftlich.
Dann dürfen Sie Rechte und Pflichten abgeben.

Auch Ihr PayPal-Konto gehört nur Ihnen.
Nur Sie dürfen Ihr PayPal-Konto nutzen.
Sie dürfen das Konto niemandem geben.
Das ist eine Abtretung oder eine Übertragung.
Das dürfen Sie nicht.

Wir selbst dürfen unseren Vertrag mit Ihnen an Dritte abgeben.
Auch Rechte und Pflichten aus einem Vertrag mit Ihnen.
Eine solche Abtretung oder Übertragung von uns ist erlaubt.
Ihre Erlaubnis brauchen wir dafür nicht.
Sie können aber natürlich Ihr PayPal-Konto jederzeit schließen.

1.4. Mitteilungen von uns

1.4.1. Sprache des Vertrags

Der Text dieser Nutzungs-Regeln ist in deutscher Sprache geschrieben.
Deshalb ist die Sprache von einem Vertrag zwischen Ihnen und uns Deutsch.
Es gibt auch eine englische Version von diesen Nutzungs-Regeln.
Die englische Version können Sie lesen. Wenn Sie das wollen.
Es gilt aber nur die deutsche Version.
Wir sprechen mit Ihnen auf Deutsch. Wir schreiben auch auf Deutsch.
Wir können aber auch die englische Sprache nutzen. Wenn Sie das wollen.

1.4.2. Mitteilungen an Sie

  • Wir dürfen Ihnen E-Mails schicken. Dafür nutzen wir Ihre E-Mail-Adresse.
  • Wir dürfen Ihnen Nachrichten schicken. Das machen wir über Ihr PayPal-Konto Postfach.
  • Wir dürfen Ihnen Briefe schicken. Dafür nutzen wir Ihre Postadresse. 
  • Wir dürfen Sie auf Ihrem Telefon anrufen. Dafür nutzen wir Ihre Telefon-Nummer.
  • Wir dürfen Ihnen eine SMS schicken. Dafür nutzen wir Ihre Handy-Nummer.  

SMS sind kurze Nachrichten auf Ihr Handy.
Das Wort spricht man Ess-Emm-Ess.
Handy ist ein anderes Wort für Mobiltelefon.

Sie können diese Erlaubnis auch wieder zurücknehmen.
Sie müssen uns das dann schriftlich mitteilen.
Wie das geht steht unter 1.5 Mitteilungen an uns.
Wir haben dann aber das Recht Ihr PayPal-Konto zu schließen.

Sie können von allen Dokumenten Kopien bekommen.
Fragen Sie uns nach Kopien von Dokumenten.
Wir schicken sie Ihnen zum Beispiel per E-Mail.
Diese Dokumente können Sie dann ganz einfach speichern.
Sie können auch Ausdrucke Ihrer Dokumente von uns bekommen.
Diese Ausdrucke erhalten Sie auf Papier per Post.
Das kostet aber Geld. Das heißt bei uns Dokumenten-Gebühr.
Das steht in unserer Gebühren-Aufstellung
Das ist der Anhang 1, Teil A 4.5.

1.5. Mitteilungen an uns

Sie können uns am besten mit einem Post-Brief erreichen.
Hat Ihre Mitteilung mit diesen Nutzungs-Regeln zu tun?
Dann schreiben Sie an diese Adresse:

PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A.
Rechtsabteilung
22-24 Boulevard Royal
2449 Luxemburg
Luxemburg

1.6. Änderung dieser Nutzungs-Regeln

Manchmal ändern sich unsere Nutzungs-Regeln.
Dann sagen wir Ihnen 2 Monate vorher Bescheid.
Wir schreiben Ihnen dann einen Brief oder eine E-Mail.
Sie können die neuen Nutzungs-Regeln ablehnen.
Das steht dann auch in dem Brief oder der E-Mail.
Dann müssen Sie kündigen.
Für Ihre Kündigung haben Sie dann 2 Monate Zeit.
Ihre Kündigung kostet Sie nichts.
Sie können die neuen Nutzungs-Regeln auch akzeptieren.
Dann müssen Sie gar nichts tun.
2 Monate nach unserem Hinweis gelten dann die neuen Nutzungs-Regeln.
Wir brauchen Ihre Zustimmung nicht.
Die neuen Nutzungs-Regeln finden Sie auf der Webseite paypal.com/de.
Diese Bedingungen gelten immer für Änderungen.

Manchmal bieten wir Ihnen neue Dienste oder Funktionen.
Oft ändern sich die Nutzungs-Regeln dadurch nicht.
Dann sagen wir Ihnen einfach einen Monat vorher Bescheid.
Sie können das aber ablehnen.
Dazu haben sie 3 Wochen Zeit.

1.7.  Anmeldung

Sie wollen in Deutschland ein PayPal-Konto eröffnen?
Dann müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein.
Und Sie müssen eine Wohn-Adresse in Deutschland haben.
Oder Sie müssen eine Geschäfts-Adresse haben.
Sie dürfen das PayPal-Konto nur für sich selbst eröffnen.
Es gibt nur eine einzige Ausnahme.
Sie sind bei einem Unternehmen angestellt.
Und Sie sollen für dieses Unternehmen ein PayPal-Konto eröffnen.
Dann dürfen Sie das für dieses Unternehmen tun.
Das muss Ihnen das Unternehmen aber erlauben.
Das Unternehmen gibt Ihnen dann dazu den Auftrag.

2. Guthaben und PayPal-Konto

2.1. Guthaben

Sie haben Geld auf Ihrem PayPal‐Konto.
Dieses Geld heißt E‐Geld.
E‐Geld bedeutet: Elektronisches Geld.
Das E‐Geld auf Ihrem PayPal‐Konto ist ihr Guthaben.
Mit dem Guthaben können Sie bezahlen.

Sie erhalten für ihr E‐Geld keine Zinsen.
Das bedeutet: Ihr E‐Geld wird nicht automatisch mehr.
Wir dürfen für E‐Geld keine Zinsen zahlen.
Denn das Gesetz sagt: E‐Geld ist kein echtes Geld.
Nur für echtes Geld gibt es Zinsen.
Sie können mit E‐Geld aber ganz normal bezahlen.

Es muss kein E‐Geld auf Ihrem PayPal‐Konto sein.
Ihr PayPal‐Konto darf leer sein.
Dann haben Sie kein Guthaben.
Ohne Guthaben können Sie aber nichts bezahlen.

Nur mit Guthaben auf Ihrem PayPal‐Konto können Sie bezahlen.
Beim Bezahlen muss das Guthaben größer sein als der Bezahl‐Preis.
Denn das Bezahlen über ihr PayPal‐Konto kostet Gebühren.
Gebühren ist ein anderes Wort für Geld.

Es gibt mehrere Wege Ihr PayPal‐Konto mit Guthaben zu füllen.

  • Zum Beispiel, wenn Sie etwas verkaufen.

Dann kann Ihnen jemand Geld an Ihr PayPal-Konto schicken.
Dieses Geld wird zu Ihrem Guthaben.

  • Sie können aber auch E‐Geld von uns bekommen.

Eine Möglichkeit ist:

  • Sie wollen etwas bezahlen.

Und Sie geben uns dazu den Auftrag.
Dann verwenden wir eine von Ihren Zahlungs-Quellen.
Eine Zahlungs-Quelle ist zum Beispiel Ihre Kreditkarte.
Oder ein Spar-Konto bei Ihrer Bank.

  • Eine andere Möglichkeit ist:
    • die Funktion Geld einzahlen in Ihrem PayPal-Konto.

Sie können uns damit einen Geldbetrag in der richtigen Höhe überweisen.
Oder Sie erlauben uns diesen Geldbetrag von Ihrem Bank-Konto einzuziehen.
Einziehen heißt wir dürfen es von dort holen.
Und für Sie benutzen.
Lesen Sie dazu auch Teil 3.3 Bank-Konten.

2.2. Konto-Arten

Es gibt 2 verschiedene Konto-Arten bei uns.
Die eine Konto-Art ist für Privat-Leute.
Das Konto nennen wir Privat-Konto.
Die andere Konto-Art ist für Geschäfts-Leute.
Das Konto nennen wir Geschäfts-Konto.
Sie können entweder ein Privat-Konto haben.
Oder Sie können ein Geschäfts-Konto haben.
Beide Konto-Arten gleichzeitig gehen bei uns nicht.
Außer das ist mit uns abgesprochen.
Ein Privat-Konto dürfen Sie nur privat nutzen.
Ein Geschäfts-Konto dürfen Sie nur geschäftlich nutzen.
Also als Unternehmen oder für ein Gewerbe.

Benutzer von einem Privat-Konto müssen manchmal ihr Konto hochstufen.
Das ist wichtig um alle Funktionen nutzen zu können.
Darüber informieren wir Sie aber.
Wir sagen Ihnen dann auch was Sie tun müssen.
In der Regel brauchen wir zusätzliche Informationen.

Ihr PayPal-Konto hat 2 verschiedene Funktionen.
Mit der einen Funktion können Sie bezahlen.
Die Funktion heißt bei uns einfach Zahlungskonto.
Die andere Funktion ist Ihre Reserve.
Reserve heißt, es ist noch etwas da.
Diese Funktion heißt bei uns einfach Reserve-Konto.
Diese beiden Konten sind wichtig.
Sie brauchen Sie zum Bezahlen.
Oder wenn Sie etwas abheben wollen.

Mit Guthaben auf Ihrem Zahlungskonto können Sie alles machen.
Sie können es zum Beispiel für Bezahlungen nutzen.
Oder wieder auf Ihr Spar-Konto überweisen.
Mit Guthaben auf Ihrem Reserve-Konto geht das nicht.
Auf Ihrem PayPal-Konto ist das ein nicht verfügbares Guthaben.
Damit können Sie nichts bezahlen.
Dieses Guthaben ist gesperrt.

2.3. Kontoinformationen
       (einschließlich Guthaben und Transaktionsübersicht)

Sie können mit PayPal bezahlen.
Oder Geld empfangen.
Das nennt man Transaktion.
Alles was Sie bezahlt haben steht in Ihrem PayPal-Konto.
Auch wenn Sie Geld empfangen haben.
Oder wie viele Gebühren Sie bezahlt haben.
Das steht in Ihrem PayPal-Konto in der Transaktions-Übersicht.
Die Transaktions-Übersicht können Sie herunterladen. Und speichern.
Sie finden sie unter dem Menü-Punkt Aktivitäten.
Auch andere wichtige Informationen stehen in Ihrem PayPal-Konto.
Sie bekommen diese aber auch als E-Mail von uns.
Die Transaktions-Übersicht zeigt die letzten 13 Monate.
Schauen Sie sich die Transaktions-Übersicht regelmäßig an.
Und laden Sie diese regelmäßig herunter.
Denn wir verschicken keine Kontoauszüge.
Damit sind Sie einverstanden.
Diese können Sie aber selbst über Ihr PayPal-Konto herunterladen.
Denn Kontoauszüge sind Belege Ihrer Transaktionen.
Und dafür gibt es die Transaktions-Übersicht.

2.4. Bezahlung von Kosten und Gebühren

Das Bezahlen mit PayPal kostet Gebühren.
Auch andere Kosten können für Sie entstehen.
Ihre Gebühren und Kosten bezahlen wir mit Ihrem Guthaben.
Auch Kosten von der PayPal-Gruppe bezahlen wir so.
Das betrifft alle PayPal-Konten.
Als zum Beispiel wenn Sie mehrere Konten haben.
Sie erlauben uns Ihre Kosten mit Ihren Guthaben zu verrechnen.
Es gibt verschiedene Gebühren.
Die stehen alle in der Gebühren-Aufstellung.

2.5. Negativer Kontostand

Ihr Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto zeigen wir Ihnen als Konto-Stand.
Der Konto-Stand zeigt die Höhe von Ihrem Guthaben an.
Ein Guthaben ist positiv.
Kein Guthaben ist negativ.
Negativ heißt schlecht.
Damit können Sie nichts bezahlen.
Ein negativer Konto-Stand ist also schlecht.
Deshalb sagen wir Ihnen das auch in Ihrem PayPal-Konto.
Denn mit einem negativen Konto-Stand können Sie nichts bezahlen.
Und wir können Ihre Gebühren nicht bezahlen.
Sie können das aber ändern.
Überweisen Sie Geld von einem anderen Bank-Konto auf das PayPal-Konto.
Bis Ihr Konto-Stand positiv ist.
Es geht aber auch anders.
Zum Beispiel wenn Sie kein Geld überweisen können.
Dann nutzen wir Zahlungen, die auf Ihr PayPal-Konto gehen.
Oder wir nutzen Ihre nächste Bezahlung über PayPal.
Das sagen wir Ihnen dann aber auch.
Dann holen wir Geld zusätzlich von Ihrem Bank-Konto.
Wir können aber auch Ihre Kreditkarte verwenden.
Zum Beispiel wenn zu wenig Geld auf Ihrem Bank-Konto ist.
Dann können wir es beim nächsten Mal nochmal probieren.
Auch andere PayPal-Konten von Ihnen können wir benutzen.
Oder andere Guthaben von Ihnen in einer anderen Währung.
Eine Währung ist Geld. Der Euro ist eine Währung. Der Dollar auch.
Wir können aber auch einen Teil von einer Abbuchung abziehen.
Das sind alles verschiedene Möglichkeiten.
Auf diesen Wegen können wir einen negativen Konto-Stand korrigieren.

Manchmal entsteht ein negativer Konto-Stand auch in einer fremden Währung.
Der Dollar ist zum Beispiel eine fremde Währung.
Nach 21 Tagen machen wir aus der fremden Währung wieder Euro.
Der Wert von einer Währung wechselt oft.
Mal ist der Wert hoch. Mal ist der Wert niedrig.
Diese Veränderung heißt Wechsel-Kurs.
Bei der Umrechnung von fremden Währungen in Euro entstehen Gebühren.
Die Umrechnung kostet also Geld.
Es gelten die Angaben von der Gebühren-Aufstellung.
Das ist der Anhang 1, Teil A 4.1.

2.6. Guthaben in verschiedenen Währungen

Mit Guthaben in fremden Währungen müssen Sie vorsichtig sein.
Der Wert von einer fremden Währung kann sich deutlich verringern.
1 Dollar zum Wert von 2 Euro ist gut.
1 Dollar zum Wert von 1 Euro ist schlecht.
Sie können mit fremden Währungen Geld verlieren.
Das müssen Sie wissen.
Denn das machen Sie auf eigene Verantwortung.
Wir verbieten Ihnen mit der Wert-Veränderung von Währungen zu spielen.
Das dürfen Sie auf Ihrem PayPal-Konto nicht.

2.7. Pfand-Recht

Sie sichern uns ein Pfand-Recht zu.
Das Pfand-Recht gibt uns Sicherheit.
Wenn Sie uns Geld schulden.
Wir haben dann das Recht Ihr PayPal-Guthaben zu verwenden.
Und wir haben das Recht Ihre offenen PayPal-Forderungen zu verwenden.
Offene PayPal-Forderungen heißt, sie warten noch auf Geld von jemandem.
Auf Guthaben und offene Forderungen haben wir also ein Pfand-Recht.

3. Zahlungs-Quellen

Eine Zahlungs-Quelle ist ein Bank-Konto.
Oder ein Spar-Konto.
Oder eine Kreditkarte.

3.1. Zahlungs-Quellen im PayPal-Konto

Sie können im PayPal-Konto Zahlungs-Quellen angeben.
Das kann eine einzige Zahlungs-Quelle sein. Oder mehrere.
Halten Sie bitte alle Zahlungs-Quellen immer aktuell.
Zum Beispiel wenn Sie eine neue Kreditkarte bekommen.
Kontrollieren Sie immer die Daten auf Ihren Kreditkarten und Bankkarten.
Manchmal informiert uns auch Ihre Bank über Neuigkeiten.
Dann aktualisieren wir Ihre Zahlungs-Quellen direkt.

3.2. Kreditkarten

Sie können im PayPal-Konto eine Kreditkarte als Zahlungs-Quelle angeben.
Dann dürfen wir diese Kreditkarte für Ihre Transaktionen nutzen.
Aber vorher müssen Sie Ihre Kreditkarte für eine Transaktion auswählen.
Zum Beispiel wenn Sie etwas bezahlen wollen.
Oder wenn Sie E-Geld kaufen wollen.
Sie können diese Erlaubnis aber auch wieder zurücknehmen.
Löschen Sie dazu einfach Ihre Kreditkarte als Zahlungs-Quelle im PayPal-Konto.
Das können Sie im PayPal-Konto ganz einfach über einen Link machen.

3.3. Bank-Konten

Sie können im PayPal-Konto ein Bank-Konto als Zahlungs-Quelle angeben.
Dann dürfen wir das Bank-Konto für Ihre Transaktionen nutzen.
Aber vorher müssen Sie das Bank-Konto für eine Transaktion auswählen.
Zum Beispiel wenn Sie etwas bezahlen wollen.
Oder wenn Sie E-Geld kaufen wollen.

3.4. Lastschrift

Für die Zahlungs-Quelle Bank-Konto nutzen wir Lastschrift.
Lastschrift bedeutet: Wir ziehen Geld von Ihrem Bank-Konto ein.
Das müssen Sie uns vorher erlauben.
Diese Erlaubnis hat einen besonderen Namen.
Der Name ist: Einzugs-Ermächtigung.
Sie geben uns diese Einzugs-Ermächtigung.
Dadurch erhält Ihre Konto-Bank den Auftrag Geld an uns zu bezahlen.
Mit diesem Geld können Sie über PayPal bezahlen.

Wir nutzen in Deutschland für Lastschrift SEPA.
SEPA macht das Bezahlen in Europa einfacher.
Manche nennen SEPA auch SEPA-Verfahren oder SEPA-Lastschrift-Verfahren.
Manche nennen es auch SEPA-Lastschrift-Mandat.

Ein SEPA-Lastschrift-Mandat ist eine Einzugs-Ermächtigung.
Sie geben uns automatisch eine Einzugs-Ermächtigung.
Wenn Sie ein Bank-Konto bei uns anlegen.
Und wenn Sie ein Bank-Konto als Zahlungs-Quelle nutzen.
Wir ziehen dann Geld von Ihrem Bank-Konto ein.
Und Ihre Bank wird das erlauben.
Denn wir haben ja von Ihnen das SEPA-Lastschrift-Mandat.
Das SEPA-Lastschrift-Mandat ist eine Vereinbarung.
Zwischen Ihnen, Ihrer Bank und uns.

Details zu Ihrem SEPA-Lastschrift-Mandat finden Sie in Ihrem PayPal-Konto.
Dazu gehen Sie online auf Ihr Konto-Profil.
Dort können Sie alle Lastschrift-Mandate sehen.
Dort können Sie auch alle Lastschrift-Mandate bearbeiten.
Dort können Sie uns auch die Einzugs-Ermächtigung wieder wegnehmen.
Dann dürfen wir kein Geld mehr von Ihrem-Konto einziehen.
Jedes Lastschrift-Mandat hat eine Nummer.
Diese Nummer heißt bei uns Mandats-Referenz-Nummer.
Die Kurzform davon heißt MRN.

Sie können eine Lastschrift auch zurückholen.
Zum Beispiel, wenn wir Geld von Ihrem Bank-Konto falsch eingezogen haben.
Dazu haben Sie bis zu 8 Wochen Zeit.
Bis 8 Wochen nachdem wir die Lastschrift eingezogen haben.
Sie können eine Lastschrift auch zurückholen.
Das müssen Sie uns dann sagen.
Sie müssen dann die Lastschrift widerrufen.
Widerrufen bedeutet, Sie nehmen Ihre Erlaubnis für die Lastschrift zurück.
Aus der Lastschrift wird dann eine Rück-Lastschrift.
Rück-Lastschrift heißt, die Lastschrift geht wieder zurück.
Wir sagen Ihnen aber auch Bescheid.
Wir schreiben Ihnen dann wie viel Geld wir eingezogen haben.
Wir schreiben Ihnen dann auch wann wir das getan haben.
Sie erhalten dann auch eine Zahlungs-Bestätigung.

Manchmal können wir kein Geld von Ihrem Bank-Konto einziehen.
Das kann verschiedene Gründe haben.
Manchmal klappt Lastschrift beim ersten Mal einfach nicht.
Dann dürfen wir es später noch einmal versuchen.
Wir sagen Ihnen aber nicht nochmal Bescheid.
Denn Sie müssen ja einen offenen Betrag bezahlen.
Außer Sie haben schon bezahlt.
Zum Beispiel mit einer anderen Zahlungs-Quelle.

Manchmal klappt Lastschrift überhaupt nicht.
Dann können wir kein Geld von Ihrem Bank-Konto einziehen.
Wir müssen aber den offenen Betrag für Sie bezahlen.
Dann dürfen wir das Geld von einer anderen Zahlungs-Quelle holen.
Zum Beispiel von Ihrer Kreditkarte. Oder von einem anderen Bank-Konto.
Das kostet aber zusätzlich Gebühren. Also Ihr Geld.
Diese Gebühren müssen wir uns von Ihnen holen.
Das steht in von unseren Gebühren-Aufstellung.
Das ist Anhang 1, Teil A 4.6.2.
Wir sagen Ihnen aber Bescheid.
Wir sagen Ihnen dann um welche Zahlungs-Quelle es geht.

Manchmal prüfen wir die Bezahlung mit Lastschrift.
Das nennen wir Sicherheits-Prüfung.
Denn oft können wir eine Gefahr schon vorher sehen.
Lesen Sie dazu auch Teil 3.7.
Bei Gefahren bekommen wir eine Warnung.
Dann schließen wir die Bezahlung beim Empfänger nicht sofort ab.
Wir machen erstmal eine Prüfung.
Lesen Sie dazu auch Teil 5.2.
Bei Problemen stoppen wir die Bezahlung.
Die Bezahlung wird dann vom Reserve-Konto vom Verkäufer zurückgebucht.
Und die Bezahlung geht wieder auf das PayPal-Konto vom Käufer.

Wir müssen eine Bezahlung auch nicht immer ausführen.
Zum Beispiel, wenn wir eine Gefahr sehen.
Oder wenn wir glauben eine Bank lehnt Ihre Zahlung ab.
Oder wenn wir glauben eine Lastschrift wird zurückgebucht.
Lesen Sie dazu auch Teil 4.1.

Gefahren bedeuten für uns immer ein Sicherheit-Risiko.
Dabei haben Gefahren immer Gründe.
Zum Beispiel, wenn auf Ihrem Bank-Konto zu wenig Geld ist.
Oder wenn Sie ein Verfügungs-Limit haben.  
Das heißt sie dürfen nur wenig Geld von Ihrem Konto benutzen.
Oder wenn eine Bezahlung verdächtig ist.
Zum Beispiel weil der Konto-Besitzer die Zahlung nicht erlaubt hat.
Oder Sie verwenden falsche Konto-Daten.

3.5. Besondere Zahlungs-Quellen

Kreditkarten oder Bank-Konto sind normale Zahlungs-Quellen.
Es gibt aber auch besondere Zahlungs-Quellen.
Manchmal können Sie auch diese Zahlungs-Quellen nutzen.
Diese Zahlungs-Quellen haben besondere Namen. Zum Beispiel:​​

  • Händler-bezogenes Guthaben
    Diese Guthaben bekommen Sie manchmal von Händlern.
  • Transaktions-bezogenes Guthaben
    Diese Guthaben entstehen manchmal durch Transaktionen.
  • Geschenk-Gutscheine

Die besonderen Zahlungs-Quellen finden Sie in Ihrer Konto-Übersicht.
Dort können Sie sie als Guthaben sehen.
Sie können sie dort als Zahlungs-Quelle auswählen.
Dann können Sie damit bezahlen.
Zum Beispiel bei manchen Händlern.
Für besondere Zahlungs-Quellen kriegen Sie aber kein Geld.
Auch auszahlen lassen geht nicht.

Manchmal macht man PayPal-Bezahlungen rückgängig.
Diesen Vorgang nennen wir Rück-Abwicklung.
Dies beinhaltet folgende Schritte:

  • Jemand bezahlt einen Betrag
    Das ist die Transaktion
  • Jemand macht die Transaktion rückgängig
  • Das Geld geht wieder zurück
    Das ist die Rück-Abwicklung

Für eine Rück-Abwicklung gilt folgende Regel:
Sie haben mit Geld bezahlt.
Dann bekommen Sie Geld zurück.
Sie haben mit einem Gutschein bezahlt.
Dann bekommen Sie einen Gutschein zurück.
Der Gutschein ist ein Beispiel für eine besondere Zahlungs-Quelle.
Beträge aus besonderen Zahlungs-Quellen werden nicht zu Geld.
Beträge aus besonderen Zahlungs-Quellen werden wieder besonderen Zahlungs-Quellen.
Außer die besondere Zahlungs-Quelle ist ungültig.
Zum Beispiel ein abgelaufener Gutschein.

3.6. Bevorzugte Zahlungs-Quellen

Sie können in Ihrem PayPal-Konto mehrere Zahlungs-Quellen anlegen.
Eine davon können Sie zur Ihrer bevorzugten Zahlungs-Quelle machen.
Das ist die Zahlungs-Quelle, mit der Sie am liebsten bezahlen.
Dann benutzen wir diese Zahlung-Quelle auch.
Wenn Sie keine andere auswählen.

Manchmal geht Ihre bevorzugte Zahlungs-Quelle nicht.
Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Zum Beispiel:

  • Ihre Kreditkarte ist ungültig
  • Es gibt eine besondere Zahlungs-Quelle
    Zum Beispiel ein Gutschein
  • Sie haben ein hohes Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto

Wir können immer Ihre bevorzugte Zahlungs-Quelle verwenden.
Wir müssen nicht Ihr Guthaben nehmen.

3.7. Bevorzugte Zahlungs-Quelle
       nicht ausgewählt oder nicht verfügbar

Sie müssen keine bevorzugte Zahlungs-Quelle auswählen.
Dann nutzen wir andere Zahlungs-Quellen in folgender Reihenfolge:

  • Besondere Zahlungs-Quellen
  • Bestehendes Guthaben
  • Lastschrift
  • Kreditkarte

Auch wenn wir die bevorzugte Zahlungs-Quelle nicht nutzen können.

3.8. Ausschluss von Zahlungs-Quelle

Sie legen in Ihrem PayPal-Konto Ihre Zahlungs-Quellen an.
Sie können jede Zahlung-Quelle nutzen.
Welche Zahlungs-Quelle Sie nutzen entscheiden Sie.
Aber manchmal entscheiden wir das auch.
Zum Beispiel wenn wir eine Gefahr sehen.
Dann sperren wir eine bestimmte Zahlungs-Quelle.
Damit wollen wir Sie schützen.
An einer Transaktion sind immer 2 Personen beteiligt.
Sie haben vielleicht nichts Falsches gemacht.
Die andere Person vielleicht auch nicht.
Aber so können wir Sie besser schützen.
Wir sagen Ihnen dann aber Bescheid.

4. Zahlungen senden

4.1. Unsere Ausführung Ihrer Zahlungs-Aufträge

Sie können mit PayPal Geld senden.
Praktisch beauftragen Sie uns das für Sie zu tun.
Wir senden das Geld innerhalb von einem Arbeitstag an den Empfänger.
Das Geld erscheint dann auf dem Konto vom Empfänger.
Aber nur bei Zahlung zwischen PayPal-Konten.
Und wenn sie im europäischen Wirtschafts-Raum registriert sind.
Und bei Zahlung in den folgenden Währungen:

  • Euro
    Die Währung schreibt man auch so: EUR
  • Britisches Pfund
    Die Währung schreibt man auch so: GBP
  • EWR-Währungen
    Das heißt Währungen aus dem Europäischen Wirtschafts-Raum

Dafür gelten Regeln.
Das steht im Teil 4.1.1.

4.1.1.          

Sie senden das Geld an einem Arbeitstag vor 16 Uhr.
Damit ist die deutsche Zeit gemeint.
Nach 16 Uhr zählen wir ab dem nächsten Arbeitstag.
Gleiches gilt für Feiertage und Wochenende.

4.1.2.          

Wir haben eine korrekte Kunden-Kennung von Ihnen bekommen.
Die Informationen für den Geld-Empfänger sind richtig.
Wir haben alle Informationen, die wir für den Zahlungs-Auftrag brauchen.

4.1.3.          

Sie haben alle Pflichtfelder beim Einkauf ausgefüllt.
Sie haben den Bezahlvorgang fehlerfrei abgeschlossen.

4.1.4.          

Sie haben alle Angaben zu Ihrer Zahlungs-Quelle gemacht.
Die Zahlungs-Quelle steht Ihnen zur Verfügung.
Das heißt Sie können sie benutzen.
Es gibt dort genug Geld oder Guthaben.

4.1.5.          

Sie haben uns einen verbindlichen Zahlungs-Auftrag gegeben.
Verbindlich heißt fest vereinbart.

4.1.5.1.           

Folgende Schritte führen zu einem verbindlichen Zahlungs-Auftrag
Sie sind in Ihrem PayPal-Konto angemeldet.
Und Sie klicken dort einen Button zur Bezahlung.

4.1.5.2.           

Auch folgende Schritte führen zu einem verbindlichen Zahlungs-Auftrag.
Sie haben mit einer Person Lastschrift vereinbart.
Diese Person darf Geld von Ihrem PayPal-Konto einziehen.
Zum Beispiel wenn Sie etwas in einem Online-Shop gekauft haben.
Lesen Sie dazu auch Teil 4.8.

4.1.5.3.           

Auch folgende Schritte führen zu einem verbindlichen Zahlungs-Auftrag.
Sie haben uns den Zahlungs-Auftrag auf einem anderen Weg geschickt.
Diesen Weg haben wir Ihnen vorher genannt.
Einen verbindlichen Zahlungs-Auftrag führen wir auf jeden Fall aus.
Ein Widerruf ist unmöglich.

4.2. Zahlungs-Aufträge für Zahlungen an andere Nutzer

Sie können Geld auch an einen anderen PayPal-Nutzer senden.
Dazu übertragen wir Geld von Ihrem PayPal-Konto auf das andere PayPal-Konto.
Das machen wir natürlich nur in Ihrem Auftrag.
Dafür verwenden wir Ihre Zahlungs-Quellen in folgender Reihenfolge:

  • Besondere Zahlungs-Quellen
  • Bestehendes Guthaben
  • Lastschrift
  • Kreditkarte

4.3. Zahlungs-Aufträge für Abbuchungen

Sie können auch Guthaben von Ihrem PayPal-Konto abbuchen lassen.
Zum Beispiel auf Ihr Bank-Konto.
Geben Sie uns dazu einen Zahlungs-Auftrag.
Dann machen wir das.
Besondere Zahlungs-Quellen sind auch Guthaben.

Eine Abbuchung von besonderen Zahlungs-Quellen ist unmöglich.
Das steht auch in Teil 3.5.

4.4. Keine ausreichende Deckung

Sie brauchen immer genug Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto.
Oder Sie haben ausreichend Geld auf Ihrer externen Zahlungs-Quelle.
Ansonsten haben Sie keine ausreichende Deckung.
Keine ausreichende Deckung heißt:
Wir können in Ihrem Auftrag keine Bezahlung ausführen.
Dann warten wir bis Ihr Geld da ist.
Das dürfen wir.
Ohne Geld machen wir keine Zahlung.
Es findet keine Transaktion statt.

Wir müssen aber auch keine Rück-Abwicklung machen.
Wir haben dazu keine Verpflichtung.
Achten Sie deshalb immer auf eine ausreichende Deckung.

4.5. Sende-Limit

Für manche PayPal-Konten gibt es ein Sende-Limit.
Ein Limit ist eine Ober-Grenze.
Sende-Limits verringern die Gefahr von Zahlungs-Ausfällen.
Und sie verringern die Gefahr von Betrug.
Ihre Sende-Limits stehen in Ihrem PayPal-Konto.
Gehen Sie dazu in Ihrem PayPal-Konto in die Konto-Übersicht.
Klicken Sie dort auf den Link mit der Bezeichnung Limits anzeigen.
Dort sehen Sie dann Ihr Sende-Limit.
Es gibt aber Möglichkeiten ein Sende-Limit zu beenden.
Wir erklären Ihnen wie das geht.
Das tun wir Ihnen in Ihrem PayPal-Konto.
Gehen Sie dazu auch in die Konto-Übersicht.
Dort steht es.

4.6. Ablehnen von Zahlungen durch den Empfänger

Mit PayPal können Sie einem Empfänger Geld senden.
Wenn er das Geld will, muss er es innerhalb von 30 Tagen annehmen.
Der Empfänger kann das Geld ablehnen.
Er kann es auch zurückgeben.
In diesen Fällen kommt das Geld wieder auf Ihr PayPal-Konto.
Oder auf Ihre Kreditkarte.
Wenn Sie Ihre Kreditkarte als Zahlungs-Quelle genutzt haben.
Lehnt ein Empfänger Ihr Geld ab, haben wir keine Schuld.
Das gilt auch für einen möglichen Folge-Schaden.
Wir übernehmen dafür keine Verantwortung.
Jeder Empfänger ist frei, Ihre Zahlung anzunehmen oder abzulehnen.

4.7. Händler schließt Zahlung später ab

Händler dürfen Zahlungen auch später einziehen.
Diese Zahlungen führen wir dann erst später aus
Wenn der Händler sie einfordert.
Zum Beispiel wenn Sie bei dem Händler etwas im Internet kaufen.
Oder wenn sich der Preis für eine Dienst-Leistung nach Zeit berechnet.
Oder wenn sich der Preis nach Aufwand berechnet.
Oder wenn der Gesamtpreis beim Kauf noch nicht festgelegt ist.

Dazu geben Sie uns die Erlaubnis.
Diese Erlaubnis ist jeweils für 30 Tage gültig.

Der Händler kann die Höhe von Zahlungen nachträglich verändern.
Zum Beispiel wegen höherer Steuern oder Versandkosten.
Deshalb bestimmen wir einen Höchstbetrag für Zahlungen an den Händler.
Das steht auch auf der Bestätigungs-Seite für die Zahlung.

Wir prüfen nachträgliche Veränderungen von den Zahlungen nicht.
Und wir zahlen bis zu dem von uns bestimmten Höchstbetrag aus.
Sobald der Händler die Zahlung einfordert.

In Ihrem PayPal-Konto finden Sie spätere Zahlungen auch.
Die Zahlung von dem Geld-Betrag steht als offen in Ihrem Reserve-Konto.
Bis der Händler die Zahlung einfordert.
Aber nur, wenn Sie Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto haben.

Manchmal zahlt jemand auch in einer anderen Währung.
Dann müssen wir die Währung umrechnen.
Also zum Beispiel von Dollar in Euro.
Das machen wir ganz am Schluss.
Also wenn der Händler die Zahlung einfordert.

4.8. Einzugs-Verfahren

Einzugs-Verfahren funktioniert wie Lastschrift.
Sie erlauben jemandem Geld von Ihrem PayPal-Konto einzuziehen.
Zum Beispiel wenn Sie in einem Online-Shop einkaufen.
Ein sehr bekannter Online-Shop ist eBay.
Händler können auf eBay über PayPal auch Geld erstatten.
Erstatten heißt zurück bezahlen.
Deshalb heißt das auch Rück-Erstattung
Das geht auch über das Einzugs-Verfahren.

Sie können Einzugs-Verfahren auch für regelmäßige Zahlungen nutzen.
Das nennt sich dann Dauerauftrag.
Ein Dauerauftrag kann auch andere Namen haben.
Ein Dauerauftrag ist auch eine:

  • Abo-Zahlung
    Zum Beispiel für eine Zeitung.
  • vorab genehmigte Zahlung
  • automatische Zahlung

Diese automatischen Zahlungen dürfen wir für Sie machen.
Das erlauben Sie uns.
Automatische Zahlungen bestätigen Sie immer als Ganzes.
Also alle Zahlungen zusammen.
Automatische Zahlungen finden automatisch statt.

Bis Sie die automatischen Zahlungen wieder stoppen.
Das geht auch ohne eine Anmeldung in Ihrem PayPal-Konto.
Wir machen für Sie auch keine Richtigkeits-Prüfung.
Alle Zahlungen müssen Sie selber prüfen.

Wir schreiben Ihnen auch keine Nachricht.
Sie können aber eine Nachricht vom Händler verlangen.
Also von dem, der die Zahlung automatisch einziehen darf.

Aber wir dürfen für automatische Zahlungen eine Ober-Grenze festlegen.
Die Ober-Grenze gilt für eine bestimmte Zeit.
Niemand kann mehr als die Ober-Grenze einziehen.
So können wir Sie besser schützen.
Zum Beispiel vor Betrügern.

Ihre automatischen Zahlungen sehen Sie in Ihrem PayPal-Konto.

Sie können diese dort auch verwalten.
Und automatische Zahlungen dort auch beenden.
Lesen Sie dazu auch den Teil 4.9.
In Ihrem PayPal-Konto heißen sie Einzugs-Verfahren.

Automatische Zahlungen können in fremden Währungen stattfinden.
Dann müssen wir die Währung umrechnen.
Also zum Beispiel von Dollar in Euro.
Das machen wir erst, wenn die Zahlung ansteht.

Also zum Beispiel monatlich. Oder jährlich.

In dieser Zeit kann der Wert von der Währung wechseln.
Diese Veränderung heißt Wechsel-Kurs.
Deshalb kann es verschiedene Wechsel-Kurse geben.
Mal ist der Wert hoch. Mal ist der Wert niedrig.

Auch als Händler oder Dienstleister können Sie Einzugs-Verfahren nutzen.
Sie garantieren uns dann nur die richtigen Beträge einzuziehen.
Und Sie garantieren uns Ihren Kunden Bescheid zu sagen.
Bevor Sie das Geld einziehen.

Ziehen Sie mehr Geld ein, sagen Sie dem Kunden auch Bescheid.
Das tun Sie mindestens aber 4 Wochen vorher.
Halten Sie sich auf jeden Fall daran.
Ansonsten sind Sie Schuld an Rück-Buchungen.
Außer die Rück-Buchung hatte einen anderen Grund.

Käufern erlauben wir folgende Gründe für Rück-Buchungen:

4.8.1.          

Sie dürfen eine Rück-Buchung machen wenn Folgendes stimmt:
Jemand zieht einen zu hohen Betrag ein.
Dieser Betrag hat Sie überrascht.
Sie konnten diesen Betrag nicht erwarten.
Denn so war das noch nie.

4.8.2.          

Sie dürfen auch eine Rück-Buchung machen wenn Folgendes stimmt:
Sie wollen gar kein Einzugs-Verfahren für die Zahlung nutzen.
Dafür gibt auch es keine Erlaubnis von Ihnen.
Lesen Sie dazu Teil 4.1.5.

4.8.3.          

Und Sie dürfen eine Rück-Buchung machen wenn Folgendes stimmt:
Niemand hat Sie vor dem Einzug rechtzeitig informiert.

4.8.4.          

Sie dürfen eine Rück-Buchung machen wenn Folgendes stimmt:
Sie verlangen innerhalb von 8 Wochen eine Rück-Buchung.

4.8.5.          

Sie dürfen eine Rück-Buchung machen wenn Folgendes stimmt:
Sie geben uns alle Informationen zur Prüfung von der Situation.
Wenn wir Sie darum bitten.

Es gibt auch Gründe gegen ein Recht auf Rück-Buchung:
Sie haben uns erlaubt das Geld einzuziehen.
Lesen Sie dazu auch Teil 4.1.5.
Jemand informiert Sie rechtzeitig über den Geld-Einzug.
Und zwar mindestens 4 Wochen vorher.

Wir dürfen auch Informationen von Ihnen anfordern.
Wenn es Probleme gibt.
Wenn wir Zweifel haben.
Wenn wir wissen wollen, wer Recht hat.

4.9.       Einzugs-Verfahren kündigen

Sie können Einzugs-Verfahren auch beenden. Also kündigen.
Das geht auch über Ihr PayPal-Konto.
Sie müssen spätestens einen Tag vor dem nächsten Einzugs-Termin kündigen.

4.10.  Geld senden – in einer fremden Währung

Sie können Beträge auch in fremden Währungen senden.
Zum Beispiel in Dollar. Oder in britischen Pfund.

Es kann dafür aber Grenzen geben.
Zum Beispiel wohin Sie welche Währung senden.
Sie wollen Geld in einer fremden Währung senden?
Dann machen wir das so:

4.10.1.    

Sie haben Guthaben in der gewünschten Währung?
Dann nutzen wir das für die Zahlung.

4.10.2.    

Sie haben nur Guthaben in einer anderen Währung?
Dann nehmen wir das Guthaben in der anderen Währung.
Wir rechnen es in die gewünschte Währung um.
Lesen Sie dazu auch Teil 8.2.
Dann nutzen wir das umgerechnete Guthaben für die Zahlung.

4.10.3.    

Sie haben kein Guthaben?
Dann nehmen wir eine andere Standard-Zahlungs-Quelle.
Zum Beispiel Ihre Kreditkarte. Oder Ihr Bank-Konto.
Dann erstellen wir ein Guthaben.
Lesen Sie dazu auch Teil 3.

Das kostet Gebühren.
Dann rechnen wir das Guthaben in die gewünschte Währung um.
Lesen Sie dazu auch Teil 8.2.
Auch das kostet Gebühren.
Die Gebühren rechnen wir in Ihrer Standard-Währung ab.
Also nicht in der fremden Währung.
Das umgerechnete Guthaben nutzen wir zum Schluss für die Zahlung.

Anbieter von Ihren Zahlungs-Quellen rechnen Währung manchmal selbst um.
Also zum Beispiel Ihr Kreditkarten-Anbieter.
Oder der Anbieter von Ihrem Bank-Konto.
Auch das kostet Gebühren.
Diese Gebühren rechnet der Anbieter aber direkt ab.

Für jede Währung gibt es übrigens eine Abkürzung.
Für den Euro sieht das so aus: EUR.
Für den amerikanischen US-Dollar so: USD.
Nachfolgend haben wir Ihnen das mal aufgelistet.
Sie können Geld nur in diesen Währungen senden:

Währung

Abkürzung

Australische Dollar

AUD

Brasilianische Real

BRL

Britische Pfund

GBP

Dänische Kronen

DKK

Euro

EUR

Hongkong-Dollar

HKD

Israelische Schekel

ILS

Japanische Yen

JPY

Kanadische Dollar

CAD

Malaysische Ringgit

MYR

Mexikanische Peso

MXN

Neue Taiwan-Dollar

NTD

Neuseeland-Dollar

NZD

Norwegische Kronen

NOK

Philippinische Peso

PHP

Polnische Zloty

PLN

Russische Rubel

RUB

Schwedische Kronen

SEK

Schweizer Franken

CHF

Singapur-Dollar

SGD

Thailändische Baht

THB

Tschechische Kronen

CZK

Ungarische Forint

HUF

US-Dollar

USD

 

5. Eingang von Zahlungen

Jeder darf Ihnen auf Ihr PayPal-Konto Geld senden.
Dazu braucht man kein PayPal-Konto.
Das geht auch ohne.

5.1.   Empfangs-Limit

Manchmal gibt es für ein PayPal-Konto ein Empfangs-Limit.
Limit bedeutet Ober-Grenze.
Die Ober-Grenze legt fest, wie viel Geld ein Konto empfangen darf.
Sie wollen wissen, ob Ihr PayPal-Konto ein Empfangs-Limit hat?
Das können Sie sich in der Konto-Übersicht anzeigen lassen.
Dort finden Sie einen Link mit der Beschriftung Limits anzeigen.

Aber wir dürfen auch noch mehr Limits festlegen.
So können wir Sie besser schützen.
Zum Beispiel vor Betrügern.
Oder davor, dass jemand nicht bezahlt.

Sie können aber trotzdem höhere Zahlungen empfangen.
Dafür muss eine bestätigte Zahlungs-Quelle mit Ihrem PayPal-Konto verbunden sein.
Und Sie müssen sich uns gegenüber ausweisen.
Zum Beispiel mit Ihrem Personal-Ausweis.

Wir sagen Ihnen welche Dokumente wir brauchen.
Mit den Dokumenten können wir sie erkennen.
So können wir Sie besser schützen.

Das Gesetz verpflichtet uns auch dazu.

5.2.   Prüfung von Zahlungen

Manchmal prüfen wir Zahlungen.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.5.1.

Dadurch können wir Sie besser schützen.

Eine Prüfung ist keine schlechte Bewertung.
Personen und Unternehmen müssen deshalb nicht schlecht sein.
Eine Prüfung dient nur zur Sicherheit von unseren Kunden.

Zur Prüfung machen wir folgende Schritte:

5.2.1.          

Wir führen den Zahlungs-Auftrag vom Käufer aus.

5.2.2.          

Sofort danach schränken wir das Zahlungs-Instrument für den Käufer ein.
Das Zahlungs-Instrument ist für den Käufer dann nicht mehr nutzbar.

5.2.3.          

Dann markieren wir die Zahlung als offen.
Und buchen Sie auf das Reserve-Konto vom Empfänger der Zahlung.

5.2.4.          

Dann schreiben wir dem Zahlung-Empfänger.
Er soll den Artikel noch nicht an den Käufer versenden.
Wir sagen er soll noch warten.
Denn offene Zahlungen sind ungeschützt.
Sie haben keinen PayPal-Käuferschutz.
Lesen Sie dazu auch Teil 11.

5.2.5.

Im letzten Schritt prüfen wir die Zahlung.
Dafür warten wir auf alle wichtigen Informationen.
Damit wir die Zahlung schnell prüfen können.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.5.1.
Manchmal gibt es wirklich Probleme mit einer Zahlung.
Dann machen wir die Zahlung rückgängig.
Wir holen das Geld wieder von dem Reserve-Konto vom Verkäufer.
Und wir legen es wieder auf das PayPal-Konto vom Käufer.

Manchmal machen wir aus anderen Gründen eine Zahlung rückgängig.
Auch wenn die Prüfung erfolgreich war.
Meist hat jemand die Nutzung-Regeln missachtet.
Dann geht die Zahlung zurück an den Käufer.
In diesem Fall kann der PayPal-Schutz für Verkäufer gelten.
Wenn die Bedingungen dafür erfüllt sind.
Dieser Schutz heißt PayPal-Verkäufer-Schutz.
Lesen Sie dazu auch Teil 11.

5.3. Rückbuchung von Zahlungen – Ansprüche von PayPal

5.3.1.    Gutschrift mit Vorbehalt

Jede Gutschrift von Geld auf Ihr PayPal-Konto ist vorläufig.
Vorläufig heißt mit Vorbehalt.
Deshalb sagen wir auch Gutschrift mit Vorbehalt.
Eine Gutschrift mit Vorbehalt gehört noch uns.
Der Sender von der Zahlung muss uns den Betrag wirklich geben.
Erst danach gehört die Gutschrift Ihnen.
Das gilt aber nur für die Zahlungs-Quelle Kreditkarte.
Und für die Zahlungs-Quelle Lastschrift.
Das gilt auch wenn eine Rückbuchung von der Zahlung ansteht.
Also wenn jemand die Zahlung zurück fordert.
Lesen Sie dazu auch Teil 4.8.2.
Dann nehmen wir die Gutschrift wieder weg.
Lesen Sie dazu auch Teil 4.8.3.
Die Gutschrift verschwindet dann von Ihrem PayPal-Konto.

5.3.2.    Rückbuchung – Geld geht wieder zurück

Zahlungs-Dienstleister können Geld zurück buchen.
Ein Zahlung-Dienstleister ist zum Beispiel der Anbieter Ihrer Kreditkarte.
Oder der Anbieter Ihres Bank-Kontos.
Zurück buchen heißt, er holt sich das Geld zurück.

Je nach Zahlungs-Quelle funktioniert das anders.
Bei der Zahlungs-Quelle Kreditkarte bestimmt der Anbieter wie das funktioniert.
Dafür gelten auch nur die Nutzung-Regeln von dem Anbieter.
Bei Lastschrift gibt es 2 Möglichkeiten.
Entweder widerspricht der Zahlungs-Sender der Lastschrift.
Dann verlangt er das Geld von seiner Bank zurück.
Oder die Lastschrift kann nicht ausgeführt werden.
Zum Beispiel weil kein Geld auf dem Bank-Konto ist.
Oder weil die Bank-Informationen falsch waren.

5.3.3.    Das macht PayPal bei einer Rückbuchung

Was passiert, wenn ein Zahlungs-Dienstleister Geld zurück buchen will?
Also was passiert dann bei einer Rückbuchung?
Wenn der Empfänger von der Zahlung keinen Verkäufer-Schutz hat.
Also einen Verkäufer-Schutz nach unseren Richtlinien.
Dann nehmen wir den Betrag vom PayPal-Konto von dem Zahlungs-Empfänger.
Dafür verwenden wir einen Teil vom Guthaben.
Haben Sie kein Guthaben, müssen Sie das nachlegen.
Sie müssen dann Geld auf Ihr PayPal-Konto einzahlen.
Das müssen Sie dann sofort tun. Das ist Ihre Pflicht.
Oder Sie zahlen das Geld direkt an uns.
Sie müssen immer bezahlen.
Ansonsten ist das ganz schlecht.
Dann beauftragen wir ein Inkasso-Unternehmen.
Ein Inkasso-Unternehmen kümmert sich dann da drum.
Damit wir unser Geld bekommen.
Inkasso-Unternehmen können das gut.
Wir können aber auch einen Anwalt einschalten.
Oder beide.

5.3.4.    Rückbuchung – nicht erlaubte Zahlung

Der Besitzer von einem PayPal-Konto kann eine Rückbuchung verlangen.
Zum Beispiel wenn er eine Lastschrift-Zahlung nicht erlaubt hat.
Dann will er sein Geld zurück.
Mit Verkäufer-Schutz kann er das machen.
Also wenn er nach den PayPal-Richtlinien geschützt ist.
Dann können wir eine Rückbuchung machen.
Wie das geht und was wir machen steht in Teil 4.8.3.

5.4.       Darstellung von unseren Diensten

Als Händler dürfen Sie unsere Dienste nutzen.
Aber Sie dürfen nichts Falsches über uns sagen.
Sie dürfen uns nur richtig darstellen.
Sie dürfen uns keinen Schaden zufügen.
Das gilt für unseren Namen PayPal.
Und ganz besonders für unser PayPal-Logo.
Das Logo ist unser Schriftzug.
Also die Art, wie wir unseren Namen schreiben.
Unser Logo sieht immer und überall gleich aus.
Wie eine Unterschrift.
Daran können Sie uns erkennen.
Das ist uns sehr wichtig.
Stellen Sie uns deshalb immer gut dar.
Genauso gut wie alle anderen.
Zum Beispiel andere Zahlung-Anbieter.
Das ist gut und wichtig.
Auch für unseren guten Namen.

5.5.       PayPal-Dienste ohne extra Gebühr

Als Händler dürfen Sie unsere Dienste nutzen.
Sie dürfen dafür aber keine Gebühren verlangen.
Auch keine versteckten Gebühren.
Also zum Beispiel keine höheren Versandkosten. 
Oder andere Zusatz-Gebühren, die nur PayPal-Kunden betreffen.
Das dürfen Sie nicht.
Lesen Sie dazu auch Teil 9 und 9.1.12.
Ein anderes Wort für eine versteckte Gebühr ist Surcharging.
Das Wort spricht man so: Sürschardsching.
Das ist Englisch.

5.6.       Geld-Eingang in einer fremden Währung

Sie können Beträge auch in fremden Währungen bekommen.
Zum Beispiel in Dollar. Oder in britischen Pfund.
Jemand kann Ihnen also Geld in einer fremden Währung schicken.
Das ist überhaupt kein Problem.
Auch nicht, wenn Sie die Währung vorher noch nie hatten.
Sie müssen die Zahlung in Ihrem PayPal-Konto nur akzeptieren.
Danach haben Sie die fremde Währung in Ihrem Konto.

5.7.       Steuern

Wir sind nicht verantwortlich für Ihre Steuern.
Nicht für die Berechnung.
Nicht für die Anmeldung.
Und nicht für die Bezahlung.
Für Ihre Steuern sind nur Sie verantwortlich.
Ein Steuerberater kann Ihnen dabei helfen.
Unsere Dienste unterliegen in der EU nicht der Umsatzsteuer-Pflicht.
Umsatzsteuer kennen Sie auch als Mehrwertsteuer. 
Mehrwertsteuer zahlen Sie eigentlich auf fast alles.
Aber nicht für unsere Dienste.
Denn für Bank-Dienste fällt in der EU keine Mehrwertsteuer an.

5.8.       Rückerstattung, Datenschutz und Sicherheit

Sie verkaufen Waren oder Dienst-Leistungen über das Internet?
Dann gehören ein paar Informationen auf Ihre Webseite.
Zum Beispiel Ihre Rückgabe-Regeln.
Also, wenn jemand etwas bei Ihnen gekauft hat. 
Und der Jemand es wieder zurückgeben will.
Die Rückgabe-Regeln dafür müssen auf Ihrer Webseite stehen.
Auch Informationen zum Thema Datenschutz müssen auf Ihrer Webseite stehen.
Das nennt man dann Datenschutz-Erklärung.
Dort müssen Sie auch auf Ihre Zusammenarbeit mit uns hinweisen.
Denn für Transaktionen mit PayPal gilt unsere Datenschutz-Erklärung.
Das ist uns sehr wichtig. 
Lesen Sie dazu auch Teil 1.2 Ihre persönlichen Daten.
Wir schützen die Daten von unseren Kunden.
Und Sie müssen das ebenfalls tun.
Damit die Daten von unseren Nutzern und von Ihren Kunden sicher sind.
Aber auch damit unsere Daten sicher sind.
Zum Beispiel unsere Nutzer-Daten und Konto-Daten.
Sie müssen sich an gültige Datenschutz-Gesetze halten.
Wir tun das auch.
Aber unabhängig von Ihnen.
Datenschutz macht jeder für sich.
Jeder handelt auf eigene Verantwortung.
Sie müssen das auf jeden Fall tun.
Ansonsten müssen wir etwas dagegen unternehmen.
Zum Beispiel, wenn Ihre Webseite unsicher ist.
Oder, wenn Ihre genutzte Technik unsicher ist.
Dann werden wir von Ihnen Informationen darüber verlangen.
Damit wir genau wissen warum.

5.9.       Zeitlich begrenzt einbehaltene Zahlungen

Unser PayPal-Service hat verschiedene Funktionen.
Eine dieser Funktionen sagt uns Bitte Zahlungen einbehalten.
Einbehalten bedeutet: nicht raus geben.
Diese Aufforderung kann von Ihnen kommen.
Die Aufforderung kann aber auch von jemand anders kommen.
Zum Beispiel ein Online-Marktplatz auf dem Sie Verkäufer sind.
Der Online-Marktplatz hat dann die Erlaubnis von Ihnen. 
Lesen Sie dazu auch Teil 15.9.1.
Die einbehaltenen Zahlungen kommen auf Ihr Reserve-Konto.
Aber zeitlich begrenzt. Also nur für eine bestimmte Zeit.
Wir markieren diese Beträge in Ihrem PayPal-Konto.
So können Sie die einbehaltenen Zahlungen erkennen.
Das Aussehen von der Markierung hängt ab von der jeweiligen Funktion.
Wir geben die einbehaltenen Zahlungen auch wieder frei.
Aber erst wenn Sie es sagen.
Oder wenn es jemand anders sagt.
Zum Beispiel ein Online-Marktplatz auf dem Sie Verkäufer sind.
Aber nur wenn sich alle an unsere Nutzungs-Regeln halten. 

6. Abbuchungen und Guthaben einlösen

6.1.   Guthaben auf Ihr Bank-Konto abbuchen

Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto können Sie abbuchen.
Zum Beispiel auf Ihr Bank-Konto.
Bei Guthaben in fremden Währungen müssen Sie vorher wählen.
Nennen Sie uns die Währung die Sie abbuchen wollen.
Wir rechnen die fremde Währung dann auf Ihrem PayPal-Konto um.
Zum Beispiel von Dollar in Euro.
Die Umrechnung von fremden Währungen kostet Gebühren.
Es gelten die Angaben von unserer Gebühren-Aufstellung. 
Das ist Anhang 1, Teil A 4.1.
Lesen Sie zu dem Thema auch Teil 8.2.
Auch Ihr Bank-Konto kann in einer fremden Währung sein.
Zum Beispiel ein Bank-Konto im Ausland.
Dann rechnen wir Ihr Guthaben in diese fremde Währung um.
Zum Beispiel von Euro in Dollar.
Auch diese Umrechnung kostet wieder Gebühren.
Währung umrechnen kostet immer Gebühren.

6.2.   Abbuchungen – Limit und Zeitpunkt

6.2.1.    Limit für Abbuchungen

Bei jeder Abbuchung machen wir eine Prüfung.
Zum Beispiel wenn Sie Guthaben abbuchen.
Dann prüfen wir Ihre Identität. 
Damit wir wissen, Sie sind es wirklich.
Damit nur Sie Guthaben abbuchen.
Und niemand sonst.
So können wir Sie besser schützen.
Zum Beispiel vor Betrügern.
Das Gesetz verpflichtet uns aber dazu.

 

Manchmal legen wir eine Ober-Grenze für Abbuchungen fest.
Das nennt sich auch Limit. 
Limit bedeutet das gleiche wie Ober-Grenze.
Bis zu dieser Ober-Grenze dürfen Sie Guthaben abbuchen.
Sie wollen wissen, ob Ihr PayPal-Konto ein Limit hat?
Das können Sie sich in der Konto-Übersicht anzeigen lassen.
Dort finden Sie einen Link mit der Beschriftung Limits anzeigen.
Aber wir dürfen auch noch mehr Limits festlegen. 
So können wir Sie besser schützen.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.4.

6.2.2.    Abbuchungen – Zeitpunkt der Ausführungen

Wir führen Abbuchungen innerhalb einer Frist aus.
Die Frist ist der Zeitpunkt von der Ausführung.
Die genaue Frist steht auch in Teil 4.1.
Diese Frist beginnt aber erst nach einer Prüfung.
Denn wir dürfen jede Abbuchung überprüfen.
So können wir Sie besser schützen.
Deshalb machen wir das.
Und weil das Gesetz es verlangt.
Damit wir verbotene Aktivitäten verhindern.
Wir können eine Abbuchung auch ablehnen.
Zum Beispiel wenn wir eine Gefahr sehen.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.5.1
Wir können eine Abbuchung auch begrenzen.
Auch damit können wir Sie besser schützen.

6.3.   Limit für Abbuchungen aufheben

Es gibt Möglichkeiten Ihr Limit für Abbuchungen zu beenden.
Das erklären wir Ihnen in Ihrem PayPal-Konto.
Gehen Sie dazu in die Konto-Übersicht.
Wir sagen Ihnen was Sie tun müssen.

6.4.   Abbuchung von fremden Währungen

Wir rechnen fremde Währungen immer in Euro um.
Außer wir haben etwas anderes abgesprochen.
Lesen Sie dazu auch Teil 6.1.

 

6a. Kauf auf Rechnung

6a.1. Kauf auf Rechnung

In vielen Online-Shops kann man auf Rechnung einkaufen.
Vor allem Kunden aus Deutschland.
Meist kommt die Rechnung per E-Mail.
Die Kunden überweisen dann den Betrag von der Rechnung.
Wir haben dafür ein eigenes Produkt gemacht.
Das Produkt heißt Kauf auf Rechnung.
Es ist für Händler gemacht. 
Aber nur manche Händler dürfen Kauf auf Rechnung anbieten.
Der Händler muss PayPal Plus nutzen.
Lesen Sie dazu auch Teil 6b.
Oder er muss Händler auf eBay sein.
Kauf auf Rechnung kostet Gebühren.
Die Gebühren stehen in der Gebühren-Aufstellung.
Unter Teil A3.2. bei Nutzung von PayPal Plus.
Und unter A1.3.2, A3.1.2 als Händler auf eBay.

 

Aber niemand hat ein Recht auf das Produkt.
Wir können das Produkt Kauf auf Rechnung auch verweigern.
Verweigern bedeutet ablehnen.
Wir dürfen aber auch Teile von dem Produkt einschränken.
Einschränken heißt begrenzen.
Dann kann man nur einen Teil von den Funktionen nutzen.

 

Bei Kauf auf Rechnung kaufen wir die Forderung aus einer Rechnung.
Die Forderung ist der Geld-Betrag auf der Rechnung.
Diesen Geld-Betrag will der Verkäufer vom Käufer haben.
Wir kaufen dem Verkäufer die Forderung ab. 
Und wir überweisen den Betrag von der Rechnung an den Verkäufer.
Das steht auch unter 6a.4.
Der Verkäufer bekommt so schneller sein Geld.
Wir hingegen haben dann die Forderung an den Käufer.
Die Forderung ist der Betrag aus der Rechnung.
Die Forderung muss der Käufer nun an uns bezahlen.
Und nicht mehr an den Verkäufer.
Denn der hat sein Geld schon bekommen.
Nämlich von uns.
So funktioniert unser Produkt Kauf auf Rechnung.

 

6a.2. Kauf auf Rechnung für Kunden.
Es gibt ein paar Bedingungen

Für Kunden gibt es Bedingungen beim Kauf auf Rechnung.
In der Regel geht das nur für Gesamt-Beträge bis 1500 Euro.
Das ist viel Geld.
Und in der Regel auch erst ab einem Betrag von 1,50 Euro.
Das ist die kleinste mögliche Summe.

 

Wir prüfen zudem die Identität von dem Kunden.
Wir schauen uns an, wer der Kunde ist.
Dann prüfen wir die Zahlungs-Fähigkeit von dem Kunden.
Die Regeln für eine solche Prüfung machen wir selbst.
Wir stellen die Frage: kann der Kunde überhaupt bezahlen? 
Dafür gibt es ein spezielles Wort. 
Es lautet Bonität.
Die Bonität kann man prüfen. 
Das nennt sich Bonitäts-Prüfung.
Dazu tauschen wir Informationen mit der Bank vom Kunden aus.
Kauf auf Rechnung setzt Zahlungs-Fähigkeit voraus.
Der Kunde muss zahlen können.
Wenn wir einen Kunden für ungeeignet halten sagen wir das.
Der Kunde bekommt dann eine Ablehnung.
Er darf Kauf auf Rechnung dann nicht nutzen.
Der Kunde muss dann eine andere Art für seine Bezahlung auswählen.
Zum Beispiel Kreditkarte.
Manchmal zahlt ein Kunde aber trotzdem nicht.
Obwohl wir ihn geprüft haben.
Und obwohl wir ganz sicher mit seiner Zahlung gerechnet haben. 
Aber wir haben einen Vertrag mit ihm.
Dieser Vertrag heißt PayPal-Rechnungs-Kaufvertrag.
In diesem Vertrag stehen Regeln.
Zum Beispiel Regeln wenn jemand nicht bezahlt.
Dann verlangen wir Gebühren.
Diese Gebühren heißen Mahngebühren.
Das müssen Verkäufer wissen.
Wenn sie unser Produkt Kauf auf Rechnung anbieten.
Denn wir fordern die Mahngebühren in Ihrem Namen.
Der Kunde weiß das auf jeden Fall.
Denn er hat den Vertrag mit uns gelesen und akzeptiert.
Er hat auch unsere Allgemeinen Geschäfts-Bedingungen gelesen und akzeptiert.
Allgemeine Geschäfts-Bedingungen heißen oft AGB
Die AGB finden Sie auf www.paypal.de/agb
Dort können Sie sie lesen.
Sie können sie aber auch herunterladen.

6a.3. Verkauf und Abtretung von Forderungen.

Ein Händler kann Kauf auf Rechnung nutzen.
Das steht auch unter Teil 6a.1.
Dann hat der Händler mit uns einen Vertrag.
Dieser Vertrag heißt PayPal-Rechnungs-Kaufvertrag.
Der Händler bietet uns damit seine Rechnung zum Kauf an. 
Und wir nehmen sein Kaufangebot an.
Dann gehört seine Rechnung uns.
Mit allem was dazu gehört.
Der Händler gibt uns damit Rechte.
Zum Beispiel das Recht an seiner Forderung.
Also dem Geld-Betrag in seiner Rechnung.
Aber auch das Recht an den Kosten und Gebühren.
Zum Beispiel an den Versandkosten.
Das Ganze nennen wir Abtretung von Forderungen.
Die Forderung gehört dann uns.
Also die Rechnung. 
Und alles was dazugehört.
Ab dem Moment, wo ein Kunde einen Kauf auf Rechnung macht.
Das alles steht im PayPal-Rechnungs-Kaufvertrag.
Wir dürfen die Forderung auch an andere verkaufen. Oder abtreten.
Zum Beispiel an ein Inkasso-Unternehmen.
Inkasso-Unternehmen treiben Geld ein.
Zum Beispiel wenn Kunden nicht bezahlen.

 

6a.4. Gutschrift des Kaufpreises und Gebühren

Bei Kauf auf Rechnung kaufen wir die Forderung von dem Händler.
Die Forderung ist der Geld-Betrag von der Rechnung.
Wir kaufen dem Verkäufer diese Forderung ab. 
Der Händler bekommt von uns den Kaufpreis als Gutschrift.
Gutschrift heißt, er bekommt den Geld-Betrag aus seiner Rechnung.
Und er bekommt den Geld-Betrag über Neben-Kosten und Gebühren.
Versandkosten sind zum Beispiel Neben-Kosten.
Zusammen ergibt das die Gutschrift.
Die Gutschrift wird sofort fällig.
Wir erfahren von dem Kauf auf Rechnung. 
Dann bezahlen wir sofort.
Der Händler bekommt von uns den Geld-Betrag als Guthaben.
Der Geld-Betrag erscheint dann als Guthaben auf seinem PayPal-Konto.
Die Übernahme der Forderungen kostet den Händler keine Gebühr.
Auch für den Kunden ist das kostenlos.

 

6a.5. Rückgriffs-Rechte und Rück-Abwicklung

Die meisten Kunden zahlen Ihre Rechnungen.
Manche Kunden zahlen nicht.
Das kann verschiedene Gründe haben.
Vielleicht weigert er sich zu bezahlen.
Oder er hat kein Geld zum Bezahlen.
Oder der Kunde ist ein Betrüger.
Zum Beispiel wenn er einen falschen Namen benutzt.
Oder wenn er falsche Bank-Daten benutzt.

Für uns ist das immer schlecht.
Denn wir wollen ja auch unser Geld bekommen.
Der Händler darf sein Geld behalten.
Das gehört rechtlich bereits ihm.
Wir haben kein Rückgriffs-Recht auf sein Geld.
Rückgriffs-Recht ist das schwere Wort dafür.
Auch den Kauf von der Forderung dürfen wir nicht rückgängig machen.
Eine Rück-Abwicklung ist keine Möglichkeit. 
Rück-Abwicklung ist das schwere Wort.
Es gibt dafür nur eine Bedingung.
Im PayPal-Konto von dem Händler ist die Zahlung abgeschlossen.
Sie ist dort bereits als abgeschlossen markiert.

Manchmal weigert sich ein Kunde zu bezahlen.
Zum Beispiel wenn er unzufrieden ist.
Weil der Verkäufer die Ware nicht liefert.
Oder falsche Ware liefert. Oder kaputte Ware.
Oder er ist aus einem anderen Grund unzufrieden.
Manchmal hat der Kunde auch Recht.
Deshalb kann der Kunde auch Einspruch erheben.
Er kann die Bezahlung von der Rechnung verweigern.
Dann dürfen wir uns das Geld beim Händler zurückholen.
Unter dieser Bedingung haben wir doch ein Rückgriffs-Recht.
Rückgriffs-Recht ist das schwere Wort dafür.
Manche Verkäufer haben Verkäufer-Schutz.
Dann sind sie besonders geschützt.
Aber nur wenn die Verkäufer-Schutz-Richtlinie gilt.
Dann darf der Händler das Geld behalten.
Dafür muss sich der Händler aber an Auflagen halten.
Die Auflagen stehen unter Teil 6a.6.
Nur wenn er sich an die Auflagen hält hat er Verkäufer-Schutz.

Kunden können einen Kauf auch rückgängig machen.
Dazu hat der Kunde das Recht. 
Das muss er innerhalb einer bestimmten Zeit tun.
Zum Beispiel durch Kündigung.
Oder durch Widerruf.
Mit einem Widerruf machen Sie einen Kauf rückgängig.
Oder Sie machen einen Vertrag rückgängig.
Der Händler muss uns darüber sofort informieren.
Zum Beispiel über sein PayPal-Konto.
Dort kann er den Vorgang markieren.
Zum Beispiel als gekündigt.
Oder als unwirksam. Also als ungültig.
Der Händler kann uns auch auf einem anderen Weg informieren.
Zum Beispiel direkt über seinen Online-Shop.
Oft kann er auch dort den Vorgang markieren.
Zum Beispiel als gekündigt.
Oder als unwirksam.
Über die Verbindung zum PayPal-Konto erfahren wir dann davon.
Aber das muss auch funktionieren.
Diese Garantie muss der Händler uns geben.
Der Händler muss dann den Kaufpreis an PayPal zurückzahlen. 
Das muss er sofort tun. 
Und zwar über sein PayPal-Konto.
Gebühren bekommt der Händler zurück.
Bis auf die Festgebühr. Die dürfen wir behalten.
Die genauen Gebühren stehen in der Gebühren-Aufstellung.
Lesen Sie dazu auch Anhang 1, Teil A3.

Manchmal will ein Kunde nur einen Teil bezahlen.
Zum Beispiel wenn er teilweise unzufrieden ist.
Weil die Produkt-Beschreibung vom Händler vorher schlecht war.
Oder weil das Produkt einen leichten Schaden hat.
Oder weil eine Kleinigkeit fehlt.
Dann kann der Kunde sagen: Ich bezahle nur einen Teil.
Das schwere Wort dafür ist Minderung.
Minder bedeutet weniger.
Der Kunde sagt: es wurde weniger geliefert. Oder schlechter.
Deshalb will er auch weniger bezahlen.

Der Kunde kann auch nur Teile von seinem Kauf rückgängig machen.
Er will dann nur Teile vom Kauf behalten.
Wir nennen das: Teilweise Abstandnahme.
Das ist das schwere Wort dafür.
Der Kunde schickt einen Teil von seinem Kauf wieder zurück.
Für diesen Teil will er sein Geld zurück.
Der Händler muss diesen Teil von dem Kaufpreis an PayPal zurückzahlen. 
Das muss er sofort tun. Und zwar über sein PayPal-Konto.
Wir zahlen dann dieses Geld dem Kunden zurück.

6a.6. Zusicherungen und Auflagen
          Rechtsfolgen einer Verletzung

Händler können Kauf auf Rechnung anbieten.
Sie geben uns dann ein Versprechen.
Das Versprechen bezieht sich auf seine Rechnungen.
Also seine Forderungen.
Lesen Sie dazu auch Teil 6a.3.
Das Versprechen gilt solange Sie Kauf auf Rechnung anbieten.
Das Versprechen enthält folgende Zusicherungen:

 

6a.6.1.

Der Händler ist der Besitzer von der abgetretenen Forderung.
Nur er und niemand anders.

 

6a.6.2.

Der Händler darf die Forderung an uns übertragen.
Kein anderer hat ein Recht an der Forderung.

 

6a.6.3.

Die abgetretenen Forderungen sind berechtigt.
Alle Forderungen und Rechte sind wirksam.
Außer der Käufer ist ein Betrüger.
Lesen Sie dazu auch Teil 6a.5.

 

6a.6.4.

Der Händler ist der Besitzer von der abgetretenen Forderung.
Kein anderer hat ein Recht an der Forderung.
Auch nicht zeitlich begrenzt.
Also zum Beispiel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt
Und auch nicht unter einer bestimmten Bedingung.
Also zum Beispiel bis zur Bezahlung von Material.
Kein anderer hat in irgendeiner Form ein Recht an der Forderung.
Händler verpflichten sich uns gegenüber zu folgenden Auflagen.
Auflagen sind Pflichten.
Diese Pflichten müssen Händler erfüllen.
Solange sie Kauf auf Rechnung nutzen.

 

6a.6.5.

Nur wir ziehen die abgetretenen Forderungen ein.
Händler haben dazu kein Recht.

6a.6.6.

Der Händler liefert die Ware an seine Kunden.
So wie der Kunde die Ware bestellt hat.
Passend zur abgetretenen Forderung.
Vollständig und ohne Fehler.
Und wie vereinbart.

 

6a.6.7.

Der Händler liefert die Ware so schnell wie möglich.
Spätestens 7 Tage nach dem Kauf auf Rechnung.
Außer der Händler hat mit uns etwas anderes besprochen.

 

6a.6.8.

Der Händler informiert seinen Kunden über die Abtretung von der Forderung.
Er wird dem Kunden Hinweise zur Bezahlung geben. 
Und er wird dem Kunden eine Rechnung schicken.
In der Rechnung stehen diese Informationen auch.

 

6a.6.9.

Der Händler wird auch die Pflichten aus der Integrations-Dokumentation erfüllen.
 

6a.6.10.

Der Händler bietet Kauf auf Rechnung nur für materielle Produkte.
Materielle Produkte kann man anfassen.
Ein Stuhl ist zum Beispiel ein materielles Produkt.
Immaterielle Produkte kann man hingegen nicht anfassen. 
Händler dürfen keine immateriellen Produkte über Kauf auf Rechnung anbieten.
Auch keine immateriellen Dienst-Leistungen.
Es gibt aber Ausnahmen.
Zum Beispiel Lieferkosten.
Oder Kosten fürs Zusammenbauen.
Ein Beispiel macht das deutlich:
Eine Küche ist ein materielles Produkt.
Sie kostet Geld.
Die Lieferung für die Küche kostet auch Geld.
Die Küche muss jemand zusammenbauen.
Auch das kostet Geld. Wenn das jemand für Sie macht.
Lieferung und Zusammenbau sind immaterielle Kosten.
Die Kosten gibt es nur zusammen mit der Küche.
Solche Kosten sind auch bei Kauf auf Rechnung erlaubt.

 

6a.6.11.

Der Händler unterstützt die Abtretung von der Forderung.
Damit der Kauf auf Rechnung gut klappt.
Dafür wird der Händler alles tun.
Dazu wird er 6a.6.1 bis 6a.6.10 beachten. 
Sieht der Händler Forderungen in Gefahr muss er das melden.
Das wird er so schnell wie möglich tun.

 

6a.6.12.

Wir prüfen bei Kauf auf Rechnung die Zahlungs-Fähigkeit vom Käufer.
Das schwere Wort dafür nennt sich Bonitäts-Prüfung.
Das erklären wir im Teil 6a.2. nochmal genau.
Nach unserer Bonitäts-Prüfung gibt es für Kunden ein paar Beschränkungen.
Der Händler verbietet eine nachträgliche Änderung der Kunden-Anschrift.
Das betrifft die Rechnungs-Anschrift.
Und die Liefer-Anschrift.
Auch sonstige Daten müssen unverändert bleiben.
So lange, wie der Versand läuft.
Manchmal arbeiten Händler auch noch mit anderen zusammen.
Zum Beispiel wenn andere die Ware liefern sollen.
Die dürfen dann auch keine Änderung von der Adresse zulassen.
Auch keine sonstigen Änderungen.
Auch darum muss sich der Händler kümmern.
Das alles dient zur Sicherheit vor Betrügern.

 

6a.6.13.

Manchmal bezahlen Kunden nicht.
Dann muss der Händler uns unterstützen.
Damit wir unser Geld bekommen können.
Also das Geld aus der abgetretenen Forderung.
Lesen Sie dazu auch Teil 6a.6.14.

 

6a.6.14.

Wenn Kunden nicht bezahlen, brauchen wir Informationen.
Dann beauftragen wir ein Inkasso-Unternehmen.
Inkasso-Unternehmen kümmern sich um unsere Forderungen.
Aber dazu brauchen wir Informationen. Und Belege vom Händler.
Zum Beispiel, wann er die Ware verschickt hat.
Oder andere Informationen und Belege.
Damit wir die abgetretene Forderung beweisen können.
Also den genauen Wert.
Und ob die Forderung richtig ist.
Solche Informationen brauchen wir vom Händler.
Der Händler muss uns unterstützen.

 

6a.6.15.

Der Händler muss Umsatzsteuer ans Finanzamt bezahlen.
Wir können das auch für ihn machen.
Wenn er uns das erlaubt.
Dann muss der Händler uns die Umsatzsteuer zurück bezahlen.
Wir dürfen die Umsatzsteuer auch vom Kaufpreis abziehen.
Wir bezahlen dem Händler dann den Kaufpreis ohne die Umsatzsteuer.
Dann sagen wir dem Händler vorher Bescheid.

Manchmal bezahlen Kunden nicht.
Dann bekommt der Händler die Umsatzsteuer vom Finanzamt zurück.
Diese Umsatzsteuer muss der Händler an uns zurück bezahlen.
Grundlage dafür ist der Geld-Betrag auf der Rechnung ohne Umsatzsteuer.
Diesen Geld-Betrag nennt man auch Netto-Betrag.
Das steht auch so auf der Rechnung.

6a.6.16.

Jeder Kunde hat ein Widerrufs-Recht.
Mit einem Widerruf macht der Kunde seinen Kauf rückgängig.
Das Widerrufs-Recht ist Gesetz.
Das Gesetz macht dafür Vorgaben.
Das Widerrufs-Recht beim Kauf auf Rechnung darf nur genauso gut sein.
Also nur so gut wie die Vorgaben vom Gesetz.
Auf keinen Fall besser.
Das garantiert der Händler.
Bei Verkäufen auf eBay mit eBay-Garantie ist das anders.
Die eBay-Garantie darf großzügiger sein.

 

6a.6.17.

Wir geben das Zahlungsziel vor.
Der Händler nennt Kunden nur dieses Zahlungsziel.
So wie wir das sagen.

Wenn ein Händler gegen Zusicherungen verstößt muss er uns informieren.
Wenn er gegen Auflagen verstößt auch.
Und der Händler muss den Verstoß beenden.
Und er muss die Folgen von dem Verstoß beseitigen.
Wir geben ihm dafür eine bestimmte Zeit. 
Also eine Frist.
Bis zu dieser Frist muss der Händler den Verstoß beenden.
Und die Folgen beseitigen.
Ansonsten können wir ihm kündigen.
Dann darf er Kauf auf Rechnung nicht mehr nutzen.
Es gibt aber keine Pflicht eine bestimmte Frist zu setzen.
Zum Beispiel, wenn sich Folgen gar nicht beseitigen lassen.

Der Händler handelt auf eigene Verantwortung.
Wenn er sich nicht an Zusicherungen hält.
Oder wenn er Auflagen missachtet.
Wenn etwas passiert ist er schuld.
Er haftet für unsere Verluste.
Oder andere Schäden.
Der Händler muss sie uns dann ersetzen.

Wenn wir kündigen, darf der Händler Kauf auf Rechnung nicht mehr nutzen.
Manchmal bezahlt ein Kunde von dem Händler danach noch eine Forderung.
Dann bekommt der Händler diese Forderung von uns zurück.
Wenn das rechtlich möglich ist.
Also wenn das Gesetz das erlaubt.

6a.7. Freistellung und Schadenersatz

Der Händler informiert seinen Kunden über die Abtretung von der Forderung.
Er wird dem Kunden Hinweise zur Bezahlung geben. 
Und er wird dem Kunden eine Rechnung schicken.
In der Rechnung stehen diese Informationen auch.

Manchmal weigern sich Kunden zu bezahlen. 
Dann beauftragen wir ein Inkasso-Unternehmen.
Inkasso-Unternehmen kümmern sich um unsere Forderungen.
Aber dazu brauchen wir Informationen. Und Belege vom Händler.
Zum Beispiel, wann er die Ware verschickt hat.
Oder andere Informationen und Belege.
Damit wir die abgetretene Forderung beweisen können.
Also den genauen Wert.
Und ob die Forderung richtig ist.
Solche Informationen brauchen wir vom Händler.
Der Händler muss uns unterstützen.

Manchmal sind Kunden mit einem Kauf unzufrieden.
Manchmal wollen Sie ihn ganz oder teilweise zurückgeben.
Oder Kunden wollen die Ware gar nicht.
Und machen den Einkauf rückgängig.
Noch bevor der Verkäufer die Ware geliefert hat.
Das nennt man Stornierung. 
Oder Widerruf.
Dann bekommt der Kunde sein Geld zurück.
Oder er bekommt eine Gutschrift.
Auf jeden Fall muss der Händler uns sofort informieren.
Er macht das über seinen Online-Shop.
Der Shop ist mit uns verbunden.
Über diese Verbindung bekommen wir eine Nachricht.
Wenn der Händler Kauf auf Rechnung nutzt.

Der Händler berichtet uns auch andere Beschwerden.
Wenn sie Kauf auf Rechnung betreffen.
Und wenn sie sehr wichtig sind.

Manchmal gibt es zwischen Händler und Kunde Probleme.
Auch wenn der Händler Kauf auf Rechnung nutzt. 
Dann muss der Händler solche Probleme selbst lösen.
Er muss seine Probleme von uns fernhalten.
Dafür muss der Händler sorgen.
Wenn das Problem vom Händler selbst verschuldet ist.
Weil er Versprechen gebrochen hat. 
Oder weil er Auflagen missachtet hat.
Oder weil er sonstige Vertrags-Regeln mit uns missachtet hat.
Oder wenn er gegen Recht und Gesetz verstoßen hat.
Oder wenn er dumm und fahrlässig gehandelt hat.
Fahrlässig heißt, der Händler musste die Gefahr sehen.
Er hat sie aber einfach ignoriert.

Ein Problem kann aber auch durch Technik-Fehler kommen.
Ein Beispiel: die Technik vom Online-Shop funktioniert nicht.
Auch das ist die Schuld vom Händler.
Ob dem Händler die Shop-Technik gehört oder nicht. 
Oder ob er die Shop-Technik nur nutzt.
Auch diese Probleme muss der Händler von uns fernhalten.
Dafür muss der Händler sorgen.
Das gilt auch für Folge-Schäden.
Folge-Schäden sind Schäden, die erst später auftreten.
Zum Beispiel als Folge von einer Dienst-Leistung.
Wenn der Kunde sie über Kauf auf Rechnung bezahlt hat.
Auch daraus dürfen keine Probleme für uns entstehen.
Dafür muss der Händler oder Dienstleister sorgen. 

6a.8. Datenschutz

Für Datenschutz gibt es Richtlinien.
Die heißen Datenschutz-Richtlinien.
Sie beschreiben wie wir Daten schützen.
Oder wie Händler Daten schützen.
Kunden müssen diese Richtlinien akzeptieren.
Händler müssen darauf achten.

Persönliche Daten sind uns sehr wichtig. 
Deshalb schützen wir sie.
Persönliche Daten sind zum Beispiel Namen.
Aber auch E-Mail und Post-Adressen.
Wir schützen die Daten von unseren Kunden.
Händler müssen das auch tun.
Damit die Daten von unseren Kunden sicher sind.
Der Händler muss das Datenschutz-Gesetz beachten.
Auch seine Mitarbeiter müssen das tun.
Wir tun das auch.
Aber unabhängig vom Händler.
Wir haben keine gemeinsame Verantwortung für den Datenschutz.
Jeder handelt auf eigene Verantwortung.
Der Händler macht das für sich. 
Und wir machen das.
Es gibt keine Grundlage für einen gemeinsamen Datenschutz.
Jeder macht das für sich.
Wir müssen uns aber gegenseitig unterstützen.
Der Händler muss uns unterstützen.
Und wir müssen den Händler unterstützen.
Damit wir das Datenschutz-Gesetz einhalten können.
Und mit der Aufsichts-Behörde zusammen arbeiten können.
Die Aufsichts-Behörde passt auf. 
Sie hat die Aufsicht über uns. Und den Händler.
Damit wir das Datenschutz-Gesetz einhalten.
Zum Beispiel wenn jemand etwas über seine Daten wissen will.
Also zum Beispiel welche Daten wir gespeichert haben.
Deshalb müssen wir und der Händler zusammen arbeiten. 
Dazu zählt auch der Austausch von Informationen.
Zum Beispiel wenn etwas Wichtiges passiert es.
Dann müssen wir dem Händler Bescheid sagen
Der Händler muss uns aber auch Bescheid sagen. 
Zum Beispiel wenn er gegen das Datenschutz-Gesetz verstößt.

Der Kauf auf Rechnung soll immer gut funktionieren.
Dafür brauchen wir Informationen vom Händler.
Wir brauchen Name, Anschrift und E-Mail-Adressen vom Kunden.
Wir müssen wissen was der Kunde gekauft hat.
Also welche Ware oder welche Dienst-Leistung.
Und wir müssen wissen was sie gekostet hat.

6a.9. Kündigungsrecht von PayPal

Händler akzeptieren unser Kündigungsrecht.
Wir dürfen Kauf auf Rechnung immer kündigen.
Dafür müssen wir uns an keine Frist halten.
Wir können das sofort tun.
Und wir dürfen Kauf auf Rechnung begrenzen.
Zum Beispiel für bestimmte Produkte.
Oder für bestimmte Arten von Produkten.
Oder ab einem bestimmten Waren-Wert.

 

6a.10. Haftungs-Begrenzung

Händler akzeptieren unsere Haftungs-Begrenzung.
Haftungs-Begrenzung heißt: wir haften nur für manche Sachen.
Eine generelle Haftung gibt es nicht.
Haften heißt einen Schaden wieder gutmachen.
Für leichte Fahrlässigkeit haften wir zum Beispiel nicht.
Fahrlässig heißt, wir konnten eine Gefahr sehen.
Wir haben die Gefahr aber übersehen.

Ansonsten haften wir immer.
Dann machen wir den Schaden wieder gut.
Aber nur bis zu einer bestimmten Grenze.
Die Grenze sind 20 Prozent von den Händler-Jahres-Gebühren vom letzten Jahr.
Also die Jahres-Gebühren für die Nutzung von Kauf auf Rechnung.
Gerechnet vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

In folgenden Fällen haften wir unbegrenzt.
Wenn wir Leben, Körper oder Gesundheit verletzen.
Und bei grober Schuld von uns.

Ansonsten gilt die Haftungs-Begrenzung unter Teil 15.4.
Wir nennen Haftungs-Begrenzung auch Haftungs-Beschränkung.

6b. PayPal Plus

PayPal Plus haben wir extra für Online-Händler gemacht.
Mit PayPal Plus machen wir die Online-Bezahlung besser.
PayPal Plus enthält folgende Zahlungs-Methoden:
  • Kreditkarte
  • Bankeinzug (elektronisch)
  • Kauf auf Rechnung
  • PayPal Services
Sie können bis zu 5 weitere Zahlungs-Methoden einbinden.
PayPal Plus bietet dem Händler viele Vorteile.
Denn alle Käufer können über PayPal Plus bezahlen.
Käufer brauchen dafür kein eigenes PayPal-Konto.
Das ist für Käufer gut.
Und auch für Händler.
 
Käufer können mit PayPal Plus Geld-Beträge bezahlen.
Händler bekommen die Geld-Beträge als Guthaben. 
Das Guthaben geht auf ihr PayPal-Konto.
Unabhängig von der Zahlungs-Methode.
PayPal Plus können nur manche Händler nutzen.
Händler müssen uns vorher fragen.
Dafür müssen sie einen Antrag stellen.
Mit dem Antrag fragen sie um Erlaubnis.
Dann entscheiden wir über den Antrag.
Erst danach darf der Händler PayPal Plus nutzen.
Wenn wir das wollen.
 
Die Funktion Kauf auf Rechnung ist nicht automatisch dabei.
Für die Funktion Kauf auf Rechnung prüfen wir erst das Risiko. 
Erst nach der Prüfung darf der Händler die Funktion nutzen.
Also nach erfolgreicher Prüfung.
 
Wie wir das Risiko prüfen ist unsere Sache.
Manchmal brauchen wir vom Händler mehr Informationen.
Dann muss der Händler diese Informationen liefern.
 
Zahlungen über PayPal Plus sind PayPal-Zahlungen.
Deshalb gelten dafür auch unsere Nutzungs-Regeln.
Lesen Sie dazu auch Teil 6a.
Und deshalb gilt unsere Gebühren-Aufstellung.
Lesen Sie dazu Anhang 1, Teil A3.2.
 
6c. Bezahlung nach 14 Tagen

6c.1. Berechtigung zur Teilnahme

Bei uns gibt es die Möglichkeit Bezahlung nach 14 Tagen.
Ob Sie die Funktion nutzen dürfen entscheiden wir.
Wir schauen was Sie über PayPal gemacht haben.
Das sehen wir in Ihrer Transaktions-Historie.
Sie haben kein Anrecht auf die Funktion.
Niemand hat das.
Gewerblich darf niemand die Funktion nutzen.
Bezahlung nach 14 Tagen ist nur für privat gedacht.
Für geschäftliche Zwecke geht das nicht.

 

6c.2. So funktioniert Bezahlung nach 14 Tagen

Käufer können mit PayPal Plus bezahlen.
Händler bekommen die Bezahlung als PayPal-Guthaben.
Das Guthaben ist sofort auf dem PayPal-Konto vom Händler.
Käufer bezahlen aber erst nach 14 Tagen.
Das heißt, wir buchen den Geld-Betrag erst 14 Tage später ab.
Deshalb heißt die Funktion Bezahlung nach 14 Tagen.

6c.3. Lastschrift

Für Bezahlung nach 14 Tagen brauchen Sie ein Bank-Konto.
Dieses Bank-Konto muss als Zahlungs-Quelle angegeben sein.
Das müssen Sie in Ihrem PayPal-Konto machen.
Sonst funktioniert Bezahlung nach 14 Tagen nicht.
Andere Zahlungs-Quellen gehen nicht.
Kreditkarte geht also zum Beispiel nicht.
Bezahlung nach 14 Tagen geht nur mit Lastschrift.
Dafür brauchen Sie das Bank-Konto.
Wir holen uns den Geld-Betrag nur von Ihrem Bank-Konto.
Also wenn Sie mit Bezahlung nach 14 Tagen bezahlen.
Wir nehmen den Geld-Betrag nicht von Ihrem PayPal-Guthaben.
Auch wenn Sie ein PayPal-Guthaben haben tun wir das nicht.

Käufer bezahlen erst nach 14 Tagen.
Das heißt, wir buchen den Geld-Betrag 14 Tage später ab.
Das genaue Datum steht in der Transaktions-Übersicht.
In Ihrem PayPal-Konto.
Wir schreiben Ihnen das Datum aber auch per E-Mail.

Bezahlung nach 14 Tagen geht nur mit Lastschrift.
Manchmal klappt Lastschrift aber nicht.
Zum Beispiel weil kein Geld auf Ihrem Bank-Konto ist.
Dann probieren wir es später nochmal.
Misslingt die Lastschrift wieder, versuchen wir es anders.
Dann nutzen wir andere Zahlungs-Quellen in folgender Reihenfolge:

  • Besondere Zahlungs-Quellen
  • Bestehendes Guthaben
  • Kreditkarte

6c.4. Wahl der Zahlungs-Quelle

Sie müssen die Zahlungs-Quelle Bezahlung nach 14 Tagen nicht nutzen.
Sie können auch jede andere Zahlungs-Quelle nutzen.
Zum Beispiel Ihre Kreditkarte oder Ihr Guthaben.
Sie können sich bei jedem Kauf neu entscheiden.

6c.5. Verfügbarkeit, Aussetzung oder Beendigung
          von "Bezahlung nach 14 Tagen“ durch PayPal

Manchmal geht die Funktion Bezahlung nach 14 Tagen nicht.
Auch wenn die Funktion eigentlich da ist.
Wir dürfen die Funktion nämlich begrenzen.
Das dürfen wir ganz oder teilweise machen.
Wir können Bezahlung nach 14 Tagen auch abschalten.
Auch das dürfen wir ganz oder für einzelne Zahlungen machen.
Dafür müssen wir auch keine Gründe angeben.
Bereits angefangene Zahlungen bringen wir zu Ende.

6c.4. Prüfung Ihrer Identität

Für Bezahlungen nach 14 Tagen gibt es eine Ober-Grenze.
Die Ober-Grenze sind 15.000 Euro.
Das ist sehr viel Geld.
Ab dieser Ober-Grenze prüfen wir die Identität von unseren Kunden.
Wir schauen uns den Kunden ganz genau an.
Dazu verlangen wir weitere Informationen vom Kunden.
Die Prüfung von der Identität muss erfolgreich sein.
Dann darf der Kunde Bezahlung nach 14 Tagen weiter nutzen.

7. Vertrags-Dauer
    Schließung von Ihrem Konto

7.1.   Vertragslaufzeit

Wenn Sie ein PayPal-Konto anlegen, beginnt Ihr Vertrag.
Ab dem Moment haben Sie einen Vertrag mit uns.
Wenn Sie das PayPal-Konto löschen, endet der Vertrag.

Ein paar Regelungen gelten aber etwas länger:
Das betrifft die Teile: 1, 7, 8, 10, 14, 15 und 16.
Und das betrifft Anhang 1.
Das ist wichtig.
Auch das Gesetz verlangt das.
Damit wir Ihr PayPal-Konto ordentlich schließen können.

7.2.   Schließen des PayPal-Kontos

Sie können Ihr PayPal-Konto jederzeit schließen.
Dazu gibt es einen Link in Ihrem Profil.
Wir dürfen Ihr PayPal-Konto auch schließen.
Das dürfen wir innerhalb von 2 Monaten tun.
Wir dürfen Ihr PayPal-Konto auch sofort schließen.
Dafür gelten folgende Gründe.

  • wenn Sie die Nutzungs-Regeln missachten
  • oder wenn Teil 10.2 zutrifft
  • oder wenn Sie sich 3 Jahre nicht angemeldet haben
  • oder wenn jemand Ihr PayPal-Konto unerlaubt benutzt

Wenn wir Ihr PayPal-Konto schließen sagen wir Bescheid.
Wir nennen Ihnen dann auch die Gründe.
Wenn wir das können.
Sie dürfen dann noch Ihr Guthaben abbuchen.
Außer es sprechen Gründe dagegen.
Offene Transaktionen stoppen wir sofort.
Guthaben von besonderen Zahlungs-Quellen verfallen.
Das betrifft zum Beispiel Gutscheine.
Wir können dann alle PayPal-Services einschränken oder beenden.
Sie können nicht mehr darauf zugreifen.
Auch die Benutzung geht dann nicht.
Das betrifft unter anderem Software und Webseiten.
Das betrifft aber auch Dienste von PayPal-Partnern.

Auch nach Schließung von dem PayPal-Konto gelten die Nutzungs-Regeln.
Alle Ihre Pflichten bleiben für Sie bestehen.
Bis Sie diese erfüllt haben.

Wir behalten alle Ihre Konto-Informationen.
Auch nach der Konto-Schließung.
Diese Informationen haben wir gespeichert.
Damit erfüllen wir gesetzliche Vorgaben.

Wir dürfen Ihr Guthaben vorläufig sperren.
Sie können es dann nicht abbuchen.
Das müssen wir tun.
Damit schützen wir uns.
Zum Beispiel vor Rückbuchungen.
Oder Rück-Abwicklungen.
Oder Erstattungs-Ansprüchen.
Oder sonstigen Kosten.
Wir geben das Guthaben aber irgendwann wieder frei.
Das machen wir nach einer bestimmten Zeit.
Und wenn keine anderen Gründe dagegen sprechen.

Fragen beantwortet unser Kundenservice.
Zum Beispiel, wenn Sie jemanden vertreten.
Also jemand, der gestorben ist.
Oder jemand, der sich nicht mehr selbst kümmern kann.

8. Gebühren
    Umrechnung von Währungen

8.1.   Gebühren

Wenn Sie PayPal nutzen, kostet das Gebühren.
Auch andere Kosten können für Sie entstehen.
Das steht alles in der Gebühren-Aufstellung.
Das ist Anhang Nummer 1.
Dieser Anhang ist Teil dieser Nutzungs-Regeln.
Diese Regeln gelten für PayPal-Nutzer aus Deutschland.
Für PayPal-Nutzer aus andern Ländern gelten andere Regeln.
Für jedes Land gibt es eigene Nutzungs-Regeln.
Und eigene Gebühren-Tabellen.

Manchmal fallen zusätzliche Gebühren an. 
Zum Beispiel für neue Funktionen.
Dann sagen wir Ihnen aber Bescheid.
Sobald Sie die neuen Funktionen nutzen wollen.
Heimliche Gebühren gibt es bei uns nicht.
Alles steht in der Gebühren-Aufstellung.
Oder wir sagen Bescheid.

8.2.   Umrechnung von fremden Währungen

Manchmal müssen wir etwas in einer fremden Währung bezahlen.
Dann müssen wir den Wert dieser fremden Währung berechnen. 
Der Dollar ist zum Beispiel eine fremde Währung.
Das Britische Pfund auch.
In Ihrem PayPal-Konto gibt es auch einen Währungs-Rechner.
Damit können Sie auch den Wert von einer fremden Währung ausrechnen.
Der Wert von einer Währung wechselt oft. 
Mal ist der Wert hoch. Mal ist der Wert niedrig.
Diese Veränderung heißt Wechsel-Kurs.
Der Wechsel-Kurs ist jeden Tag anders.
Für die Berechnung nehmen wir den Wechsel-Kurs vom Vortag.
Oder den Wechselkurs von heute.
Wenn der Vortag oder heute ein normaler Arbeitstag ist.
Also Montag bis Freitag.
Der Wechsel-Kurs heißt bei uns Base Rate.
Base Rate ist Englisch. Man spricht es so: Bäis Räit.
Die Umrechnung von fremden Währungen kostet Gebühren. 
Das kostet Sie also Geld.
Das steht auch in der Gebühren-Aufstellung
Anhang 1 Teil A4.1.


Und so machen wir das Schritt für Schritt:

 

  • Wir errechnen den Wechselkurs vom Vortag
  • Wir errechnen Ihre Gebühren
  • Den Wechselkurs zeigen wir Ihnen aber vorher noch
  • Wenn Sie den Wechselkurs gut finden, geben Sie ihn frei
  • Das heißt, Sie geben uns den Auftrag zur Zahlung
  • Erst dann machen wir die Zahlung in der fremden Währung
  • Und buchen Ihre Gebühren ab
  • Darüber erhalten Sie keine zusätzliche Nachricht
  • Dann ist die Transaktion beendet

Sie müssen das aber nicht machen.
Die Umrechnung in eine fremde Währung ist keine Pflicht.
Sie können in Ihrem PayPal-Konto auch einen anderen Weg gehen.
Dazu müssen Sie in Ihrem Konto die Einstellungen ändern.
Diese finden Sie unter den Optionen zur Umrechnung von Währungen.

Manchmal rechnen wir eine fremde Währung nicht selbst um.
Manchmal macht das ein Händler direkt in seinem Online-Shop.
Dann errechnet der Händler den Wechsel-Kurs.
Auch beim Händler kostet das manchmal Gebühren.
Händler sagen Ihnen aber den Wechselkurs und die Gebühren.
Also bevor Sie im Online-Shop etwas kaufen.
Darauf müssen Sie achten.
Wir haben keinen Einfluss auf Online-Händler.
Wie ein Händler den Wechsel-Kurs berechnet ist seine Sache.
Und auch die Gebühren sind seine Sache.
Wir haben damit nichts zu tun.
Und wir haften dafür nicht.
Haften heißt einen Schaden wieder gutmachen.
Das tun wir dann nicht.

Bei Kreditkarten-Zahlung über uns rechnen wir die Währung um.
Wenn das nötig ist.
Ihr Kreditkarten-Unternehmen macht das nicht.
Wir machen das.

Auch bei Lastschrift-Zahlung über uns rechnen wir die Währung um.
Also wenn das nötig ist.
Und wenn Sie mit uns nichts anderes vereinbart haben.
Ihr Konto werden wir aber immer in Euro belasten.
Das heißt, der Lastschrift-Betrag steht dort in Euro.

9. Verbote

9.1.   Diese Dinge sind nicht erlaubt

Wenn Sie PayPal nutzen, müssen Sie ein paar Dinge beachten.
Es gibt auch Dinge, die nicht erlaubt sind.

9.1.1.     

Sie müssen die PayPal Nutzungs-Regeln beachten.
Verstoßen Sie dagegen nicht.
Das betrifft auch alle anderen Richtlinien.
Zum Beispiel das Commercial Entity Agreement.
Das ist Englisch. 
Das spricht man so aus: Komörschl Entiti Ägriement.
Lesen Sie auch Teil 16.6.
Sie dürfen gegen keine Vereinbarung mit uns verstoßen.

9.1.2.     

 

Sie müssen geltendes Recht beachten.
Verstoßen Sie dagegen nicht.
Das gilt auch für Verträge oder Verordnungen.


Zum Beispiel:

  • Geldwäsche-Gesetz
  • Anti-Diskriminierungs-Gesetz
  • Verbraucherschutz-Gesetz
  • Wettbewerbs-Gesetz

9.1.3.     

Sie müssen bestehende Rechte anderer beachten.
Verstoßen Sie dagegen nicht.

Sie müssen das Urheber-Recht beachten.

Ein Urheber hat etwas erstellt.
Zum Beispiel ein Foto.
Oder einen Text.
So ein Foto oder so einen Text darf niemand nutzen.
Nur der Urheber darf das.
Deshalb spricht man auch von Nutzungs-Recht.

Sie müssen Persönlichkeits-Rechte beachten.
Jeder Mensch ist eine Person.
Und jeder Mensch hat an seiner Person das alleinige Recht.
Das nennt man Persönlichkeits-Recht.
Deshalb dürfen Sie keine Personen-Fotos benutzen.
Außer die Person auf dem Foto hat das erlaubt.

Sie müssen Patent-Rechte beachten.
Patente schützen Erfindungen. 
Eine wichtige Erfindung ist zum Beispiel ein Computer.

Sie müssen Waren-Zeichen und Marken-Rechte beachten.
Marken sind oft Namen von Firmen.
Ein berühmter Marken-Name ist zum Beispiel Adidas.
Marken können aber auch Namen von Produkten sein.
Eine berühmte Produkt-Marke ist zum Beispiel Coca-Cola.
Die Coca-Cola-Schrift ist zum Beispiel ein Waren-Zeichen.

Sie müssen Geheimnisse bewahren.
Konkret heißt das Handels-Geheimnisse.
Also Geheimnisse zwischen Ihnen und einem Geschäfts-Partner.

Und Sie müssen alle sonstigen Schutz-Rechte beachten.
Das betrifft die Rechte von PayPal.
Das betrifft aber auch die Rechte von anderen.

9.1.4.     

Sie dürfen sich nicht obszön verhalten.
Obszön bedeutet schockierend.
Und beschämend.

Sie dürfen niemanden in seiner Ehre verletzen.
Das heißt, Sie dürfen niemanden beleidigen.

Sie dürfen auch niemanden verleumden.
Verleumden heißt Lügen über jemanden erzählen.

Sie dürfen auch niemanden bedrohen.
Und Sie dürfen niemanden belästigen.

9.1.5.     

Sie dürfen keine falschen Angaben machen.
Also zum Beispiel einen falschen Namen benutzen.
Sie dürfen auch keine irreführenden Angaben machen.
Irreführend heißt einen falschen Eindruck machen.
Also zum Beispiel einen falschen Eindruck über den Preis.
Wenn Sie als Händler etwas verkaufen.

9.1.6.     

Sie dürfen uns Informationen über Ihr Geschäft nicht verweigern.
Sie müssen uns immer alle Informationen geben.
Wenn wir Sie danach fragen.
Und wenn wir dazu berechtigt sind.

9.1.7.     

Sie dürfen kein Geld aus betrügerischen Aktivitäten annehmen.
Und Sie dürfen solches Geld nicht senden.
Das betrifft auch Geld aus anderen verbotenen Aktivitäten.
Sie dürfen auch kein verdächtiges Geld annehmen.
Und Sie dürfen verdächtiges Geld nicht senden.
Ihr Geld darf nichts mit betrügerischen Aktivitäten zu tun haben.

9.1.8.                        

Sie müssen uns immer alle Informationen liefern.
Wenn wir Sie danach fragen.
Und wenn wir das Recht dazu haben.

 

Folgende Dinge dürfen sie nicht verweigern:

  • Die Zusammen-Arbeit mit uns
  • Eine Konto-Prüfung
  • Die Bestätigung von Ihrer Identität

9.1.9.     

Wir verbieten Ihnen jede unberechtigte Bereicherung.
Auch den Versuch verbieten wir Ihnen.
Für Verkäufe bekommen Sie einmal Geld.
Wir verbieten Ihnen zweimal für die gleiche Sache Geld anzunehmen.
Zum Beispiel wenn wir einen Fehler machen.
Und Sie zweimal Geld erhalten.
Zum Beispiel, wenn ein Käufer Ihnen Geld bezahlt.
Und wir für die gleiche Sache auch.
Das geht nicht.
Das ist eine unberechtigte Bereicherung.

9.1.10.                   

Verschleiern Sie niemals Ihre Identität.
Das verbieten wir Ihnen.
Verschleiern heißt verstecken.
Wir müssen Sie als Person erkennen können.
Sie dürfen zum Beispiel keine Postfach-Adresse nutzen.
Sie dürfen auch keine andere Technik zum Verstecken nutzen.
Wir müssen immer wissen wer Sie sind.
Wenn Sie unsere Services nutzen.

9.1.11.                   

Ihr PayPal-Konto darf nicht in verbotene Aktivitäten verwickelt sein.
Das gilt auch für mehrere PayPal-Konten.
Also wenn Sie mehrere PayPal-Konten besitzen.
Das gilt auch für PayPal-Konten, die ihnen zugeordnet sind.
Zum Beispiel weil im PayPal-Konto Ihr Bank-Konto angegeben ist.
Oder weil Ihre E-Mail-Adresse im PayPal-Konto angegeben ist.
Oder weil Sie auf eine andere Weise mit dem Konto verbunden sind.
Zum Beispiel über eine eBay-ID.

9.1.12.                   

Sie dürfen für eine PayPal-Zahlung keine Gebühren verlangen.
Zum Beispiel als Händler in einem Online-Shop.
Das steht auch in Teil 5.5.

9.1.13.                   

Als Online-Händler haben Sie Pflichten.
Vor allem wenn Sie PayPal-Services nutzen.
Sie müssen Beschwerden und Konflikte vermeiden.
Verboten ist, was uns schadet.

 

Sie dürfen nichts tun, was folgendes verursacht:

  • Beschwerden
  • Konflikte
  • Anträge auf Käufer-Schutz
  • Rück-Lastschriften
  • Kreditkarten-Rückbuchungen
  • Gebühren
  • Vertragsstrafen
  • Bußgelder
  • Andere Haftungen von PayPal, einem Nutzer oder einem Dritten

Darauf müssen Sie achten.
Ansonsten dürfen Sie PayPal nicht nutzen.

9.1.14.                   

Wir bieten ein Online-Konfliktlösungsverfahren.
Das ist ein Angebot von uns
Damit können wir Probleme lösen.
Wir verbieten Ihnen dieses Angebot zu missbrauchen.
Sie dürfen auch nicht gegen unsere Käufer-Schutz-Richtlinien verstoßen.
Das gleiche gilt auch für unsere Verkäufer-Schutz-Richtlinie.

9.1.15.                   

Verursachen Sie keine große Zahl von Anträgen auf Käufer-Schutz.
Das verbieten wir Ihnen.

9.1.16.                   

Sie dürfen PayPal-Services nur nutzen wenn Sie Geld haben.
Ansonsten erlauben wir das nicht.
Wenn Sie nicht-kreditwürdig sind gilt das gleiche.
Dafür gibt es ein spezielles Wort: Es lautet Bonität.
Ihre Bonität stellen Dritte für uns fest.
Also Ihre Kredit-Würdigkeit.
Diese Informationen können wir bekommen.
Denn nur wer kreditwürdig ist kann bezahlen.
Und nur dann dürfen Sie PayPal nutzen.

9.1.17.                   

Missbrauchen Sie mit PayPal das Rück-Lastschrift-Verfahren nicht.
Das dürfen Sie nicht.
Missbrauchen Sie auch das Kreditkarten-System nicht.
Das dürfen Sie auch nicht.
Die Beurteilung von einem Missbrauch machen wir.
Wir machen die Bewertung.
Also ob es ein Missbrauch ist oder nicht.
Oder ein Kreditkarten-Anbieter macht das. Oder eine Bank. 
Und Sie dürfen keine Vorschriften missachten.
Zum Beispiel Vorschriften von den Kreditkarten-Gesellschaften.

9.1.18.                   

Ihr PayPal-Konto darf nicht dauernd im Minus sein.

9.1.19.                   

Sie dürfen keinen Zahlungs-Ausfall begünstigen.
Begünstigen heißt wahrscheinlich machen.
Sie dürfen auch kein Betrugs-Risiko begünstigen. 
Sie dürfen nichts tun, was Ihre Risiko-Bewertung schlagartig erhöht.

9.1.20.                   

Sie dürfen über Ihr PayPal-Konto keinen Kredit aufnehmen.
Zum Beispiel über Ihre Kreditkarte.
Sie dürfen das auch für andere nicht.
Wir verbieten Ihnen das.

9.1.21.

Sie können PayPal nur in manchen Ländern nutzen.
Schauen sie dazu in unsere Länder-Liste.
Wir unterstützen nur Länder in dieser Liste.

9.1.22.                   

Sie dürfen keine fremden Nutzer-Daten weitergeben.
Auch zu Marketing-Zwecken dürfen Sie das nicht.
Außer ein Nutzer erlaubt es Ihnen.

9.1.23.                   

Sie dürfen keine Werbe-E-Mails an Ihre Nutzer versenden.
Werbe-E-Mails heißen auch Spam-Mails. 
Die Kurzform lautet Spam. 
Das ist Englisch. 
Und man spricht das so aus: Späm.
Wir verbieten Ihnen Spam-Mails.
Sie dürfen auch keine Spam-E-Mails über Ihr PayPal-Konto abrechnen.
Unterstützen Sie das mit Ihrem PayPal-Konto auch nicht.
Denn Sie dürfen das nicht.

9.1.24.                   

Wir verbieten Ihnen unseren PayPal-Service negativ zu beeinflussen. 
Das betrifft die gesamte technische Infrastruktur.
Also alles was es zum Betrieb von unseren Services braucht.
Das sind unsere Webseiten, unsere Software und unsere sonstigen Systeme.
Egal ob die Technik von uns oder von unseren Partnern kommt.
Stören Sie diese Technik nicht.
Unternehmen Sie nichts, was das möglich macht.

9.1.25.                   

Verbreiten Sie nichts, was Technik oder Daten zerstören kann.
Verbreiten Sie niemals schädliche Computer-Programme.
In der Fachsprache heißen diese Programme Viren, Trojaner oder auch Würmer.
Solche Programme können sehr viel Schaden anrichten.
Sie können Daten zerstören.
Sie können aber auch Informationen abfangen.
Oder sie können jemandem unbemerkt Zugang zu PayPal-Konten verschaffen.
Wir verbieten solche schädlichen Programme. 
Wir verbieten auch den Versuch solche Programme zu verbreiten.

9.1.26.                   

Wir verbieten Ihnen unsere PayPal-Webseiten automatisch zu überwachen. 
Das betrifft jede technische Möglichkeit.
Wir verbieten Ihnen unsere Webseiten zu vervielfältigen.
Vervielfältigen heißt kopieren und veröffentlichen.
Sie dürfen das nur mit unserer schriftlichen Erlaubnis.

9.1.27.                   

Unsere Software-Programme enthalten Anweisungen.
Zum Beispiel, wie sich andere Programme verhalten sollen.
Manche Software-Programme wollen wir bei uns nicht.
Das teilen wir auch mit. 
Zum Beispiel über die Anweisung Robots-Exclusion.
Robots sind spezielle Programme. 
Exclusion ist Englisch. Es heißt Ausschluss.
Übersetzt bedeutet das: Robot-Programm-Ausschluss.
Sie sollen wegbleiben. Wir wollen sie nicht.
Diese Anweisung steht in unserem Software-Programm. 
In der sogenannten Robots-Exclusion-Kopfzeile.
Diese Robots-Exclusion-Kopfzeile dürfen Sie nicht umgehen.
Jede technische Möglichkeit dazu verbieten wir Ihnen.
Das betrifft die gesamte technische Infrastruktur.
Also alles was wir zum Betrieb von unseren Services benötigen.
Das sind unsere Webseiten, unsere Software und unsere sonstigen Systeme.
Egal ob die Technik von uns kommt.
Oder von unseren Partnern.
Sie dürfen die Robots-Exclusion-Kopfzeilen nicht umgehen.
Darüber hinaus gilt Teil 9.1.24

9.1.28.                   

Alle PayPal-Service sind vom Urheber-Recht geschützt.
Sie müssen das Urheber-Recht beachten.
Ein Urheber hat etwas erstellt.
Zum Beispiel Texte.
Solche Texte darf niemand nutzen.
Nur der Urheber darf seine Texte nutzen.
Deshalb spricht man auch von Nutzungsrecht.
Das betrifft aber nicht nur unsere Texte. 
Das betrifft alle Inhalte von unseren PayPal-Webseiten.
Alle unsere Inhalte sind geschützt.
Lesen Sie dazu auch nochmal Teil 9.1.3.
Machen Sie keine Kopien von unseren Inhalten.
Das verbieten wir Ihnen.
Machen Sie unsere Inhalte auch nicht nach. 
Auch das verbieten wir Ihnen.
Sie dürfen unsere Inhalte auch nicht an Dritte weiterleiten.
Und Sie dürfen unsere Inhalte auch nicht verändern.
Außer wir haben es Ihnen schriftlich erlaubt.
Oder einer von unseren Partnern hat es Ihnen erlaubt.
Wenn er das Recht dazu hat.

9.1.29.                   

Unsere Partner und Dienstleister arbeiten für uns.
Wir verbieten Ihnen sie dabei zu stören.
Unsere Partner und Dienstleister müssen Ihre Leistung erbringen können.
Tun Sie nichts, was sie davon abhält.

9.1.30.                   

Wie verbieten Ihnen mit PayPal das Kreditkarten-Verhalten zu testen.

9.1.31.                   

Ihr PayPal-Konto ist durch Ihr Passwort geschützt.
Dieses Passwort dürfen Sie nie verraten.
Sie dürfen es auch niemandem geben.
Nutzen Sie auch kein Passwort von einem anderen Nutzer.
Beachten Sie diese Regeln.
Ansonsten erleiden Sie vielleicht einen finanziellen Schaden.
Im schlimmsten Fall verlieren Sie Geld.
Zum Beispiel wenn jemand Ihr Passwort missbraucht.
Für solche Schäden haften wir nicht.

9.1.32.                   

Wir verbieten Ihnen den Betrieb von unseren PayPal-Services zu stören.
Sie dürfen nichts in diese Richtung unternehmen.
Auch den Versuch verbieten wir Ihnen.
Sie dürfen auch nichts unterlassen, was unsere PayPal-Services stört.
Lesen Sie dazu auch Teil 9.1.24.

9.1.33.                   

Wenn Sie PayPal als Bezahlung-Möglichkeit anbieten gelten Regeln.
Man muss die Bezahlungs-Möglichkeit immer als PayPal erkennen können.
Ihre Kunden müssen also uns dahinter erkennen können.
Nur dann dürfen Sie PayPal als Bezahlung-Möglichkeit anbieten.

9.1.34.                   

Wir müssen selbst Pflichten einhalten.
Wir sind verpflichtet kriminelle Aktivitäten zu bekämpfen.
Zum Beispiel Geldwäsche.
Oder die Finanzierung von Terror.
Dabei müssen Sie uns unterstützen.
Ansonsten verbieten wir Ihnen die Benutzung von unseren PayPal-Services.
Das gilt auch wenn wir Ihre Identität nicht feststellen können.
Oder wenn die Freigabe von Limits unmöglich ist.
Also Sende-Limits, Empfangs-Limits und Abbuchungs-Limits.
Zum Beispiel weil die notwendigen Schritte unmöglich sind.
Lesen Sie dazu auch Teil 4.5 und 5.1 und 6.3.
Unter diesen Umständen dürfen Sie PayPal nicht nutzen.
Ihre Transaktionen dürfen für uns auch sonst kein Risiko sein.
Zum Beispiel das Risiko von Strafen durch Behörden.
Behörden können uns bestrafen.
Wenn Sie Regeln missachten.
Diese Strafen heißen Zwangs-Geld.
Tun Sie nichts, was unser Risiko von Strafen und Zwangs-Geldern erhöht.

9.1.35.                   

Sie dürfen PayPal nur nach unseren Regeln und Vorgaben einbinden.
Zum Beispiel wenn Sie PayPal-Bezahlung in Ihrem Online-Shop einbinden.
Das Wort Einbinden meint einen technischen Vorgang.
Für diese Regeln und Vorgaben gibt es technische Beschreibungen.
Ein anderes Wort für Beschreibungen ist Spezifikationen.
Diese Spezifikationen stehen in unserem Integrations-Leitfaden.
Integration ist das schwere Wort für Einbindung.
In unserem Integrations-Leitfaden steht alles drin.
Dann können Sie PayPal nach unseren Regeln einbinden.
Sie müssen aber auch unsere anderen Richtlinien beachten.

9.1.36.                   

Verkäufer können Geld vom Käufer-PayPal-Konto einziehen.  
Das muss der Käufer aber erlauben.
Wenn der Verkäufer die Erlaubnis hat, darf er Geld einziehen.
Der Verkäufer darf die Erlaubnis aber nicht missbrauchen.
Eine zu starke Nutzung von der Erlaubnis ist ein Missbrauch.
Zum Beispiel bei der Abrechnung von Standort bezogenen Diensten.
Das darf der Verkäufer nicht.

9.1.37.                   

 

Wenn Sie PayPal auf Ihrer Webseite anbieten gibt es Regeln.
An diese Regeln müssen Sie sich halten.
Sonst verbieten wir Ihnen PayPal-Services anzubieten.
Ihre Webseite muss zum Beispiel sicher sein.
Auch das gesamte technische System muss sicher sein. 
Niemand darf verbotenen Zugang zum System haben.
Alle Ihre Kunden-Daten müssen sicher und geschützt sein.
Mit einem unsicheren System dürfen Sie PayPal nicht nutzen.
Dafür reicht schon ein Verdacht.
Wenn wir dafür einen Grund haben.

Wenn Sie die Sicherheit gefährden verbieten wir Ihnen PayPal zu nutzen.
Also Ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer Nutzer.
Und die Sicherheit von unseren PayPal-Services allgemein.
Wenn Sie von Gefahren wissen dürfen Sie PayPal nicht nutzen.

9.2.   Sicherheits-Maßnahmen
         für Ihr Zahlungs-Instrument

Sicherheit ist ganz wichtig. 
Sie können selbst die Sicherheit verbessern.
Dafür gibt es verschiedene Maßnahmen.
Beachten Sie folgende Sicherheits-Maßnahmen.
Dann ist Ihr Zahlungs-Instrument PayPal besser geschützt.

9.2.1.     

Machen Sie keine verbotenen Sachen.
Beachten Sie Teil 9.1.

9.2.2.     

Schützen Sie Ihre Passwörter und PIN-Nummer.
Verwahren Sie sie an einem sicheren Ort.
Das gilt auch für Ihre Zahlungs-Quellen.
Ein sicherer Ort ist ein Versteck.
Am besten durch ein Passwort geschützt.

9.2.3.     

Teilen Sie Ihr PayPal-Konto mit niemandem.
Das gilt auch für andere Bank-Konten oder Ihre Kreditkarten.
Geben Sie niemandem Passwörter oder PIN-Nummern.
Auch ungewollt nicht. 
Lesen Sie dazu auch Teil 9.2.2.

9.2.4.     

Verraten Sie geschützte Daten nur bei PayPal-Transaktionen.
Also zum Beispiel, wenn Sie in einem Online-Shop etwas kaufen.
Und Sie dann über PayPal bezahlen wollen.
Ansonsten gilt Teil 9.2.3.

9.2.5.     

Halten Sie Passwörter und PIN-Nummern geheim.
Schreiben Sie sie auf keine Zettel.
Oder auf sonstige frei zugängliche Flächen.
Niemand darf Ihre Passwörter lesen können.

9.2.6.     

Denken Sie sich schwere Passwörter und PINs aus.
Benutzen Sie keine einfachen Wörter.
Nichts was Sie sich leicht merken können.
Oder was man leicht erraten kann.
Benutzen Sie keine einfachen Zahlen wie 12345.
Und auch keine Geburtstage wie 20.02.2002.

9.2.7.     

Vorsicht beim Eintippen von Ihrem Passwort oder Ihrer PIN.
Niemand darf Ihr Passwort oder Ihre PIN sehen.
Passen Sie auf. 
Niemand darf hinter ihnen stehen.

9.2.8.     

Ihr PayPal-Konto ist durch ein Login geschützt.
Ein Login ist ein besonderer Schutz.
Nur mit Benutzernamen und Passwort kommen Sie in Ihr Konto.
Benutzername und Passwort sind Ihre Schlüssel.
Damit schließen Sie Ihr PayPal-Konto auf.
Das schwere Wort dafür heißt: einloggen.
Nach dem Einloggen ist Ihr PayPal-Konto offen.
Und Sie kommen ins Konto rein.
Nach dem Verlassen müssen Sie es wieder abschließen.
Damit das PayPal-Konto geschützt ist. 
Das schwere Wort für abschließen heißt: ausloggen.
Sie müssen sich also immer wieder ausloggen.
Ansonsten ist Ihr PayPal-Konto ungeschützt.
Zum Beispiel, wenn Sie sich Ihren Computer mit jemandem teilen.
Oder wenn Sie in einem öffentlichen Internetcafé sind.
Loggen Sie sich einfach immer aus.
Dann sind Sie immer sicher.

9.2.9.     

Speichern Sie niemals Passwörter und PINs im Browser.
Der Browser ist das Programm, mit dem Sie ins Internet gehen.
Google Chrome ist zum Beispiel ein Browser.
Der Internet Explorer ist auch ein Browser.
Beachten Sie dazu auch 9.2.2.

9.2.10.                   

Beachten Sie alle Sicherheits-Hinweise.
Zum Beispiel auch Sicherheits-Hinweise von Ihrer Bank.
Oder von Ihrem Kreditkarten-Unternehmen.

9.2.11.                   

Halten Sie Ihr PayPal-Konto immer aktuell.
Zum Beispiel wenn Sie umziehen.
Oder wenn sich Ihr Name ändert.
Oder Ihre E-Mail-Adresse.
Halten Sie Ihr PayPal-Konto immer aktuell.
Dann können wir Ihnen bei Fragen auch besser helfen.

9.2.12.                   

Schützen Sie alle Geräte, mit denen Sie PayPal nutzen.
Zum Beispiel Ihren Computer. Oder Ihr Handy.
Schützen Sie Ihre Geräte mit einem Passwort.
Oder mit einer PIN-Nummer.
Wenn Sie Ihr Gerät verlieren müssen Sie uns das sagen.
Zum Beispiel wenn Sie Ihr Handy verlieren.
Und Sie müssen das Handy in Ihrem PayPal-Konto löschen.

9.3.   Verbotene Aktivitäten und Berechtigungen

Die Regeln aus Teil 9 dienen nur zur Sicherheit.
Die Regeln sind keine Einschränkung von Teil 15.9.

10. Ihre Haftung – Unsere Maßnahmen

Mit PayPal können Sie bezahlen.
Zum Beispiel wenn Sie im Internet etwas kaufen.
Dafür gibt es unseren Käufer-Schutz.
Dadurch haben Käufer mehr Sicherheit.

Wir müssen aber auch die Sicherheit von Zahlungs-Dienstleistern schützen.
Zahlung-Dienstleister sind zum Beispiel Banken.
Auch die müssen wir schützen.
Das Gesetz verlangt das von uns.
Wir sind also dazu verpflichtet.
Deshalb tun wir folgendes:

  • Wir können zur Erstattung verpflichtet sein.
    Zum Beispiel wenn jemand Käufer-Schutz verlangt.
    Oder wenn jemand eine Transaktion anfechtet.
    Und der Verkäufer keinen Verkäufer-Schutz hat.
    Lesen Sie dazu auch 10.1.
  • Wir können auch Zahlungen einbehalten.
    Zum Beispiel wenn wir ein großes Risiko sehen.
    Lesen Sie dazu auch Teil 10.5.
    Oder wir bilden eine Reserve auf Ihrem Konto.
    Eine Reserve gibt uns mehr Sicherheit.
    Lesen Sie dazu auch Teil 10.4.

10.1.  Ihre Haftung

10.1.1.   Fehlgeschlagene Lastschriften
              und versehentliche Abbuchungen

Manchmal klappt Lastschrift nicht.
Lesen Sie dazu auch Teil 3.4.
Zum Beispiel weil zu wenig Geld auf Ihrem Bank-Konto ist.
Oder weil Sie Konto-Daten falsch geschrieben haben.
Das ist dann eine fehlgeschlagene Lastschrift.
Das heißt wir konnten kein Geld von Ihnen einziehen.
Das ist schlecht. Denn das kostet Gebühren.
Die Gebühren holen wir uns von Ihrem Bank-Konto.
Deshalb muss auf Ihrem Bank-Konto genug Geld sein.
Zumindest genug für die Gebühren.
Das ist ganz wichtig.
Dafür haben Sie die Verantwortung..
Das gilt auch bei einer versehentlichen Abbuchung.
Versehentlich heißt aus Versehen. Also ohne Absicht.
Das gilt auch bei einer falschen Abbuchung.
Oder bei einer Rück-Lastschrift.
Rück-Lastschrift ist das Gegenteil von Lastschrift.
Auch das kostet Gebühren.

Auch beim Kauf auf Kreditkarte können Sie Rückbuchungen machen.
Mit einer Rückbuchung holen Sie bereits bezahltes Geld zurück.
Auch dabei fallen meistens Gebühren an.
Dafür haben Sie als Verkäufer die Verantwortung.
Wenn Sie die Rückbuchung aus Versehen gemacht haben.
Oder wenn Sie die Rückbuchung unerlaubt gemacht haben.
Das heißt gegen die Regeln vom Kreditkarten-Anbieter.
Alle dadurch entstandenen Kosten müssen Sie uns bezahlen.
Das hat aber keinen Einfluss auf unsere Käufer-Schutz-Regeln.
Und es hat keinen Einfluss auf unsere Verkäufer-Schutz-Regeln.

10.1.2.   Berechtigte Anträge auf Käufer-Schutz
              und Beschwerden von Käufern

Käufer können bei uns Käufer-Schutz beantragen.
Und Verkäufer können dann bei uns Verkäufer-Schutz beantragen.
Wir bestimmen wie wir über einen Antrag entscheiden.
Sie akzeptieren unsere Entscheidung in jedem Fall.
Entweder wir geben dem Verkäufer Recht.
Oder wir geben dem Käufer Recht.
Dann muss uns der Verkäufer alle Kosten erstatten.
Erstatten heißt zurückgeben.
Unsere Kosten sind der Kaufpreis, Versandkosten und alle Gebühren.
Zum Beispiel Gebühren für Kreditkarten-Rückbuchungen.
Das steht auch in der PayPal-Käufer-Schutz-Richtlinie.
Dort steht das alles ganz genau.

10.1.3.   Verpflichtung durch Käufer-Schutz,
              angefochtenen Zahlungen
              und anderen Beträge

Aus den beschriebenen Gründen können Haftungs-Verpflichtungen entstehen.
Zum Beispiel die Haftungs-Verpflichtung Geld zurück zu bezahlen.
Eine Verpflichtung nennt man Verbindlichkeit.
Verbindlichkeit ist ein anderes Wort für Geld-Schulden.
Ihre Geld-Schulden begleichen wir sofort mit Ihrem Konto-Guthaben.
Oder mit eingehenden Zahlungen.
Zum Beispiel, wenn auf Ihrem PayPal-Konto kein Guthaben ist.
Oder Sie zahlen das Geld direkt an uns.
Das können wir mit Ihnen vereinbaren.
Dafür können wir auch einen Anwalt beauftragen.
Oder ein Inkasso-Unternehmen.
Inkasso-Unternehmen treiben Geld-Schulden ein.
Zum Beispiel wenn Kunden sich weigern zu bezahlen.

10.1.4.   Zeitlich begrenzter Zugriff
              bei angefochtenen Zahlungen
              (bei Verkäufer-Konten)

 

Manchmal müssen wir einen Geld-Betrag auf Ihrem PayPal-Konto festhalten.
Zum Beispiel wenn jemand Käufer-Schutz beantragt.
Oder wenn ein Käufer eine Kreditkarten-Rückbuchung einreicht.
Oder eine Rück-Lastschrift.
Oder bei einer vorübergehend einbehaltenen Zahlung nach Teil 10.5.1.
Dann halten wir diesen Geld-Betrag erstmal fest.
Das nennen wir einen zeitlich begrenzten Zugriff.
Auf diesen Geld-Betrag können Sie also nicht zugreifen.
Auf alles andere aber schon.
Wir halten den Geld-Betrag aber nicht ewig fest.
Unter bestimmten Umständen geben wir den Geld-Betrag wieder frei.
Zum Beispiel wenn Sie ein Recht auf Verkäufer-Schutz haben.
Oder wenn die Käufer-Beschwerde unberechtigt war.
Dann können Sie den Geld-Betrag wieder nutzen.
Außer die Käufer-Beschwerde ist berechtigt.
Dann buchen wir den Geld-Betrag ab.
Der Geld-Betrag enthält den Kaufpreis, Versandkosten und alle Gebühren.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.1.2.
Das machen wir auch bei eBay-Käufer-Schutz-Anträgen so.
Also wenn der Käufer das eBay-Lösungsverfahren nutzt.
Und wenn eBay für Zahlungen Ihr PayPal-Konto benutzen darf.
Und wenn eBay uns über den Antrag auf Käufer-Schutz informiert hat.
Dazu geben Sie uns die Erlaubnis und den Auftrag.
Sie können die Erlaubnis aber auch wieder zurücknehmen.
Das müssen Sie mit unserem Kundenservice besprechen.

Wir dürfen Geld-Beträge von Ihrem PayPal-Konto an eBay bezahlen.
Oder an den Käufer. Je nachdem.
Wir können eine Bezahlung aber auch verweigern.
Zum Beispiel, wenn wir einen Antrag auf Käufer-Schutz für falsch halten.
Das können wir nach eigener Einschätzung tun.
Wir brauchen von Ihnen dafür keine Erlaubnis.
Ihre Forderung müssen Sie aber über PayPal eingereicht haben.
Das ist die Voraussetzung.
Für Forderungen über eBay geht das nämlich nicht.
Dann gelten nur die eBay-Richtlinien.
Auch die PayPal-Verkäufer-Schutz-Richtlinie gilt dann nicht.

10.2.  Maßnahmen von PayPal

Sie müssen unsere Verbote immer beachten.
Das gilt auch für Ihre Pflichten.
Auch die müssen Sie beachten.
Ansonsten müssen wir etwas unternehmen.
Also wenn Sie Verbote und Pflichten missachten.
Und wenn wir den Verdacht haben Sie missachten Verbote und Pflichten.
So schützen wir uns vor dem Haftungs-Risiko aus Teil 10.1.
Aber wir wollen auch Sie oder Dritte schützen.
Folgende Maßnahmen dürfen wir ergreifen:

10.2.1.    

Wir dürfen alle Ihre PayPal-Dienste begrenzen.
Oder sperren.
Das dürfen wir ganz oder teilweise tun.
Zum Beispiel Ihre Möglichkeit Geld zu senden.
Oder Geld abzuheben.
Oder Zahlungs-Quellen zu nutzen.
Wir sagen Ihnen in der Regel vorher Bescheid.
Aber verpflichtet sind wir dazu nicht.
Zum Beispiel wenn die Sicherheit das verbietet.

10.2.2.    

Wir dürfen Ihr PayPal-Konto sperren.
Und wir dürfen das Guthaben auf Ihrem Reserve-Konto einbehalten.
Das dürfen wir unter Umständen für mehr als 180 Tage tun.
Also über ein halbes Jahr.
Wenn wir es nach Teil 10.2 für notwendig halten.
Insbesondere wenn Teil 9.1.34 zutrifft.
Aber nicht nur dann.

10.2.3.    

Wir müssen Zahlungen nicht ausführen.
Wir können sie auch ablehnen.
Dafür haben wir dann Gründe.
Diese Gründe können wir Ihnen sagen.
Fragen Sie uns einfach danach.
Dann können wir Ihnen auch mögliche Lösungen nennen.
Außer wir dürfen es nicht.
Zum Beispiel weil es das Gesetz verbietet.

10.2.4.    

Wir können eine Zahlung zurückbuchen.
Zum Beispiel wenn Sie gegen diese Richtlinien verstoßen.
Oder wenn wir den Verdacht haben.

10.2.5.    

Wir dürfen Informationen über verbotene Aktivitäten weitergeben.
Zum Beispiel an Behörden.
Das steht auch in unserer Datenschutz-Erklärung.

10.2.6.    

Wir dürfen weitere Informationen von Ihnen verlangen.
Oder auf anderem Weg besorgen.
Insbesondere wenn Ihre Informationen falsch waren.
Dann dürfen wir das korrigieren.

10.2.7.    

Wir dürfen Ihnen die Nutzung von PayPal verbieten.

10.2.8.    

Wir dürfen Ihr Guthaben festhalten.
Das dürfen wir so lange wie nötig tun.
So können wir uns gegen ein Haftungs-Risiko schützen.
Sie akzeptieren diese Regel.
Insbesondere in folgenden Fällen:

10.2.8.1.      

Wenn Sie Kreditkarten-Zahlungen erhalten haben.
Und wir ein hohes Haftungs-Risiko haben.
Vor allem bei einer Rückbuchung durch den Käufer.
Dann halten wir Ihr Guthaben fest.
Bis es das Risiko von einer Rückbuchung nicht mehr gibt.
Das beruht auf verschiedenen Faktoren.
Darunter:

10.2.8.1.1.           

Risiko-Faktoren sind:
Produkte, die Sie verkaufen.
Dienst-Leistungen, die Sie anbieten.

10.2.8.1.2.           

Risiko-Faktoren sind:
Der Zeitraum von der Lieferung.
Zum Beispiel bei Veranstaltungs-Tickets.
Veranstalter verkaufen Tickets oft lange vor der Veranstaltung.
Das ist für uns ein größeres Risiko.
Und das Risiko dauert länger an.

10.2.8.2.      

Auch Schutzanträge und Konflikte sind ein Haftungs-Risiko.
So lange bis Schutzanträge geschlossen sind.
Und sich Konflikte geklärt haben.
Erst dann endet unser Haftungs-Risiko.

10.2.8.3.      

Auch Ihre mögliche Insolvenz ist ein Haftungs-Risiko.
Insolvenz ist das schwierige Wort für zahlungs-unfähig.
Zahlungs-unfähig heißt, man kann seine Schulden nicht bezahlen.
Bei einer Insolvenz müssen wir unsere Ansprüche durchsetzen.
Ansprüche ist ein anderes Wort für Geld.
Um unsere Ansprüche kümmern sich Gerichte.
Dafür brauchen wir Zeit.
Und so lange dauert unser Haftungs-Risiko.
Im Falle einer Insolvenz.

10.2.8.4.      

Auch ein negativer Kontostand ist ein Haftungs-Risiko.
Das Risiko bleibt so lange Ihr Kontostand negativ ist.

10.2.9.    

Wir dürfen Informationen über Sie verlangen.
Damit wir Ihre Identität prüfen können.
Wir schauen uns an wer Sie sind.
Und wir dürfen Informationen über Ihre Produkte verlangen.
Und über Ihre Dienst-Leistungen.
Wenn Sie dafür eine Zahlung erhalten haben.

10.2.10.              

Wir dürfen Ihren Verkäufer-Schutz zeitweise aufheben.
Und wir dürfen Ihren Käufer-Schutz zeitweise aufheben.

10.2.11.              

Wir können alle Ihre PayPal-Services einschränken oder beenden.
Sie haben dann ganz oder teilweise keinen Zugriff mehr darauf.
Und auch eine Benutzung ist dann unmöglich.
Das betrifft unter anderem Software und Webseiten.
Das betrifft aber auch Dienste von PayPal-Partnern.
Sie können damit nichts mehr bezahlen.
Und Sie können keine Zahlungen mehr empfangen.
Alle Verträge mit Händlern müssen Sie kündigen.
Auch alle anderen Verträge müssen Sie kündigen.
Das betrifft auch alle Einzugs-Ermächtigungen.

10.3.  Eingeschränkter Zugriff

Wir können Ihr PayPal-Konto einschränken.
Auch andere PayPal-Service können wir einschränken.
Wenn ein Fremder Ihr PayPal-Konto benutzt.
Oder wir den Verdacht haben.
Dann können Sie zum Beispiel kein Geld senden.
Oder Sie können kein Geld abbuchen.
Oder keine Zahlungs-Quellen nutzen.
Wir informieren Sie aber über die Art und Umfang.
Also welche Funktionen eingeschränkt sind.
Sie können von uns den vollen Zugriff verlangen.
Wir sagen Ihnen wie das geht.

10.4.  Reserven

Wir können aus Ihrem Guthaben eine Reserve bilden.
Das machen wir zu unserer Sicherheit.
Wenn wir ein höheres Risiko vermuten.
Zum Beispiel das Risiko von einem Zahlungs-Ausfall.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.1.
Für die Bewertung nutzen wir vorhandene Informationen.
Zum Beispiel über Ihre finanzielle Situation.
Oder weil es einen anderen Grund gibt.
Zum Beispiel Teil 10.5.1.

Wir legen dann einen Teil von Ihrem Guthaben auf Ihr Reserve-Konto.
Oder einen Teil von Ihren eingehenden Zahlungen.
Mit beiden Möglichkeiten können wir eine Reserve bilden.
Diese Reserve ist dann ein nicht verfügbares Guthaben.
Damit können Sie erstmal nichts mehr bezahlen.
Auch eine Abbuchung geht nicht.
Dieses Guthaben ist gesperrt.
Es steht als nicht verfügbar in Ihrer Konto-Übersicht.

Wir können Reserven auf 2 Arten bilden.
Einmal mit einem festen Betrag.
Diesen festen Betrag nennt man auch Fixbetrag.
Oder auch Mindest-Reserve.
Diese buchen wir von Ihrem Guthaben.
Und legen Sie dann auf Ihr Reserve-Konto.
Die andere Möglichkeit ist eine regelmäßige Zahlung.
Wir nennen sie dynamische Reserve.
Dynamisch ist das schwere Wort für veränderlich.
Dafür nehmen wir einen Teil von Ihren eingehenden Zahlungen.
Diesen legen wir dann auf Ihr Reserve-Konto.
Beides machen wir über einen bestimmten Zeitraum.
Wir können beide Möglichkeiten nutzen.
Das Ziel ist unser Risiko zu verringern.
Wir wählen immer eine der beiden Möglichkeiten aus.
Diese Bedingungen können wir auch ändern.
Dann sagen wir Ihnen aber Bescheid.
Sie sind damit ausdrücklich einverstanden.
Wir müssen in jedem Fall eine Reserve bilden können.
Nur so können wir unser Risiko begrenzen.
Wenn Sie das nicht wollen müssen Sie Ihr Konto schließen.
Wir behalten dann trotzdem eine Reserve ein.
Das machen wir so lange wie nötig.
Lesen Sie dazu auch Teil 7.

Wir wollen unser Risiko immer begrenzen.
Dafür betreiben wir Risiko-Management.
Management heißt, wir kümmern uns darum. 
Auch wenn Sie Geld abbuchen wollen.

Dann können wir folgendes tun:

  • Wir können den Geld-Betrag begrenzen.
    Das heißt Sie können nur bis zu dieser Grenze Geld abheben.
  • Wir können das Tempo von der Auszahlung ändern.
    Also wie schnell wir einen Geld-Betrag auszahlen.
  • Wir können die Form von der Auszahlung ändern.
  • Wir können die Abbuchung mit Ihrem Guthaben aufrechnen.
  • Oder wir können Garantien fordern.
    Zum Beispiel von mit Ihnen verbundenen Unternehmen.
    Dadurch können Kosten entstehen. Diese müssen Sie dann bezahlen.
  • Oder können andere Sicherheiten fordern.
    Zum Beispiel von Dritten.
    Dadurch können Kosten entstehen. Diese müssen Sie dann bezahlen.

10.5.  Vorübergehend einbehaltene Zahlungen

Wir dürfen eingehende Zahlungen einbehalten.
Wenn wir ein größeres Risiko erkennen.
Dafür haben wir ein Risiko-Modell entwickelt.
Für das Risiko-Modell gibt es Kriterien.
Kriterien sind Bedingungen.
Diese beschreiben wir Ihnen nachfolgend.

Wir halten Zahlungen nur solange wie nötig ein.
Wir prüfen regelmäßig die Größe von unserem Risiko.
Oder ob es die Gründe dafür noch gibt.
Ist das Risiko wieder klein, geben wir Zahlungen wieder frei.

Wir dürfen Zahlungen aus anderen Gründen einbehalten.
Damit wir die Sicherheit von unseren Services garantieren können.
Zum Beispiel wenn wir illegales Verhalten vermuten.
Oder wenn wir ein Betrugs-Risiko entdecken.
Oder wenn Sie unsere Richtlinien missachten.
Nur so können wir unser Risiko klein halten.
Und nur so können wir unsere Nutzer schützen.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.1.

Mit nachfolgenden Bedingungen bewerten wir unser Risiko.
Dabei können die Bedingungen einzeln gelten.
Die Bedingungen können aber auch zusammen gelten.

10.5.1.    

Sie verkaufen Produkte, die zu einer Risikogruppe gehören.
Bestimmte Tatsachen verursachen höhere Kreditkarten-Rückbuchungen.
Beschwerden und Konflikte deuten auf betrügerische Handlungen.

10.5.2.    

Das Verkaufs-Verhalten von einem Konto-Inhaber ändert sich plötzlich.
Es gibt plötzlich mehr Kreditkarten-Rückbuchungen.
Oder Beschwerden von Käufern.
Oder andere ungewöhnliche Vorfälle.

10.5.3.    

Wir glauben jemand benutzt Ihr PayPal-Konto für verbotene Handlungen.
Oder eine von Ihren Zahlungs-Quellen.
Lesen Sie dazu auch Teil 9.

10.5.4.    

Wir glauben jemand nutzt ohne Erlaubnis Ihr PayPal-Konto.
Oder jemand benutzt ohne Erlaubnis ein anderes PayPal-Konto.
Und macht darüber unerlaubte Transaktionen.
Oder wir glauben jemand benutzt gestohlene Bank-Daten.
Oder eine Transaktion war nicht autorisiert.
Autorisiert ist das schwere Wort für erlaubt.

10.5.5.    

Wir glauben jemand will illegale Geld-Beträge senden.
Oder auf andere Weise verbotene Geld-Beträge.
Oder jemand will solches Geld abheben.

10.5.6.    

Wir können die Identität von einem Nutzer nicht prüfen.
Oder die Identität von seinem Geschäft.
Zum Beispiel weil uns Informationen fehlen.
Oder weil der Nutzer PayPal wenig benutzt.
Oder weil der Nutzer eBay wenig benutzt.
Und wir deshalb nichts über seine Vergangenheit wissen.
Die Vergangenheit nennt man auch Historie.

10.5.7.    

Bei Kauf auf Rechnung dürfen wir eine Zahlung einbehalten.
Die Zahlung behalten wir nur vorübergehend ein.
Bis wir wissen ob alles gut ist.
Also ob der gekaufte Artikel schon verschickt ist.
Ob der Artikel beim Käufer angekommen ist.
Oder ob der Artikel zu Unrecht als versendet markiert ist.
Die einbehaltene Zahlung legen wir auf Ihr Reserve-Konto.
Damit sind Sie ausdrücklich einverstanden.
Und Sie geben uns alle nötigen Informationen.
Damit wir unser Risiko besser beurteilen können.
Auch damit sind Sie einverstanden.
Lesen Sie auch Teil 6a.

10.6.   Vorübergehend einbehaltene Zahlungen
           auf eBay

Wir dürfen eBay-Zahlungen an Sie einbehalten.
Wenn wir ein größeres Risiko sehen.
Dann legen wir die eBay-Zahlung auf Ihr Reserve-Konto.
Das sagen wir Ihnen dann aber auch.
Das steht dann in Ihrem Papal-Konto.
Sie können die einbehaltene eBay-Zahlung dann nicht nutzen.
Wir geben den Geld-Betrag aber wieder frei.
Sobald das größere Risiko wieder weg ist.
Oder spätestens nach 21 Tagen.
Aber nur wenn keine Rück-Lastschrift gemacht wird.
Und keine Kreditkarten-Rückbuchung.
Und auch kein Antrag auf Käufer-Schutz.
Ansonsten müssen wir die Zahlung weiter einbehalten.
Bis das geklärt ist.

10.7.  Risiko-Management und Geldwäsche-Prävention:
          Das müssen Sie ebenfalls wissen.

10.7.1.   Zusätzliche Informationen

Manchmal brauchen wir zusätzliche Informationen von Ihnen.
Oder von Ihrem Unternehmen.
Das hat mit unserem Risiko-Management zu tun.
Aber auch mit gesetzlichen Vorgaben.
Zum Beispiel, wenn es um Geldwäsche geht.
Geldwäsche beschreibt den Versuch illegales Geld reinzuwaschen.
Illegales Geld ist schmutziges Geld.
Und Geldwäsche macht aus schmutzigem Geld sauberes Geld.
Aber das dürfen Sie natürlich nicht.
Und dagegen müssen wir uns schützen.
Deshalb brauchen wir manchmal zusätzliche Informationen.
Sie müssen uns diese Informationen immer geben.
Zum Beispiel beglaubigte Jahresabschlüsse.
Oder eine Aufstellung anderer Zahlungs-Dienstleister.
Oder Personal-Ausweis-Kopien
Oder andere Informationen, die uns weiterhelfen.
All diese Informationen müssen Sie uns liefern.
Dazu sind Sie verpflichtet.

10.7.2.   Verifizierung – Bestätigung

Sie können Ihr PayPal-Konto auf 2 Arten verifizieren.
Verifizieren ist das schwere Wort für bestätigen.

  • 1.) Bestätigung mit Bank-Konto:
    Sie bestätigen ihr Bank-Konto auf folgende Weise.
    Erste Möglichkeit:
    Sie geben in Ihrem PayPal-Konto einen Code ein.
    Den Code bekommen Sie von uns.
    Zweite Möglichkeit:
    Sie führen eine Zahlung mit Bank-Überweisung durch.
     
  • 2.) Bestätigung mit Kreditkarte:
    Sie bestätigen Ihre Kreditkarte auf folgende Weise.
    Sie geben in Ihrem PayPal-Konto einen Code ein.
    Den Code bekommen Sie von uns.

Manchmal brauchen wir zusätzliche Informationen.
Damit wir selber Vorschriften erfüllen können.
Zum Beispiel Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche.
Oder Vorschriften zur Bekämpfung von Terrorismus-Finanzierung.
Wir bitten dann um Ausweis-Dokumente.
Diese kann man uns per Fax oder E-Mail schicken.
Oder über das PayPal-Konto hochladen.
Bei Geschäfts-Konten brauchen wir zudem Informationen zum Unternehmen.

Diese Informationen müssen uns vollständig vorliegen.
Erst dann ist das PayPal-Konto verifiziert.
Verifiziert ist das schwere Wort für bestätigt.
Das zeigen wir Ihnen in Ihrem PayPal-Konto so an.
Verifiziert heißt, der Konto-Inhaber hat die nötigen Informationen geliefert.
Wir übernehmen aber keine Haftung für das PayPal-Konto.
Jeder Konto-Inhaber handelt auf eigene Verantwortung.
Für die Handlungen von Konto-Inhabern haften wir nicht.

10.8.  Offenlegung der Gründe für unsere Maßnahmen

Die Gründe für unsere Maßnahmen können vertraulich sein.
Das heißt die Gründe sagen wir Ihnen nicht.
Wir dürfen das dann nicht.
Auch wegen gesetzlichen Bestimmungen.
Das betrifft die Regelungen unter Teil 10.
Das betrifft aber alle anderen Nutzungs-Bedingungen.
Wir müssen Ihnen die Gründe für unsere Maßnahmen also nicht verraten.
Insbesondere müssen wir Ihnen keine Einzelheiten verraten.
Weder zu unserem Risiko-Management
Noch zu unseren Sicherheit-Maßnahmen.
Das betrifft mögliche Einschränkungen von Ihrem PayPal-Konto.
Das betrifft aber auch alle anderen PayPal-Services.
Und das betrifft die technische Infrastruktur.
Also alles, was wir für unsere Services benötigen.
Das sind unsere Websites, unsere Software und unsere sonstigen Systeme.
Egal ob die Technik von uns oder von unseren Partnern kommt.

11. PayPal-Verkäufer-Schutz

Wir bieten Verkäufer-Schutz nach unseren Verkäufer-Schutz-Richtlinien.
Diese ist fester Teil dieser PayPal Nutzungs-Regeln.

12. Bearbeitungs-Fehler 
      und unberechtigte Zahlungen

12.1.  Ermittlung von Bearbeitungsfehlern
          und/oder unberechtigten Zahlungen

Alle Zahlungen finden Sie in Ihrem PayPal-Konto.
Dazu müssen Sie sich in Ihrem PayPal-Konto anmelden.
In der Konto-Übersicht stehen alle Zahlungen.
Kontrollieren Sie immer alle Zahlungen.
Manchmal passieren zum Beispiel Fehler.
Und manchmal greifen Fremde unerlaubt auf Konten zu.
Sagen Sie uns dann Bescheid.
Wenn Sie folgendes feststellen:

12.1.1.    

Jemand hat unerlaubt Geld über Ihr PayPal-Konto gesendet.

12.1.2.    

Jemand hat sich unerlaubt in Ihr PayPal-Konto eingeloggt.

12.1.3.    

Ein Fremder kennt Ihr PayPal-Passwort.
Sie haben Ihre PIN verloren.
Ihre Zugangsdaten sind also weg.
Oder jemand hat sie Ihnen gestohlen.

12.1.4.    

PayPal können Sie auf verschiedenen Geräten nutzen.
Zum Beispiel auf einem Desktop-Computer.
Oder auf Ihrem Handy.
Das sind verschiedene Geräte.
Sagen Sie uns Bescheid.
Wenn Sie ein Gerät verlieren.
Oder wenn Ihnen jemand ein Gerät klaut.
Oder wenn es deaktiviert ist.

12.1.5.    

Jemand hat ohne Erlaubnis Geld von Ihrem PayPal-Konto abgehoben.
Oder hat die Möglichkeit es ohne Erlaubnis tun.
Zum Beispiel über eine fremde Webseite oder eine App.
Das kann passieren.
Wenn Sie dort Ihr PayPal-Konto für Zahlungen angegeben haben.

Zahlungen ohne Ihre Erlaubnis müssen Sie uns mitteilen.
Egal von wo die Zahlungen gemacht wurden.
Wir nennen so etwas unberechtigte PayPal-Kontozugriffe.
Sagen Sie uns Bescheid.
Wenn Sie so etwas bemerken.
Auch wenn Sie einen anderen Fehler vermuten.
Prüfen Sie Ihr PayPal-Konto regelmäßig.
Sagen Sie uns immer Bescheid.
Wir geben Ihnen keine Schuld.
Nur wenn Sie dumm und fahrlässig handeln.

Fahrlässig heißt, Sie mussten die Gefahr sehen.

Sie haben sie aber einfach ignoriert.
Zum Beispiel wenn Sie Ihr Passwort verraten.
Oder Ihre PIN-Nummer.
Oder wenn Sie PayPal-Nutzungs-Regeln missachten.
Vor allem unsere Regeln zur Sicherheit.
Lesen Sie dazu auch Teil 9.

12.2.       Mitteilung an PayPal
               über Bearbeitungs-Fehler,
               unberechtigte Zahlungen
               und/oder die unberechtigte Nutzung
               Ihres Zahlungsinstruments

Bearbeitungs-Fehler müssen Sie uns melden.
Auch unberechtigte Zahlungen müssen Sie uns melden.
Oder wenn jemand ohne Erlaubnis Ihr Zahlungs-Instrument nutzt.
Auch, wenn Sie nur den Verdacht haben.
Sie müssen uns das in jedem Fall melden.
Das müssen Sie auf eine der folgenden Arten tun.

  • Rufen Sie unseren Kundenservice an.
    Die Service-Telefon Nummer steht im Internet.
    Sie finden Sie unter dem Link Kontakt.
  • Oder füllen Sie unser Formular auf unserer Webseite aus.
  • Oder schreiben Sie uns einen Brief.
    Schicken Sie ihn an das Error Resolution Department.
    Error Resolution Department ist Englisch.
    Es heißt auf Deutsch Abteilung zur Behebung von Fehlern.
    Die Adresse finden Sie weiter unten.

Manchmal reicht eine telefonische Fehler-Meldung nicht.
Wir sagen wir Ihnen dann aber Bescheid.
Dann bitten wir zusätzlich um eine schriftliche Fehler-Meldung.
Diese müssen Sie uns innerhalb von 10 Arbeitstagen schicken.
Dafür können Sie das Formular auf von unserer Webseite benutzen.
Das müssen Sie dann ausfüllen.
Oder Sie schreiben uns einen Brief.
Schicken Sie den Brief an folgende Adresse.

PayPal (Europa) S.à r.l. et Cie, S.C.A.
Error Resolution Department
22-24 Boulevard Royal
2449 Luxemburg

Es ist Ihre Pflicht uns zu informieren.
Wir wollen wissen was passiert ist.
Das müssen Sie uns genau beschreiben.
Geben Sie uns alle Informationen zum Bearbeitungs-Fehler.
Oder zu einer falschen Zahlung.
Oder wenn jemand ohne Erlaubnis Ihr Konto benutzt hat.
Sie müssen uns immer unterstützen.
Damit wir das Problem untersuchen können.

12.3.       Prüfung von Meldungen über Bearbeitungs-Fehler

Wir prüfen jede Meldung über Bearbeitungs-Fehler.
Dazu brauchen wir bis zu 20 Arbeitstage.
Diese Zeit brauchen wir für unser Prüfungs-Ergebnis.
Dieses Ergebnis bekommen Sie innerhalb von 20 Arbeitstagen.
Mögliche Bearbeitungs-Fehler korrigieren wir dann sofort.

Manchmal dauern Prüfungen länger als 20 Arbeitstage.
Eine Prüfung kann bis zu 60 Tage dauern.
Den fraglichen Betrag schreiben wir dann Ihrem PayPal-Konto gut.
Das passiert innerhalb von 10 Arbeitstagen.
Aber erstmal unter Vorbehalt.
Vorbehalt bedeutet, wir warten auf das Prüfungs-Ergebnis.
Je nach Ergebnis müssen Sie den Betrag wieder zurückgeben.
Bis zu dem Ergebnis können Sie den Betrag aber nutzen.

Wir sagen Ihnen wenn wir das Prüfungs-Ergebnis haben.
Das tun wir innerhalb von 3 Arbeitstagen.
Manchmal haben wir keinen Bearbeitungs-Fehler gemacht.
Dann sagen wir Ihnen das auch.
Wir schicken Ihnen dann eine schriftliche Erklärung zu.
Der vorläufig gut-geschriebene Betrag gehört Ihnen dann nicht.
Wir buchen diesen Betrag wieder von Ihrem Konto ab.
Gerne senden wir Ihnen Kopien von den Prüfungs-Unterlagen.
Sie können diese Kopien bei uns anfordern.
Wir schicken sie Ihnen dann zu.

Hinweis:
Manchmal reicht eine telefonische Fehler-Meldung nicht.
Dann bitten wir zusätzlich um eine schriftliche Fehler-Meldung.
Diese müssen Sie uns innerhalb von 10 Arbeitstagen schicken.
Tun Sie das nicht, ist das schlecht.
Sie bekommen den fraglichen Betrag dann erstmal nicht.
Er steht dann nicht auf Ihrem PayPal-Konto.
Auch nicht vorbehaltlich.

12.4.       Haftung für unberechtigte Zahlungen

Wir erstatten Ihnen unberechtigte Zahlungen.
Aber nur, wenn wir keinen Betrug feststellen können.
Und wenn Sie nicht dumm oder fahrlässig gehandelt haben.

Vorausgesetzt, Sie sagen uns rechtzeitig Bescheid.
Sie haben dafür bis zu 13 Monate Zeit.
Also nachdem jemand ohne Erlaubnis Ihr PayPal-Konto genutzt hat.
Aber es ist besser Sie reagieren schnell.
Sagen Sie uns am besten so schnell wie möglich Bescheid.

12.5.       Ihr Anspruch auf Erstattung

Sie können für jede Zahlung einen Anspruch auf Erstattung haben.
Erstattung heißt Rückbuchung. Oder auch Rückzahlung.
Dafür gibt es aber Bedingungen.
Diese stehen in Teil 4.8.
Die dort genannten Bedingungen müssen Sie erfüllen.
Dann haben Sie einen Anspruch auf Erstattung.

12.6.       Bearbeitungs-Fehler

Bearbeitungs-Fehler korrigieren wir.
Sobald der Fehler auffällt.
Zum Beispiel wenn Sie zu wenig Geld bekommen haben.
Dann korrigieren wir das.
Sie bekommen von uns dann Geld zurück.
Wir schreiben den Betrag dann Ihrem PayPal-Konto gut.
Haben Sie zu viel Geld bekommen, korrigieren wir das auch.
Dann buchen wir den Betrag von Ihrem PayPal-Konto ab.
Oder wir buchen ihn von einer anderen Zahlungs-Quelle ab.

Verspätete Zahlungen oder falsche Beträge korrigieren wir.
Wenn es unser Bearbeitungs-Fehler ist.
Wir erstatten Ihnen dann den fehlenden Betrag.
Außerdem übernehmen wir die Verantwortung.
Zum Beispiel für einen Schaden.
Wenn wir den Schaden erwarten konnten.
Und wenn wir an dem Schaden Schuld sind.
Für folgende Fälle gilt das nicht:

12.6.1.    

Es war zu wenig Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto.
Deshalb konnten Sie keine Zahlung machen.
Wir haben aber keine Schuld.

12.6.2.    

Irgendetwas funktioniert nicht.
Zum Beispiel unsere Webseite.
Sie machen trotzdem eine Zahlung.
Aber die Webseite funktioniert nicht.
Und Sie wissen das.
Also klappt die Zahlung nicht.

12.6.3.    

Es sind Unglücke passiert, für die wir nichts können.
Obwohl wir vorsichtig waren.
Zum Beispiel Hochwasser oder Feuer.
Oder unsere Internet-Verbindung ist ausgefallen.
Und deshalb klappt Ihre Zahlung nicht.

13. PayPal Käufer-Schutz

13.1. Kauf

Wir bieten Käufer-Schutz nach unseren Käufer-Schutz-Richtlinien.
Diese ist fester Teil dieser PayPal Nutzungs-Regeln.

13.2.  Haftung des Verkäufers

Wir prüfen Anträge auf Käufer-Schutz.
Anträge können wir ablehnen oder bestätigen.
Bestätigen wir einen Antrag, muss der Verkäufer haften.
Haften heißt einen Schaden wieder gutmachen.
Auch bei Käufern mit ausländischem PayPal-Konto.
Dann gilt aber die ausländische Käufer-Schutz-Richtlinie.

Der Käufer bekommt dann seinen Geld-Betrag zurück.
Darum kümmern wir uns.
Wir buchen den Geld-Betrag zurück.
Das machen wir mit dem PayPal-Guthaben vom Verkäufer.
Wenn er auf seinem PayPal-Konto ein Guthaben hat.
Hat er kein Guthaben, müssen wir etwas tun.
Dann können wir die Benutzung von seinem PayPal-Konto begrenzen.
Darauf hat der Käufer aber keinen Anspruch.
Die Haftung von dem Verkäufer bleibt aber trotzdem bestehen.
Der Verkäufer muss das Geld zurückgeben.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.1.

13.3.  Abtretung

Käufer kriegen von uns unter Umständen Geld zurück.
Das kann folgende Gründe haben:

  • Wir haben einen Antrag auf Käufer-Schutz bestätigt.
  • Eine Käufer-Beschwerde war berechtigt.
  • Eine wurde eine Rück-Lastschrift gemacht.
  • Oder eine Kreditkarten-Rückbuchung.

In jedem Fall tritt der Käufer seine Ansprüche an uns ab.
Ansprüche ist ein anderes Wort für Geld.

14. Konflikte mit PayPal

14.1. Unser PayPal-Hilfe-Center

Wir wollen zufriedene Nutzer haben.
Manchmal gibt es aber Probleme.
Solche Probleme können auch zu Konflikten führen.
Sagen Sie uns Bescheid.
Wenn es Probleme gibt.
Von Konflikten zwischen Ihnen und uns wollen wir wissen.
Denn man kann Streit auch beilegen.
Dafür gibt es günstige und schnelle Möglichkeiten.
Diese können wir Ihnen nennen.
Falls Sie das nicht selber können.
Nutzen Sie unser PayPal-Hilfe-Center.
Das können Sie telefonisch tun.
Das geht aber auch über unsere Webseite.
Unser Kundenservice hilft Ihnen gerne.

14.2.  Andere Hilfe-Stellen bei Konflikten

Es gibt für Beschwerden auch andere Hilfe-Stellen.
Zum Beispiel so genannte Schlichtungs-Stellen.
Oder die Banken-Aufsicht.
Nachfolgend ein paar Adressen:

15. Allgemeine Bestimmungen

15.1.  Rechtswahl und Gerichtsstand

Für diese Nutzungs-Regeln gilt englisches Recht
Also das Recht von England und Wales.
Wales ist ein Land. So wie England.
Deren Recht gilt zwischen Ihnen und uns.
Deshalb sind englische Gerichte zuständig.
Wenn es Probleme gibt.
Zwischen Ihnen und uns.
Und wenn es keine andere Problem-Lösung gibt.
Lesen Sie dazu auch Teil 14.
Für die Regeln unter Teil 6a gilt das nicht.
Für die Regel gilt deutsches Recht.

Sie können gegen uns vor ein englisches Gericht gehen.
Sie können aber auch ein anderes Gericht wählen.
Zum Beispiel ein Gericht in Luxemburg.
Das Recht haben Sie.
Auch Ihr deutsches Verbraucherschutz-Recht bleibt.
Teil 15.1 ändert daran nichts.

15.2.  Kein Verzicht

Auf unser Recht verzichten wir nicht.
Das gilt auch wenn von uns keine Reaktion kommt.
Zum Beispiel auf eine Pflicht-Verletzung.
Oder auf einen Verstoß.
Durch Sie oder jemand anderes.
Das bedeutet keinen Verzicht.
Wir dürfen jederzeit reagieren.
Bei anderen Verstößen oder Pflicht-Verletzungen.
Auch wenn sie vergleichbar oder ähnlich sind.
Wir dürfen jederzeit Maßnahmen ergreifen.

15.3.  Haftungs-Begrenzung

Sie akzeptieren unsere Haftungs-Begrenzung.
Haftungs-Begrenzung heißt: Wir übernehmen manchmal keine Haftung.
Haften heißt einen Schaden wieder gutmachen.
Wir haften nur für Verluste oder Schäden.
Und nur wenn eine Verletzung dieser Nutzungs-Regeln die Ursache ist.
Und zwar eine direkte Ursache.
Und wenn der Verlust oder Schaden vorhersehbar war.
Dann machen wir den Schaden wieder gut.
Allerdings mit folgender Einschränkung:

15.3.1.    

Wir haften auf keinen Fall für folgende Verluste oder Schäden.
Das gilt auch für die PayPal-Gruppe.
Oder deren Vertreter oder Auftragnehmer.

15.3.1.1.      

Wir haften auf keinen Fall für:

  • Gewinn den Sie erhofft haben.
    Also Ausfall von Umsatz oder Einkünften.
    Geld welches Sie nicht verdienen.
  • Entgangene Geschäfts-Gelegenheiten.
    Also Verkäufe oder Käufe, die nicht stattfinden.
    Oder Kunden, die Sie nicht bekommen.
  • Verlust von dem Wert von Ihrer Firma oder von Ihrem Geschäft.
  • Ersparnisse auf die Sie gehofft haben.
    Also Geld, welches Sie nicht sparen können.

15.3.1.2.      

Wir haften auf keinen Fall für:
Wenn Sie gespeicherte Daten verlieren.
Oder wenn gespeicherte Daten kaputtgehen.

15.3.1.3.      

Wir haften auf keinen Fall für:
Schäden, die erst später auftreten.
So genannte Folge-Schäden.
Also Schäden, die erst später folgen.
Oder Verluste, die sich später ergeben.
Die Sie aber vorher verursacht haben.
Durch vorherige Ereignisse.
Die dann aber die Verluste verursacht haben.

15.3.2.    

Wir haften auf jeden Fall in folgenden Fällen:

  • Vorsatz, also Absicht.
  • Grobe Fahrlässigkeit.
    Fahrlässig heißt, wir konnten eine Gefahr sehen.
    Wir haben die Gefahr aber nicht gesehen.
  • Verletzung von Körper, Leben oder Gesundheit.

Wir haften auch bei einer Pflicht-Verletzung.
Also wenn wir unsere Pflicht nicht erfüllen.
Aber nur wenn wir das vorsätzlich tun.
Oder fahrlässig.
Und wenn es sich um eine wichtige Pflicht handelt.
Wir sagen dazu auch wesentliche Vertrags-Pflicht.

Wesentliche Vertrags-Pflichten sind:

  • Pflichten, die unsere Zahlungs-Dienste erst möglich machen.
  • Pflichten, auf die Sie als Kunde vertrauen.
    Zum Beispiel pünktliche Erfüllung von Aufträgen.
    Auskünfte, Ratschläge oder Informationen meinen wir damit aber nicht.
    Außer wir sind durch das Gesetz dazu verpflichtet.
    Und wenn Sie nicht mit einer Transaktion zu tun haben.
    Oder mit Ihrem PayPal-Konto.

15.4.  Ausschluss der Gewährleistung
          und Einschränkung der Verfügbarkeit

Wir geben Ihnen die Möglichkeit PayPal-Services zu nutzen.
Also die gesamte technische Infrastruktur.
Das sind unsere Webseiten, unsere Software und unsere sonstigen Systeme.
Egal ob die Technik von uns oder von unseren Partnern kommt.
All das dürfen Sie im Rahmen dieser Nutzungs-Regeln tun.
Sie erhalten alle damit verbundenen Rechte.
Und natürlich alle damit verbundenen Pflichten.
Aber darüber hinaus geben wir keine Garantien ab.
Auch keine Zusicherungen oder sonstige Versprechen.

Wir haben keinen Einfluss auf fremde Produkte oder Dienst-Leistungen.
Wir haben auch keinen Einfluss auf Online-Händler.
Alle PayPal-Nutzer handeln auf eigene Verantwortung.
Sowohl Käufer als auch Verkäufer.
Wir haben keine Ahnung ob ein Verkäufer einen Handel abschließt.
Wir haben auch keine Ahnung ob er Ware wirklich liefert.
Oder ob sie überhaupt hat.
Oder ob er sie überhaupt verkaufen darf.
Oder ob er sie besitzen darf.
All das wissen wir nicht.
Damit haben wir auch nichts zu tun.

Unsere Technik kann funktionieren.
Sie muss es aber nicht tun.
Wir garantieren Ihnen nichts.
Das bezieht sich auf die gesamte technische Infrastruktur.
Also unsere Webseiten, unsere Software und unsere sonstigen Systeme.
Egal ob die Technik von uns oder von unseren Partnern kommt.
Es kann auch mal zu einem Ausfall von der Technik kommen.
Zum Beispiel wenn wir etwas reparieren müssen.
Oder wenn wir neue Funktionen entwickelt haben.
Dann können Sie PayPal-Services vielleicht nicht benutzen.
Das kann passieren.
Das müssen Sie akzeptieren.
Denn das ist ein Teil von unseren Nutzungs-Regeln.

Trotzdem wollen wir Zahlungs-Aufträge immer schnell bearbeiten.
Zum Beispiel wenn Sie etwas von Ihrem PayPal-Konto abbuchen wollen.
Darum kümmern wir uns.
Wir tun alles, was zumutbar ist.
Damit alles möglichst schnell geht.

Manchmal schreiben wir Ihnen.
Das müssen Sie immer lesen.
Prüfen Sie alles genau.
Melden Sie uns jeden Fehler.

Manchmal verändern wir Funktionen.
Oder wir verändern Teile von unseren PayPal-Services.
Manchmal beenden wir sie auch.
Dann sagen wir Ihnen aber Bescheid.
Das tun wir 2 Monate bevor wir die Services beenden.
Außer wir müssen PayPal-Services schneller beenden.
Dann gibt es dafür Gründe.
Zum Beispiel folgende:

  • Weil es das Gesetz so will.
    Oder wegen anderen Regelungen.
    Zum Beispiel wegen vertraglichen Pflichten.
  • Weil ein Sicherheitsrisiko besteht.
    Oder wir erhebliche finanzielle Einbußen erwarten müssen.
    Oder der technische Aufwand zu hoch ist.

Käufer und Verkäufer müssen Gesetze beachten.
Dafür sind sie selbst verantwortlich.
Das gilt für Steuern.
Und für Transaktionen in fremden Währungen.
Das gilt auch wenn Sie Waren exportieren.
Also ins Ausland verkaufen.
Oder wenn Sie Waren importieren.
Also aus dem Ausland kaufen.
Achten Sie auf Gesetze und rechtliche Bestimmungen.
Befolgen Sie diese immer.
Dafür sind Sie verantwortlich.

15.5.  Freistellung

Wenn Sie PayPal nutzen stellen Sie keine Ansprüche an uns.
Das heißt Sie stellen uns von Ansprüchen frei.
Sie geben uns also keine Schuld.
Wenn mal etwas passiert.
Das gilt auch für Unternehmen mit denen wir arbeiten.
Das gilt auch für unsere Mitarbeiter.
Oder unsere Dienstleister.
Sie nutzen PayPal auf eigene Verantwortung.
Auch wenn Sie dadurch einen Schaden verursachen.
Oder wenn ein Mitarbeiter von Ihnen einen Schaden verursacht.
Oder jemand der Sie vertreten darf.
Also in Ihrem Auftrag handelt.
Sie übernehmen immer die Verantwortung.
Auch wenn jemand anderes Ansprüche stellt.
Sie kümmern sich darum.
Sie halten uns auf jeden Fall von allen Ansprüchen frei.
Auch von Ansprüchen Dritter.
Sie geben uns keine Schuld.

15.6.  Gesamte Vereinbarung und Rechte Dritter

Diese Nutzung-Regeln sind unser vertraglicher Rahmen.
Es sind die vollständigen Regeln zwischen Ihnen und uns.
Es gelten nur diese Regeln.
Manchmal können sich Regeln ändern.
Oder ihre Gültigkeit verlieren.
Zum Beispiel weil das Gesetz die Regel verbietet.
Dann bleiben alle anderen PayPal-Nutzungs-Regeln gültig.
Auch wenn eine einzelne Regel ungültig wird.

15.7.  Geistiges Eigentum – Gewährung von Softwarelizenzen

Alle PayPal-Service sind vom Urheber-Recht geschützt.
Auch unsere Software ist vom Urheber-Recht geschützt.
Software ist der englische Begriff für Computer-Programme.
Der Begriff Software beinhaltet dabei folgende Bereiche:

  • Unsere PayPal-Schnittstelle.
    Der Fachbegriff lautet API.
    Das ist die technische Verbindung zu unserer Software.
  • Unser Entwickler-Werkzeugkasten.
    Der englische Fachbegriff lautet: Developer-Toolkit.
    Das ist ein Werkzeugkasten für Programmierer.
  • Mit anderer Software ausgelieferte Software.
  • Oder in fremde Systeme eingebaute Software.
  • Auch Software-Aktualisierungen,
    neue Versionen oder Ersatz-Software.

Sie müssen unser Urheber-Recht an unserer Software beachten.
Sie dürfen unsere Software nutzen.
Aber nur nach unseren Bedingungen.
So wie wir es in unserer Dokumentation beschreiben.
Dafür bekommen Sie von uns eine Lizenz.
Eine Lizenz ist eine Erlaubnis.
Diese Erlaubnis können wir auch wieder zurücknehmen.
Und Sie teilen sich die Erlaubnis mit anderen.
Denn auch andere dürfen unsere Software benutzen.
Sie dürfen aber selbst keine Lizenz vergeben.
Nur wir können eine Lizenz für unsere Software vergeben.
Wir verbieten Ihnen die Lizenz weiterzugeben.
Wir verbieten Ihnen auch die Lizenz zu vermieten.
Auch verleihen dürfen Sie sie nicht.
Unsere Lizenz ist nur für Sie persönlich.
Dafür ist die Lizenz kostenlos.

In unserer Dokumentation stehen Nutzungs-Regeln.
Und genaue Anforderungen. Und Anweisungen.
Die müssen Sie alle beachten.
Ansonsten können Schäden auftreten.
Bei uns oder bei Ihnen. Oder auch bei anderen.
Das ist dann Ihre Schuld.
Wenn Sie unsere Regeln missachten.
Und dadurch Schäden entstehen.

Wir dürfen unsere Software jederzeit verändern.
Wir dürfen neuere Versionen erstellen.
Wir dürfen sie aber auch aus unserem Angebot nehmen.
Dann können Sie die Software nicht mehr benutzen.
Sie haben keine Rechte an unserer Software.
Außer den genannten Nutzungs-Rechten.

Folgendes ist streng verboten.
Sie dürfen die Software nicht:

  • Kopieren
  • Verändern
  • Reparieren
  • Verkaufen
  • Vorführen
  • Öffentlich machen

Zurückentwickeln
Der englische Begriff lautet: Reverse Engineering
 

Nur wir haben die Rechte an unserer Software.
Damit sind Sie einverstanden.


Unsere Dienstleister nutzen eigene Technologien.
Daran haben unsere Dienstleister das Urheber-Recht.
Auch damit sind Sie einverstanden.
Wir haben mit unseren Dienstleistern Verträge.
Deshalb dürfen wir die Technologien von unseren Dienstleistern benutzen.
Zum Beispiel auf unserer Webseite.
Oder in unserer Software.
Wir haben dafür eine Erlaubnis.
Aber wir haben kein Urheber-Recht daran.
Die Technologie von unseren Dienstleistern gehört uns nicht.
Wir übernehmen dafür auch keine Verantwortung
Und auch keine Haftung.

15.8.  Geistiges Eigentum
          Gewährung von Lizenzen für Inhalte

15.8.1.   Von PayPal gewährte Lizenzen

Viele Dinge sind durch das Urheber-Recht geschützt.
Sie müssen Waren-Zeichen und Marken-Rechte beachten.
Ein berühmter Marken-Name ist zum Beispiel Adidas.
Marken können aber auch Namen von Produkten sein.
Eine berühmte Produkt-Marke ist zum Beispiel Coca-Cola.
Und die Coca-Cola-Schrift ist zum Beispiel ein Waren-Zeichen.

Auch PayPal hat geschützte Waren-Zeichen.
Und geschützte Marken-Rechte.
Dazu zählen:

  • Unsere Internet-Adressen.
    Zum Beispiel http://paypal.com.
  • Unser Marken-Name PayPal.
  • Die PayPal-Schrift.
    Also das Aussehen von unserem Marken-Namen.
  • Andere Marken-Namen von unseren Produkten und Dienst-Leistungen.
  • Sämtliche Inhalte auf unseren Webseiten.
    Dazu zählen Texte, Bilder und Grafiken.

All diese Dinge sind geschützt.
Wir verbieten Ihnen sie zu benutzen.
Wenn Sie dazu keine Erlaubnis von uns haben.
Wir verbieten Ihnen sie nachzumachen.
Wir verbieten Ihnen sie zu bearbeiten und zu verändern.
Wir verbieten Ihnen sie zu kopieren und zu verteilen.
All das dürfen Sie nur mit unserer Erlaubnis tun.

Manche Logos dürfen Sie benutzen.
Das sind spezielle Logos.
Diese Logos sind zum Beispiel für Händler.
Damit können Sie auf PayPal hinweisen.
Wenn Sie zum Beispiel PayPal zum Bezahlen anbieten.
Aber nur wenn Sie das Logo von uns haben.
Damit Sie es in Ihrem Online-Shop nutzen können.
Oder bei Online-Auktionen auf eBay.
Oder bei sonstigen Partner-Programmen.
Aber auch diese Logos sind geschützt.
Wir verbieten Ihnen sie zu bearbeiten oder zu verändern.
Wir verbieten Ihnen sie in negativer Weise zu benutzen.
Wir verbieten Ihnen auch uns als Werbe-Partner darzustellen.
Wir sind auch kein Unterstützer von Ihnen.
Erzeugen Sie keinen falschen Eindruck.
Sie dürfen unser Logo nicht missbrauchen.
Und damit auf keinen Fall gegen unsere Richtlinien verstoßen.
Wir können Ihnen die Nutzungs-Erlaubnis auch wieder wegnehmen.
Oder die Benutzung von unserem Logo beschränken.
Das können wir nach unserer eigenen Einschätzung tun.
Dazu brauchen wir keine Erlaubnis von Ihnen.

15.8.2.   Von Ihnen gewährte Lizenzen

Sie müssen uns auch ein paar Dinge erlauben.
Wenn Sie PayPal geschäftlich nutzen wollen.
Dann müssen wir den Zweck von Ihrem Geschäft darstellen können.
Zum Beispiel auf unseren Webseiten.
Aber auch in anderen mit uns verbundenen Anwendungen.
Und zwar auf der ganzen Welt.
Dann stellen wir Ihren Firmen-Namen dar.
Aber auch Logos und sonstige Marken-Zeichen von Ihnen.
Zum Beispiel auch Produkte und Dienst-Leistungen.
Diese Erlaubnis geben Sie uns.

Auch wir müssen das Urheber-Recht beachten.
Deshalb müssen Sie uns die Nutzung erlauben.
Zum Beispiel wenn Sie uns Texte und Inhalte schicken.
Und wenn wir diese veröffentlichen sollen.
Zum Beispiel auf unseren Webseiten.
Oder in einer Broschüre.
Sie erlauben uns Ihre Texte und Inhalte zu benutzen.
Sie begrenzen diese Erlaubnis nicht.
Wir dürfen Ihre Texte und Inhalte überall benutzen.
Und zwar auf der ganzen Welt.
Für immer und ewig.
Und zwar kostenlos.
Sie können diese Erlaubnis nicht zurücknehmen.
Und wir dürfen Ihre Erlaubnis auch an andere weitergeben.
Zum Beispiel an unsere Partner.
Deshalb müssen Ihre Texte und Inhalte auch wirklich von Ihnen sein.
Sie müssen das Urheber-Recht daran haben.
Das nennt sich geistiges Eigentum.
Ihre Inhalte und Texte müssen Ihnen gehören.
Nur dann können Sie selber die Nutzung erlauben.
Das garantieren Sie uns. 
Wenn Sie uns eine Erlaubnis geben.
Wir haben Ihre Erlaubnis aber nicht exklusiv.
Exklusiv ist das schwere Wort für einzig und alleine.

15.9.  Ermächtigung Dritter

15.9.1.   Grundsätzliches

Dritte dürfen in Ihrem Namen handeln.
Mit Dritten sind andere Personen gemeint.
Aber auch Dienstleister.
Wenn diese PayPal nutzen.
Dritte brauchen dazu aber Ihre Erlaubnis.
Das schwere Wort für Erlaubnis ist Ermächtigung.
Wir sprechen dann von Ermächtigung Dritter.

In einigen Fällen können Sie das über Ihr PayPal-Konto machen.
In anderen Fällen müssen Sie Dritten die Erlaubnis direkt geben.
Wir dürfen Dritten dann Informationen über Ihr PayPal-Konto schicken.
Damit sind Sie grundsätzlich einverstanden.
Wir haften aber nicht für Dritte.
Wenn Dritte in Ihrem Namen handeln dürfen.
Dann ist das Ihr Risiko.
Damit sind Sie einverstanden.
Sie geben uns grundsätzlich keine Schuld.
Wenn mal etwas passiert.
Auch damit sind Sie einverstanden.

15.9.2.   Konto-Informationsdienste

Manche Dienstleister haben Zugang zu Ihrem PayPal-Konto.
Wenn Sie die Erlaubnis dazu gegeben haben.
Das sind in der Regel spezielle Dienstleister.
Zum Beispiel Kreditkarten-Anbieter.
Oder so genannte Konto-Informations-Dienste.
Diese dürfen Ihren PayPal-Kontostand überprüfen.
Ob es dort genug Guthaben gibt.
Wenn Sie zum Beispiel Ihre Kreditkarte als Zahlungs-Quelle nutzen.
Auch dann gelten die PayPal-Nutzungs-Regeln.
Auch für die speziellen Dienstleister.
Also zum Beispiel die Konto-Informations-Dienste.
Oder Ihren Kreditkarten-Anbieter.
Und natürlich haften Sie weiterhin gegenüber uns.
Wenn Dritte in Ihrem Namen handeln dürfen.
Dann ist das Ihr Risiko.
Lesen Sie dazu auch Teil 15.9.1.
Außer wir haben einen Fehler gemacht.
Dann gilt Teil 12.

15.9.3.   Dienste die Zahlungen auslösen

Manche Dienstleister können in Ihrem Namen bezahlen.
Wenn der Dienstleister die Erlaubnis von Ihnen hat.
Zum Beispiel wenn Sie im Internet etwas kaufen.
Das sind in der Regel spezielle Dienstleister.
Das schwere Wort dafür heißt PIS-Provider.
Das spricht man P-I-S-Proweida.
Das ist Englisch.
Es heißt übersetzt: Dienstleister die Zahlungen auslösen.
Das heißt sie bezahlen in Ihrem Namen.
Auch dafür gelten die PayPal Nutzungs-Regeln.
Also für die PIS-Provider.
Und natürlich haften Sie weiterhin für alles.
Wenn PIS-Provider in Ihrem Namen handeln dürfen.
Dann ist das Ihr Risiko.
Lesen Sie dazu auch Teil 15.9.1.

15.9.4.   Ihre Haftung für von Ihnen gewährte Ermächtigungen

Manchmal dürfen Dritte in Ihrem Namen handeln.
Wir sprechen dann von Ermächtigung Dritter.
Eine Ermächtigung ist eine Erlaubnis.
Für Ihre Ermächtigungen haben Sie die Verantwortung.
Wenn Dritte in Ihrem Namen handeln dürfen.
Dann ist das Ihr Risiko.
Sie müssen die PayPal Nutzungs-Regeln immer beachten.
Wir haften nämlich nicht für Dritte.
Sie geben uns auch grundsätzlich keine Schuld.
Auch nicht wenn mal etwas passiert.
Oder wenn es ein Problem mit einer Ermächtigung gibt.
Sie handeln auf eigene Verantwortung.
Und Sie haften für alle Ihre Ermächtigungen Dritter.
Damit sind Sie ausdrücklich einverstanden.

15.10.      PayPal als Login-Methode

Manche Webseiten oder Apps sind durch Login geschützt.
Ein Login ist ein besonderer Schutz.
Ohne Login kommen Sie nicht rein.
Sie brauchen einen Benutzernamen und ein Passwort.
Benutzername und Passwort sind dann Ihre Schlüssel.
Damit kommen Sie rein.
Das schwere Wort dafür heißt: einloggen.
Sie können dafür manchmal aber auch PayPal nutzen.
Das nennt sich dann Login with PayPal.
Sie brauchen dann keine extra Schlüssel.
PayPal ist dann Ihr Schlüssel.
Dafür müssen wir dem Anbieter Informationen geben.
Also dem Anbieter von der Webseite oder von der App.
Zum Beispiel Ihren Login-Status.
Also ob Sie eingeloggt sind oder nicht.
Auch andere Konto-Informationen teilen wir mit.
Damit der Anbieter Sie identifizieren kann.
Damit er weiß: Sie sind es.
Wir teilen aber nur Informationen, die Sie erlaubt haben.
Die Anbieter bekommen keinen Zugang zu Ihrem PayPal-Konto.
Und die Anbieter dürfen nur autorisierte Zahlungen machen.
Autorisiert ist das schwere Wort für erlaubt.
Sie müssen die Zahlungen also selbst erlauben.

Anbieter von Login with PayPal akzeptieren auch unsere Bedingungen.
Sie beachten auch unsere Leitfäden und Richtlinien.
Zum Beispiel unseren Integrations-Leitfaden.
Und unsere Spezifikationen.
Spezifikation ist das schwere Wort für genaue Beschreibung.
Wir geben Anbietern keine Gewährleistung.
Auch keine anderen Garantien.
Das gilt auch für die Identität von Nutzern von Login with PayPal.
Wir geben keine PayPal-Konto-Informationen raus.
Und auch keine persönlichen Nutzer-Informationen.
Außer der Nutzer hat uns das erlaubt.

15.11.      Ausnahmen für Kunden, die keine Verbraucher sind

Für manche Kunden gelten andere PayPal-Nutzungs-Regeln.
Zum Beispiel wenn Sie keine Verbraucher sind.
Oder keine Kleinst-Unternehmen.
Oder eine Stiftung.
Dann gelten manche Regelungen aus der Zahlungsdienste-Richtlinie nicht.
Und einige Ziffern dieser Nutzungs-Regeln in einer anderen Form:

15.11.1.              

Teil 4.8 und 12.5 gelten für sie nicht.
Sie haben keinen Anspruch auf die dort beschriebene Erstattung.

15.11.2.              

Für Teil 12 gelten andere Fristen.
Sie müssen uns innerhalb von 60 Tagen informieren.
Das sind 2 Monate.

15.11.3.              

Sie müssen die Frist unter Teil 15.11.2 einhalten
Ansonsten haften wir nicht.

15.11.4.              

Für Mitteilungen gelten andere Fristen.
Lesen Sie auch Teil 1.4.

Es gelten 24 Stunden. Also genau ein Tag.
Bei Mitteilungen über E-Mail.
Oder Mitteilungen über unsere Webseite.
Oder Mitteilungen über das PayPal-Konto.
Es gelten 3 Arbeitstage bei Mitteilungen per Post.
Nach diesen Fristen gelten Mitteilungen als zugegangen.
Zugegangen ist ein anderes Wort für angekommen.

Auch für Zahlungs-Dienstleister gibt es Richtlinien.
Manche Richtlinien kommen aus Deutschland.
Manche Richtlinien kommen aus der Europäischen Union.
Eine dieser Richtlinien hat den Namen PSD2.
PSD ist die Kurzform für Payment Service Directive.
Das ist Englisch. 
Man spricht es so aus: Päjment Sörwiss Deirektiff.
Das heißt auf Deutsch: Zahlungs-Dienstleister-Richtlinie.
Oder halt PSD2-Richtlinie.
Die PSD2-Richtlinie enthält auch Pflichten.
Zum Beispiel Informations-Pflichten.
Das heißt wir müssen unsere Kunden informieren.
Das gilt aber in diesem Fall nicht.
Wir müssen Sie nicht informieren.
Wir können das aber tun.
Zwei Artikel der PSD2-Richtlinie gelten für Sie nicht.
Das sind die Artikel 72 und 89.

16. Erklärung von Worten

16.1.   

AIS-Provider:
Hat die unter 15.9.2 beschriebene Bedeutung.

16.2.   

Antrag auf Käufer-Schutz:
Beschreibt die Forderung auf Rück-Erstattung.
Dafür gilt die Käufer-Schutz-Richtlinie.

16.3.   

Autorisieren oder Autorisierung:
Diese 2 Worte beschreiben einen Vorgang.
Teil von diesem Vorgang ist eine Erlaubnis von Ihnen.
Zum Beispiel für einen Händler oder einen anderen Dritten.
Es geht um die Erlaubnis Geld von Ihrem PayPal-Konto einzuziehen.
Diese Erlaubnis nennen wir auch Ermächtigung.
Sie ermächtigen einen Händler oder Dritten Geld einzuziehen.
Der gesamte Vorgang ist die Autorisierung.

16.4.   

Besondere Zahlungs-Quellen:
Ihre Kreditkarten oder Ihr Bank-Konto sind normale Zahlungs-Quellen.
Es gibt aber auch besondere Zahlungs-Quellen.
Für die gibt es immer besondere Regeln.
Besondere Zahlungs-Quellen sind:

  • Händler bezogenes Guthaben
  • Transaktions-bezogenes Guthaben
  • Geschenk-Gutscheine
  • Andere Werbe-Guthaben

16.5.   

Bevorzugte Zahlungs-Quelle:
Sie können in Ihrem PayPal-Konto Zahlungs-Quellen anlegen.
Mit denen finanzieren wir dann Ihre Zahlungen.
Eine Zahlungs-Quelle ist Ihre Lieblings-Zahlungs-Quelle.
Die machen Sie dann zur bevorzugten Zahlungs-Quelle.
Dann benutzen wir diese Zahlungs-Quelle.
Anstelle von einer automatisch vorgeschlagenen Zahlungs-Quelle.

16.6.   

Commercial Entity Agreement:
Das ist eine spezielle Vereinbarung.
Zwischen gewerblichen Kunden und Kreditkarten-Anbietern von PayPal.
Diese Vereinbarung ist Pflicht.

16.7.   

Daten:
Das sind persönliche Informationen über unsere Nutzer.
Also alle PayPal-Konto-Informationen.
Dazu zählen Namen und E-Mail-Adressen.
Dazu zählen Postadressen und Telefon-Nummern.
Dazu zählen aber auch Konto-Stände.
Und auch Transaktionen.

16.8.   

Dauerauftrag:
Ein Dauerauftrag beschreibt regelmäßige Zahlungen.
Also wenn wir auf Ihren Wunsch regelmäßig Geld überweisen.
Und zwar einen festen Betrag auf ein bestimmtes Konto.
Oder auf mehrere Konten.
Das kann auch im Lastschrift-Verfahren gehen.
Also über eine so genannte Einzugs-Ermächtigung.
Ein Dauerauftrag kann aber auch andere Namen haben.
Ein Dauerauftrag ist auch eine:

  • Abonnement-Zahlung
  • vorab genehmigte Zahlung
  • automatische Zahlung
  • Einzugs-Ermächtigung

16.9.   

eBay:
Der Name meint eBay Inc.
Und mit eBay verbundene Unternehmen.

16.10.                      

EWR oder Europäischer Wirtschafts-Raum:
Das sind die Staaten aus der Europäischen Union.
Und Island, Liechtenstein und Norwegen.
Diese Staaten bilden den Europäischen Wirtschafts-Raum.
EWR ist die Abkürzung dafür.

16.11.                      

E-Geld:
Das ist digitales Geld.
Es ist kein echtes Geld.
Es ist ein digital gespeicherter Betrag.
Das heißt er liegt auf einem Computer.
Es ist das Guthaben auf Ihrem PayPal‐Konto.
Lesen Sie dazu auch Teil 2.1 Guthaben.
Wir schulden Ihnen dieses Guthaben.
Sie können Guthaben auch abbuchen.
Oder Sie können damit bezahlen.
Also wenn jemand PayPal als Zahlungs-Mittel akzeptiert.
Wir selbst akzeptieren es nicht.
Unsere Hinweise über Guthaben bedeuten immer E‐Geld.
Unsere Hinweise über Zahlungen auch.

16.12.                      

Fehl geschlagene Lastschrift:
Manchmal klappt Lastschrift nicht.
Zum Beispiel weil zu wenig Geld auf Ihrem Bank-Konto ist.
Oder weil Sie Konto-Daten falsch geschrieben haben.
Das ist eine fehl geschlagene Lastschrift.
Eine Rück-Lastschrift ist was anderes.
Lesen Sie dazu auch Teil 10.1.1.

16.13.                      

Gebühr oder Gebühren:
Gebühr ist ein anderes Wort für Geld.
Gebühren muss man bezahlen.
Sie stehen in unserer Gebühren-Aufstellung.
Das ist der Anhang 1 zu diesen Nutzungs-Regeln.
Die Gebühren-Aufstellung ist eine Liste über unsere Gebühren.

16.14.                      

Geld senden:
Sie können über PayPal E-Geld senden.
Also von Ihrem PayPal-Konto zu einem anderen PayPal-Konto.
Das machen wir für Sie.
Wenn Sie uns damit beauftragen.
Das ist die Bedeutung von Geld senden.
So wie es in der Europäischen Delegierten-Verordnung 2018/32 steht.
Das ist eine spezielle Verordnung von der Europäischen Union.

16.15.                      

Geschäftstag:
Damit ist ein Arbeitstag gemeint.
Also ein Arbeitstag von Banken in Luxemburg.
An dem Tag sind sie für Kunden vor Ort geöffnet.
Das ist für uns dann ein Geschäftstag.

16.16.                      

Guthaben oder PayPal-Guthaben:
Das ist E-Geld auf Ihrem PayPal-Konto.
Das steht auch in Teil 2.1 Guthaben.

16.17.                      

Käufer:
Das ist für uns jemand, der etwas kauft.
Und dann mit PayPal bezahlt.

16.18.                      

Kleinst-Unternehmen:
Das ist für uns ein sehr kleines Unternehmen.
Es hat weniger als 10 Mitarbeiter.
Und es verkauft wenig.
Es macht also keinen großen Umsatz.
Weniger als 2 Millionen Euro.
Das klingt zwar viel.
Für uns ist es aber ein Kleinst-Unternehmen.
Der Umsatz ist die Gesamtsumme aller Verkäufe.

16.19.                      

Konflikt:
Damit ist ein Problem mit einer Zahlung gemeint.
Wenn der Käufer das Problem meldet.
Und zwar über die Seite Konflikt-Lösungen.
Das ist eine Unterseite auf unserer Webseite.

16.20.                      

Kreditkarten-Rückbuchung:
Ein Käufer kann eine Kreditkarten-Rückbuchung fordern.
Das kann er direkt bei der Kreditkarten-Gesellschaft tun.
Diese Forderung nennt sich dann Kreditkarten-Rückbuchung.
So kann er eine Kreditkarten-Zahlung stornieren.
Stornieren ist das schwere Wort für rückgängig machen.

16.21.                      

Kunden-Kennung:
Das Wort Kennung kommt von Erkennen.
Eine Kunden-Kennung ist ein besonderes Merkmal.
Zum Beispiel Ihre E-Mail-Adresse.
Oder Ihre Mobil-Telefon-Nummer.
Oder ein anderes besonderes Merkmal.
Wir sprechen auch von Identifizierung-Merkmal.
Daran können wir Sie erkennen.
Die Merkmale stehen in Ihrem PayPal-Konto.

Es gibt aber noch andere Merkmale.
Zum Beispiel wenn Sie Guthaben abheben.
Ihre Konto-Daten sind auch eine Kunden-Kennung.
Zum Beispiel Ihre Konto-Nummer.
Oder Ihre Kreditkarten-Nummer.
Auch an diesen Daten können wir Sie erkennen.
Deshalb ist auch das eine Kunden-Kennung.

16.22.                      

Kunden-Service:
Das sind unsere Ansprech-Partner für Sie.
Die können Sie immer erreichen.
Zum Beispiel auf unserer Internetseite.
Über die Funktion schreiben Sie uns eine E-Mail.
Oder über unsere Kontakt-Seite im Internet.
Dort finden Sie auch unsere Telefon-Nummer.
Dann können Sie uns auch anrufen.
Auch so können Sie uns erreichen.

16.23.                      

Nutzer, Sie oder Ihr:
Damit meinen wir immer Sie.
Wenn Sie PayPal nutzen.
Oder auch eine andere Person.
Oder eine Firma.
Wenn die PayPal nutzen.

16.24.                      

PayPal, wir oder uns:
Damit meinen wir immer PayPal.
Also die Firma mit der Firmen-Adresse:
PayPal (Europa) S.à r.l. et Cie, S.C.A.
22-24 Boulevard Royal
2449 Luxemburg
Oder wir meinen den Rechts-Nachfolger.
Also wenn PayPal mal zu einer anderen Firma gehört.

16.25.                      

PayPal-Gruppe
Die PayPal-Gruppe meint die PayPal Holdings Inc.
Und mit der Holding verbundene Unternehmen.
Also zum Beispiel PayPal.
PayPal ist ein Teil von der PayPal-Gruppe.
PayPal-Gruppe ist ein anderes Wort für PayPal Holdings Inc.

16.26.                      

PayPal-Konto:
Bezeichnet ein Privat-Konto
Oder ein Geschäfts-Konto.
Bei PayPal.

16.27.                      

PayPal-Services:
Das sind unsere Produkte und Dienst-Leistungen.
Das ist aber auch unsere technische Infrastruktur.
Also alles was wir für unsere Services benötigen.
Zum Beispiel Technologien oder Funktionen.
Aber auch unsere Webseiten.
Und unsere Software und unsere sonstigen Systeme.
Zum Beispiel auch Technik von unseren Partnern.
All das sind unsere PayPal-Services.

16.28.                      

PayPal-Webseiten:
Damit meinen wir unsere Auftritte im Internet.
Wenn wir darüber unsere Leistungen anbieten.

16.29.                      

PIS-Provider:
Das haben wir im Teil 15.9.3 gut erklärt.
Dort steht auch die Bedeutung.

16.30.                      

Reserve:
Das ist im Teil 2.2 Konto-Arten gut erklärt.
Und auch im Teil 10.4.
Dort steht die Bedeutung.

16.31.                      

Richtlinie oder Richtlinien:
Das sind alle Regeln zwischen Ihnen und uns.
Diese gelten immer wenn Sie PayPal nutzen.
Die Richtlinien sind Teil von unserem Vertrag.

16.32.                      

Rück-Lastschrift:
Das ist eine Zahlung, die wir an den Sender zurückleiten.
Dafür kann es folgende Gründe geben:

  • Der Käufer fordert die Zahlung zurück.
    Das kann er direkt über seine Bank tun.
  • Und (oder) jemand bucht eine Zahlung von Ihrem Guthaben ab.
    Aber es gibt Probleme mit der Abbuchung.
    Das kann zum Beispiel sein:
  • Wenn Zahlungen gegen Richtlinien verstoßen.

Oder wenn wir den Verdacht haben.

  • Oder wenn die Zahlung vom Sender nicht autorisiert ist.
    Autorisiert ist das schwere Wort für erlaubt.
    Lesen Sie dazu auch Teil 4.8.
  • Oder wenn die Bank eine Überweisung storniert.
    Storniert heißt rückgängig machen.
  • Und (oder) wenn wir die Zahlung für riskant halten.
    Also auf Basis von unserer internen Risiko-Bewertung.
    Und wir deshalb die Zahlung stornieren.
    Damit unser Risiko klein bleibt.
    Stornieren ist der schwierige Wort für rückgängig machen.

Lesen Sie auch Teil 3.4. Lastschrift.
Dort steht was Rück-Lastschrift bedeutet.

16.33.                      

(leer)

16.34.                      

Verbotene Aktivitäten:
Das beschreiben wir in Teil 9.
Dort stehen verbotene Aktivitäten.
Die meinen wir damit.

16.35.                      

Verifiziert:
Lesen Sie Teil 10.7.2.
Verifiziert ist das schwere Wort für bestätigt.
Damit prüfen wir die Identität von unseren Nutzern.
Wir schauen uns an wer er ist.
Jeder Nutzer muss sich verifizieren.
Dafür gibt es ein spezielles Verfahren.
Das schwere Wort lautet Verifizierungs-Verfahren.
Damit weist jeder Nutzer seine Identität nach.
Dann wissen wir wer er ist.

16.36.                      

Verkäufer und Händler:
Das sind Nutzer, die Produkte oder Dienst-Leistungen verkaufen.
Und dafür PayPal-Services nutzen.
Um Zahlungen zu empfangen.
Verkäufer und Händler bedeuten das gleiche.

16.37.                      

Zahlungs-Auftrag:
Das ist ein Auftrag für eine Zahlung.
Und zwar ein rechtlich verbindlicher.
Also zum Beispiel das Senden von E-Geld.
Wie in Teil 4.1 beschrieben.
Oder eine Überweisung.
Wie in Teil 6 beschrieben.
Das sind Zahlungs-Aufträge.

16.38.                      

Zahlungs-Instrument:
Dieses macht den PayPal-Service erst möglich.
Also den Zugang und die Benutzung von PayPal.
Es beschreibt die Prozesse, Anweisungen und Anforderungen.
So wie wir sie auf der PayPal-Webseite beschreiben.

16.39.                      

Zahlungs-Quelle:
Mit einer Zahlungs-Quelle können Sie bezahlen.
Wir nutzen sie zur Finanzierung von Zahlungen.
Folgende Zahlungs-Quellen gibt es:
Guthaben, Lastschrift, Kreditkarte und Überweisung.