Sicherheit beim Verkaufen

Mehr Sicherheit für Ihr Geschäft.


Sicherheit bei Online-Transaktionen ist für jeden Online-Shop von entscheidender Bedeutung. Wir unterstützen Sie bei dieser Herausforderung mit einem Zahlungssystem, das zur Vermeidung von Verlusten erstklassige Sicherheitsmechanismen integriert – und dies ohne Zusatzkosten.


  • Konflikte lösen

    Nicht immer laufen Kaufabwicklung und Warenlieferung zur Zufriedenheit aller Beteiligten ab. Beantworten Sie Anfragen Ihrer Kunden möglichst zeitnah. Dafür haben wir in Ihrem Konto die Möglichkeit eingerichtet, auf Beschwerden einzugehen und zu prüfen, ob das Problem vielleicht schon gelöst werden konnte.

    So funktioniert die Konfliktlösung

    1. In der Regel meldet der Käufer einen Konflikt. Dazu hat er 45 Tage Zeit. Das passiert, wenn ein Artikel nicht versendet wurde oder deutlich von der Beschreibung abweicht.
    2. Per Mail informieren wir Sie über die Beschwerde. Gleichzeitig können Sie den Fall in Ihrem PayPal-Konto unter "Konfliklösungen" finden.
    3. Dort können Sie mit Ihrem Kunden in Kontakt treten, um sich zu einigen. Dazu haben Sie 20 Tage Zeit.
    4. Kommt es zu keiner Einigung und der Käufer hat einen Käuferschutzantrag gestellt, haben Sie in der Regel 10 Tage Zeit, alle dafür notwendigen Informationen bereitzustellen. Zum Beispiel durch einen Versandnachweis.
    5. Je schneller Sie uns die Informationen zur Verfügung stellen, umso schneller können wir Ihren Antrag bearbeiten.

    Hinweis: Während des Käuferschutz-Prozesses steht Ihnen das Geld dieser Transaktion nicht zur Verfügung, bis wir die Bearbeitung abgeschlossen haben.

    So schützen Sie sich vor Konflikten

    • Verfassen Sie ausführliche und klare Beschreibungen. Käufer mögen keine bösen Überraschungen. Beschreiben Sie Ihre Artikel genau und fügen Sie möglichst Bilder hinzu.
    • Verfolgen Sie Sendungen nach. Teilen Sie Ihrem Käufer die Nachverfolgungsnummer für die Sendung mit.
    • Liefern Sie innerhalb von 7 Tagen. Reagieren Sie möglichst zeitnah auf Anfragen und informieren Sie Ihren Käufer, wann Sie den Artikel verschicken.

     

  • Phishing

    Vor allem Banken, aber auch Online-Zahlungsservices wie PayPal oder große E-Commerce-Seiten wie eBay sind häufig das Ziel so genannter Phishing- oder Spoof-Mails. Dies sind gefälschte, aber häufig täuschend echt wirkende Mitteilungen, mit denen Kriminelle versuchen, an fremde Zugangs-, Konto- oder Kreditkartendaten zu gelangen.

    PayPal begegnet dem Phishing ebenso entschieden wie anderen Gefahren des Missbrauchs von Daten im Internet beziehungsweise beim Online-Handel. Dazu gehört, dass bei einer Zahlung mittels PayPal niemals sensible Daten des Käufers, also Kreditkarten- oder Kontonummer, an Dritte übermittelt werden – wie es bei einer Überweisung und auch bei einer normalen Kreditkartenzahlung der Fall ist. Beim gesamten Zahlungsverkehr gelten höchste Sicherheitsstandards – dank lernfähiger Sicherheitsserver, die verdächtige Transaktionen frühzeitig erkennen, modernster Verschlüsselungstechnologien sowie über 1.000 Mitarbeitern allein im Bereich Sicherheit.

    Darauf können Sie sich verlassen

    • E-Mails verschicken wir grundsätzlich immer ohne Anhang.
    • Wir sprechen Sie in unseren Mailings immer mit Vor- und Nachname an.
    • Wir fordern Sie nie auf, persönliche Informationen und finanzielle Details direkt einzugeben, sondern sprechen davon, dass Sie sich in Ihr PayPal-Konto einloggen sollen.
    • Alle Login-Seiten unterstützen "https" und sorgen somit für verschlüsselte Übertragung der Login-Daten. Diese sicheren Seiten erkennt man an dem grünen Rand in Ihrem Browser-Eingabefeld.
    • Verschiedene Nutzer sollten eigene Passwörter und Logins erhalten und keine Gruppen-Logins. Vermeiden Sie schwache Passwörter, wie zum Beispiel "Buchhaltung1".

    Sobald Sie einen Verdacht auf fremden Konto-Zugriff haben, sollten Sie das Datum und Uhrzeit des letzten Logins in der Kontoübersicht oben rechts überprüfen. Fallen Ihnen dabei Unregelmäßigkeiten auf setzen Sie sich bitte über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.

    Das sollten Sie tun

    • Halten Sie Ihren Browser und Ihr Virenschutzprogramm immer auf dem aktuellsten Stand.
    • Erstellen Sie grundsätzlich sichere Passwörter, bestehend aus Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinschreibung und mindestens zehn Zeichen.
    • Speichern Sie Ihre Passwörter nicht im Browser.

    SMS-Sicherheitsschlüssel bietet zusätzlichen Schutz

    PayPal bietet seinen Nutzern zudem einen SMS-Sicherheitsschlüssel als weitere Absicherung gegen Betrug an, speziell für Nutzer, die an frei zugänglichen Computern arbeiten. Einmal angefordert, generiert das System einen individuellen sechsstelligen Code, der wenige Minuten gültig ist. Dieser wird per SMS an die bei PayPal hinterlegte Mobilfunknummer geschickt. PayPal erhebt für das Senden der Sicherheitscodes an Mobiltelefone keine Gebühren. Je nach Anbieter können jedoch Gebühren für den Empfang einer SMS anfallen, zum Beispiel im Ausland.

    Der PayPal-Sicherheitsschlüssel, auch Zwei-Faktor-Authentifizierung genannt, ist Teil des VeriSign Identity Protection (VIP) Network. Diese Sicherheitskomponente wird von führenden Finanzinstituten als Mittel zur Verringerung von finanziellem Schaden aufgrund von Online-Betrug, beispielsweise durch Phishing-Attacken, verwendet.

  • Rückbuchungen

    Wenn ein Käufer bei seiner Kreditkartengesellschaft eine Rückbuchung eingeleitet hat, informieren wir Sie umgehend per E-Mail. Sie haben dann die Möglichkeit, sich in Ihr PayPal-Konto einzuloggen und unter "Konfliktlösungen" weitere Informationen zur betroffenen Zahlung zur Verfügung zu stellen. Sie erhalten dort auch Informationen, wie Sie uns per Fax oder E-Mail weitere Details senden können. Sie erreichen das PayPal-Team, das sich mit Rückbuchungsfällen befasst, auch direkt unter chargebackresponse@paypal.com.

    Diese Informationen haben sich in der Vergangenheit als hilfreich für einen Widerspruch erwiesen:

    • Versand- und Lieferbelege, z.B. Online-Nachverfolgungsnummern.
    • Kopien der tatsächlichen Artikelbeschreibung oder Auktionsbeschreibung, einschließlich aller Fotos.
    • Nachweise dafür, dass der Käufer bereits eine Rückerstattung erhalten hat.
    • Nachweise dafür, dass der Käufer ein anderes Produkt als Ersatz erhalten hat.
    • Korrespondenz mit dem Käufer oder Bewertung des Käufers.
    • Zum Zeitpunkt des Kaufs vom Käufer unterschriebene und akzeptierte Vereinbarungen.
  • Einbehaltene Zahlungen

    Wenn ein Käufer einen Käuferschutzantrag stellt, eine Kreditkartenrückbuchung oder eine Rücklastschrift einreicht, behält PayPal vorübergehend auf Ihrem PayPal-Konto einen Betrag in Höhe des Gesamtbetrages ein.

    Das schränkt jedoch nicht die Verfügbarkeit Ihres Kontos auf andere, nicht angefochtene Beträge ein. Wenn Sie in dem Streit gewinnen oder die Voraussetzungen für den Verkäuferschutz erfüllt sind, heben wir die Beschränkung auf und Sie können über den Betrag wieder verfügen. Sollten Sie verlieren, wird PayPal den Betrag von Ihrem PayPal-Konto abbuchen.

  • Limits
    Die Sicherheit aller PayPal-Kontoinhaber steht bei uns an erster Stelle. Aus diesem Grund können Sie mit einem neuen PayPal-Konto zunächst nur eingeschränkt Geld senden und Geld auf Ihr bei uns hinterlegtes Bankkonto abbuchen. Wir nennen diese Limits auch Sende- und Abbuchungslimits.

    So heben Sie das Limit auf: Sie können Ihr Sende- und Abbuchungslimit aufheben, indem Sie Ihr PayPal-Konto verifizieren. Loggen Sie sich dafür einfach in Ihr PayPal-Konto ein, und klicken Sie auf den Link "Nicht verifiziert", den Sie auf der Kontoübersicht finden. Sobald wir sichergestellt haben, dass Bankkonto- oder Kreditkarteninhaber und PayPal-Kontoinhaber wirklich zusammengehören, wird das Limit aufgehoben.


Erfahren Sie mehr über unseren Umgang mit Auskunftsersuchen von Strafverfolgungsbehörden.